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Darf meine Bank den Kreditvertrag kündigen?

Zuletzt bearbeitet am

Das Wichtigste kurz und knapp

Banken dürfen einen Kreditvertrag nur dann außerordentlich kündigen, wenn der Kreditnehmer gegen Vertragsinhalte verstößt oder die Rückzahlung des Kredites ernsthaft und nachweislich gefährdet ist.

Ihre Bank darf den Kreditvertrag nur dann außerordentlich kündigen, wenn dafür ein wichtiger Grund vorliegt. Diese Gründe sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in § 490, 498 BGB sowie ergänzend in § 313 und 314 BGB festgehalten. Zusätzlich gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus dem Kreditvertrag.

Zwei Arten von Gründen werden gesetzlich akzeptiert:

  • Verstoß gegen Vertragsinhalt
  • eine ernsthafte Gefährdung der Rückzahlung

Rückzahlungsgefährung kann Kündigung rechtfertigen

Eine solche Gefährdung der Rückzahlung kann vorliegen, wenn sich die Vermögensverhältnisse des Kreditnehmers deutlich verschlechtert oder die gestellten Sicherheiten (Wertpapiere, Versicherungen, die Immobilie selbst) stark an Wert verloren haben. Die Bank darf hierbei aber nicht einfach spekulativ handeln. Sie muss die Rückzahlungsgefährdung klar und ausführlich begründen und beweisen.

Bank darf bei Verstoß gegen Vertragsinhalte kündigen

Etwas eindeutiger ist die Lage, wenn der Kreditnehmer seinen Pflichten nicht nachkommt oder anderweitig gegen Inhalte des Vertrags verstößt. Auch bei nachweislich falsch gemachten Angaben darf die Bank das Vertragsverhältnis kündigen.

Wer die vereinbarten Raten nicht zahlt, wird zunächst Mahnungen und Zahlungsaufforderungen und ultimativ die Vertragskündigung erhalten. Das heißt aber nicht, dass ein erster Zahlungsrückstand sofort zur Kündigung führt. Erst wenn der Kunde mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen im Verzug ist (ganz oder teilweise) und der Betrag 2,5 Prozent des Darlehensbetrags überschreitet, wird es kritisch.

Der Kreditnehmer bekommt für die Begleichung der Schuld zzgl. Verzugszinsen in der Regel eine Frist von zwei Wochen gesetzt, an deren Ende bei Nichteinhaltung die Vertragskündigung erfolgt. Nach der Kündigung muss der Darlehensnehmer die Restschuld zahlen. Ist dies nicht möglich, wird die Bank sich an den gestellten Sicherheiten bedienen und bspw. die Immobilie zwangsversteigern.

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Unser Rat: Kontakt zur Bank suchen

Sind sie einmal im Zahlungsverzug – aus welchem Grund auch immer – sprechen Sie umgehend mit Ihrer Bank. Möglicherweise gibt es alternative Lösungen oder sie können selbst den Verkauf der Immobilie einleiten. Das Thema einfach liegen lassen und auf die Reaktion der Bank warten ist keine gute Idee.

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