Darf der Vermieter nach einer Modernisierung die Miete erhöhen?

Der Vermieter darf maximal acht Prozent der Kosten auf die Jahresmiete umlegen. 

Stand:

Es ist zur gängigen Praxis geworden, dass Vermieter die Kosten für eine Modernisierung in Teilen auf den Mieter umlegen. Allerdings müssen Vermieter eine Reihe von Bedingungen erfüllen, damit diese Methode rechtens ist. 

  • Die Modernisierungen und damit verbundenen Mieterhöhungen müssen dem Mieter spätestens drei Monate vor Beginn schriftlich mitgeteilt werden. Ansonsten können Sie diesen widersprechen. 
  • Der Vermieter muss den Mieter über die Möglichkeit eines Härteeinwands und die dazugehörige Frist informieren. Sind die Modernisierungsmaßnahmen für den Mieter unzumutbar – zum Beispiel durch eine Krankheit – kann er diesen widersprechen. 
  • Der Vermieter darf maximal acht Prozent der Kosten für die Modernisierung auf die Jahresmiete aufschlagen.  

Was viele nicht wissen: Als Mieter steht Ihnen bei Modernisierungsmieterhöhungen ein Sonderkündigungsrecht zu. Sie können den Mietvertrag für den Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

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