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Kann ich meine Immobilie an meine Geschwister verschenken, um danach Baukindergeld beantragen zu können?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Grundsätzlich ist es möglich, die eigene Immobilie zu verschenken, um dann Baukindergeld beantragen zu können. Durch die Schenkungssteuer und ggf. die Grunderwerbssteuer ist ein solches Vorgehen aber selten sinnvoll.

Um Baukindergeld beantragen zu können, dürfen Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung kein Wohneigentum besitzen. Es spielt keine Rolle, ob Sie in der Vergangenheit schonmal eine Immobilie besessen haben. Auch was Sie damit gemacht haben ist egal.

Grundsätzlich ist es also problemlos möglich, eine Immobilie zu verkaufen oder zu verschenken, um dadurch die Wohneigentums-Vorraussetzung des Baukindergeldes zu erfüllen. 

Beachten Sie aber, dass bei dem Verschenken einer Immobilie die Schenkungssteuer fällig wird. Zwar gibt es einen Freibetrag, bis zu dem eine Schenkung steuerfrei bleibt, doch unter Geschwistern liegt der Freibetrag bei nur 20.000 Euro.

Ist Ihre Immobilie mehr wert, müssen Sie die Differenz versteuern. 

Kann ich die Immobilie einfach unter Wert verkaufen?

Es spricht nichts dagegen, eine Immobilie günstig zu verkaufen, egal an wen.

Wenn der Preis allerdings so niedrig ist, dass es sich offensichtlich um ein Scheingeschäft handelt, um dadurch steuerliche Vorteile genießen zu können, spielt das Finanzamt nicht mit. Wo genau die Grenze zwischen einem „günstigen“ Verkauf und einem Verkauf „unter Wert“ liegt, ist nicht klar definiert.

Der Versuch, das Finanzamt auszutricksen, lohnt sich nicht. Die Fiskus-Prüfer kennen alle Tricks, mit denen sich Hausbesitzer um Steuern drücken wollen. Sobald es ein Anzeichen von Missbrauch gibt wird ganz genau hingeschaut.

Bei einem Verkauf zwischen Geschwistern muss außerdem die Grunderwerbssteuer gezahlt werden. Nur bei einem Verkauf an Familienmitglieder in gerader Linie (von Eltern oder Großeltern an Kinder bzw. Enkel) entfällt diese.

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