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Brauche ich eine Mieterselbstauskunft bei der Wohnungssuche?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Die Mieterselbstauskunft bietet dem Vermieter erste Informationen über Sie als potenziellen Mieter. Die Auskunft ist freiwillig, kann Ihre Chancen bei der Wohnungsvergabe aber deutlich erhöhen. 

Bei einer Wohnungsbesichtigung trifft der Vermieter häufig eine Vielzahl von Interessenten, die ihn von sich überzeugen wollen.

Eine Mieterselbstauskunft liefert dem Vermieter wichtige Informationen zu einem potenziellen Mieter. Anhand eines Fragebogens werden persönliche und wirtschaftliche Informationen abgefragt.

Damit kann sich der Vermieter ein erstes Bild von den Interessenten machen und für ihn unpassende oder unzuverlässige Mieter aussortieren.

Eine Mieterselbstauskunft ist zwar eine komplett freiwillige Auskunft, entscheidet jedoch in der Praxis häufig über den Zuschlag für eine Wohnung. Wer sich weigert, den Fragebogen auszufüllen, senkt die eigenen Chancen auf die Wohnung deutlich.

Häufig können die entsprechenden Formulare bereits auf der Website des zuständigen Maklers oder der Wohnungsgesellschaft heruntergeladen werden. Zusätzlich finden Sie im Internet auch diverse kostenlose Vordrucke, die Sie für die Mieterselbstauskunft nutzen können. Einige Vermieter händigen Ihnen bei der Wohnungsbesichtigung auch ihren eigenen Selbstauskunft-Vordruck aus.

Welche Fragen darf der Vermieter stellen?

Der Vermieter darf und wird Fragen stellen, die für das zukünftige Mietverhältnis relevant sind. Ob Sie diese zu hundert Prozent beantworten, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen.

Einige Details gehen den Vermieter nichts an, denn nach Artikel 9 Absatz 1 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die Verarbeitung bestimmter personenbezogener Daten untersagt. Die Interessen von Vermietern erlauben hier keine Ausnahme.

Diese Angaben darf der Vermieter in der Mieterselbstauskunft abfragen

  • Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift der Mietinteressenten
  • Ausgeübter Beruf, Arbeitgeber und Einkommen
  • Anzahl der einziehenden Personen
  • Fragen zum bisherigen Mietverhältnis
  • Fragen zur bevorzugten Nutzung der Wohnung (größere Haustiere, Gewerbe etc.)

Wann Mieter nicht die Wahrheit sagen müssen

Unzulässige Fragen, die für das Mietverhältnis nicht relevant sind, müssen Sie als potenzieller Mieter nicht wahrheitsgemäß beantworten. Dazu gehört grundsätzlich alles, was in den Bereich der Privatsphäre fällt.

Diese Fragen müssen Sie nicht beantworten

  • Fragen zur Religion oder Weltanschauung
  • Fragen zur sexuellen Orientierung
  • Fragen zur Familienplanung
  • Fragen zu Vorstrafen und laufenden Ermittlungen
  • Fragen zu politischen Ansichten, Partei- oder Vereinsmitgliedschaften
  • Pauschale Fragen zur ethnischen Zugehörigkeit

Welche Folgen können falsche Angaben haben?

Es steht Ihnen frei, Fragen nicht zu beantworten, auch wenn diese grundsätzlich zulässig sind. Machen Sie aber wissentlich falsche Angaben, kann dies schnell zum Bumerang werden.

Kommt die Wahrheit später heraus, hat der Vermieter das Recht, den schon unterschriebenen Mietvertrag anzufechten. Im schlimmsten Fall ist auch eine fristlose Kündigung möglich. Zulässige Fragen sollten Sie daher unbedingt komplett und wahrheitsgetreu beantworten.

Bei unzulässigen Fragen sieht die Lage anders aus. Sie können die entsprechenden Felder einfach frei lassen, allerdings senkt dies möglicherweise Ihre Chancen bei der Wohnungsvergabe. Falsche Angaben sind hier aber durchaus möglich. Da der Vermieter die Fragen gar nicht erst hätte stellen dürfen, kann dies für Sie keine juristischen Folgen haben.

Information-Symbol

Der erste Eindruck zählt

Die Mieterselbstauskunft ist für den Vermieter ein wichtiges Hilfsmittel. Bringen Sie diese deshalb möglichst schon zur Besichtigung der Wohnung mit. Das macht einen vorbereiteten Eindruck und erleichtert dem Vermieter die Arbeit.

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