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Kann mir das Jobcenter einen Umzug verbieten?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Das Jobcenter kann einen Umzug nicht verbieten, solange Sie diesen selbst finanzieren. Damit die Umzugskosten übernommen werden, ist allerdings die Genehmigung des Jobcenters notwendig. 

Die Gründe für einen Umzug können vielfältig sein. Die familiäre Situation kann sich ändern oder auch die Mietkosten zu hoch werden. 

Wenn Sie Arbeitslosengeld beziehen, sind Sie bei einem Umzug auf die Zustimmung des Jobcenters angewiesen. Dabei geht es allerdings nur um die Frage, ob die Kosten für den Umzug und die zukünftigen Mietkosten übernommen werden. 

Zustimmung des Jobcenters aus finanzieller Sicht wichtig

Das Jobcenter ist rechtlich nicht dazu befugt, Ihnen den Umzug in ein neues Wohnumfeld zu verweigern, solange Sie diesen selbst finanzieren. Das Grundgesetz sichert Ihnen im das Prinzip der Freizügigkeit, sodass Ihnen das Jobcenter den Umzug nicht verbieten darf. Sie dürfen also auch ohne Genehmigung in ein anderes Bundesland ziehen. Wichtig ist hier, dass Sie das Jobcenter so früh wie möglich über Ihr Umzugsvorhaben informieren.

Wenn die Umzugskosten allerdings vom Jobcenter übernommen werden sollen, ist eine Genehmigung nötig. Wird diese nicht eingeholt, kann das Jobcenter Ihnen nicht nur die Übernahme der Umzugskosten-, sondern auch der zukünftigen Mietkosten und die Gewährung eines Darlehens für die Kaution verweigern. 

Wenn das Jobcenter den Umzug abgelehnt hat, können Sie zunächst Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen. Das Jobcenter wird in diesem Fall die Entscheidung noch einmal überprüfen. 

Wann genehmigt das Jobcenter den Umzug?

Damit sich das Jobcenter an den Umzugskosten beteiligt oder diese sogar ganz übernimmt, muss der Umzug als notwendig angesehen werden.

Dafür kann es verschiedene Gründe geben:

  • Aufnahme einer unbefristeten Arbeitsstelle mit einem täglichen Arbeitsweg von über 2,5 Stunden Fahrzeit
  • Rechtmäßige Kündigung durch den Vermieter, solange diese nicht selbstverschuldet war
  • Unzumutbarkeit der bisherigen Wohnung aufgrund Ihres Alters oder Gesundheitszustands
  • Gravierende Mängel an der Wohnung, bspw. ein starker Schimmelbefall, die nicht von Ihnen verursacht wurden und die der Vermieter nicht beheben möchte
  • Familienzuwachs bzw. Schwangerschaft
  • Veränderte Lebensverhältnisse durch Heirat, Trennung oder Scheidung
  • Bindung an feste Zeiten der Kinderbetreuung, die Sie als Alleinerziehende/r nur durch einen Umzug einhalten können
  • Aufforderung vom Jobcenter, die Wohnung zur Senkung der Mietkosten zu wechseln

Bei einem Umzug wegen einer neuen Arbeitsstelle müssen Sie den unterschriebenen Arbeitsvertrag vorlegen.

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