Ist ein Eigenheim eine gute Altersvorsorge?

Eine Immobilie ist ein Faktor für eine gute Altersvorsorge, das Eigenheim sollte dennoch nicht der einzige Stützpfeiler der Altersvorsorge sein. 

Stand:

Im Rentenalter mietfrei zu wohnen ist sicherlich ein großes Plus, denn Mieten nehmen einen Großteil einer kleinen bis mittleren Rente ein. Ganz so einfach ist die Lage aber nicht.

Auch Eigenheimbesitzer haben Kosten. Besitzer von Eigentumswohnungen müssen Hausgeld zahlen, in Einfamilienhäusern stehen irgendwann Renovierungsarbeiten an, die womöglich sehr teuer werden können, bspw. ein neues Dach oder ein Heizungswechsel.

Zudem können sich Anforderungen an den Wohnraum und die Wohnqualität mit dem Alter verändern. Steht die Immobilie in einer beliebten Lage ist dies meist kein großes Problem – dann wird sie eben einfach verkauft und aus dem Erlös eine neue finanziert.

In weniger beliebten Regionen sieht die Situation anders aus: Möglicherweise hat die Immobilie aufgrund ihrer Lage mit der Zeit an Wert verloren und es lässt sich ein wesentlich geringerer Preis erzielen als beim Kauf. Der Erwerb einer neuen Bleibe, die den gewandelten Ansprüchen gerecht wird, ist dann kaum möglich. Ein eventueller Sanierungsrückstand verschlechtert die Situation zusätzlich.

Grundsätzlich sind die eigenen vier Wände aber schon eine sinnvolle Sache – wenn langfristig geplant wird und sie nicht der einzige Stützpfeiler der Altersvorsorge sind.

War dieser Beitrag hilfreich?

Bewertung: 5 / 5. Abgestimmt: 1

Noch keine Bewertungen.

Schade, dass Ihnen der Artikel nicht gefallen hat

Was können wir verbessern?

Antwort teilen

Ähnliche Fragen

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen?

Erhalten Sie kostenlose Angebote von Top-Maklern aus Ihrer Region.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch das Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden (Datenschutzerklärung).