Ist mein Altbau Asbest-gefährdet?

Asbest wurde besonders in den 60ern und 70ern verbaut und ist nicht leicht zu erkennen. Vermuten Sie in Ihrem Haus Asbest, rufen Sie in jedem Fall einen Spezialisten hinzu. 

Stand:

Die Temperaturbeständigkeit und die gute Dämmeigenschaft haben dafür gesorgt, dass Asbest in den 1960er und 70er Jahren in vielen Bereichen eines Hauses eingesetzt wurde. Wurde Ihr Haus in diesem Zeitraum erbaut, ist es gut möglich, dass Asbest dabei zum Einsatz kam – besonders, wenn es aus den späten 60er Jahren stammt und seitdem nicht saniert wurde. Wegen seiner guten Isolierfähigkeit wurden Asbest gerade bei der Dämmung von Dächern eingesetzt.

Wie erkenne ich Asbest?

Asbest zu erkennen ist allerdings gar nicht so einfach. Er gibt keinen Geruch oder Strahlung ab und wurde meist im Verbund mit anderen Materialien wie Zement verbaut. Asbesthaltiges Baumaterial ist in der Regel grau oder grau-grün, Klebstoffe schwarz-braun. 

Auch die typisch faserige Struktur ist ein Anzeichen. Das Problem aber: Wenn Sie die Asbestfasern sehen können, sind diese bereits freigesetzt und Sie sollten unbedingt Abstand halten. Solange das Material unbeschädigt – aber damit eben auch kaum ersichtlich – bleibt, geht keine Gefahr davon aus.

Wie gehe ich vor, wenn Asbest verbaut wurde?

Wenn Sie in Ihrem Haus Asbest vermuten, rufen Sie unbedingt einen Spezialisten. Asbestentfernung ist nichts, was man selber erledigen kann oder sollte.

Zunächst wird in einem ersten Schritt vom Experten festgestellt, ob eine Entfernung des Materials notwendig ist oder nicht. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die enthaltenen Fasern freigesetzt werden können, z.B. weil die Dachplatten bereits stark verwittert sind.

Ist eine Asbestsanierung notwendig, erfolgt diese durch ein Spezialunternehmen. Nachdem die Platten entfernt wurden, muss die Arbeitsstelle geräumt und gereinigt werden, bevor eine Neueindeckung des Daches erfolgen kann. 

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