Kann man eine Solaranlage von der Steuer absetzen?

Eine Solarstromanlage lässt sich von der Steuer absetzen, sofern sie nicht ausschließlich dem privaten Eigenverbrauch dient, sondern es sich um eine netzgekoppelte Anlage handelt.

Stand:

Dabei ist zu beachten, dass man als Besitzer einer Photovoltaikanlage mit Einspeisung offiziell zum Unternehmer eines Gewerbebetriebes wird.

Das heißt, Sie müssen ein Gewerbe anmelden und außerdem eine jährliche Einnahmen-Überschuss-Rechnung, z.B. im Rahmen der Einkommensteuererklärung, erstellen.

 

Der Stromverkauf, sprich die Einspeisevergütung, stellt eine Einnahme dar.

Neben der Abschreibung der Anschaffungskosten können auch die Wartungskosten, die Reparaturkosten, die Kosten für die Versicherung usw. geltend gemacht werden.

Der Gewinn bzw. der Verlust unterliegt der Einkommensteuer. Da es sich bei dem Unternehmer meist um einen Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG. handelt, kann er sich von der Umsatzsteuer befreien lassen.

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Wie viel zahlt der Staat?

Wie viel Geld man tatsächlich vom Staat zurückbekommen kann, hängt natürlich ganz wesentlich von den Kosten der Anlage sowie den Einkommensverhältnissen ab. Es lohnt sich aber in jedem Fall, sich mit dem Thema zu beschäftigen oder sich zumindest von einem Steuerprofi beraten zu lassen.

 

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