Lohnt sich ein Fremdwährungsdarlehen? Gibt es dabei Risiken?

Ein Fremdwährungsdarlehen ist ein Kredit, der in einer anderen Währung aufgenommen wird als in Euro. Das kann sich für den Kreditnehmer lohnen, wenn im Land der Währung ein günstigeres Zinsniveau herrscht.

Stand:

Ein Fremdwährungskredit wird in einer anderen Währung als der des Kreditnehmers aufgenommen und ausgezahlt. Sinnvoll kann dies sein, wenn im Land der Fremdwährung ein günstigeres Zinsniveau herrscht.

Der Kreditnehmer muss die Fremdwährung in Inlandswährung eintauschen. Das Risiko besteht also darin, dass sich der Kurs der beiden Währungen ungünstig verschiebt und der Kreditnehmer dadurch mehr Geld zurückzahlen muss als  aufgenommen wurde.

Dieses Risiko wird in der Regel erst am Ende des Darlehens deutlich, da Fremdwährungsdarlehen oftmals als endfällige Tilgungsdarlehen vergeben werden. Während der Laufzeit zahlen Sie also nur die Kreditzinsen und bedienen erst am Ende die eigentliche Kreditsumme auf einen Schlag.

Ein Fremdwährungsdarlehen ist daher immer spekulativ und mit zusätzlichen Risiken verbunden.

War dieser Beitrag hilfreich?

Bewertung: 0 / 5. Abgestimmt: 0

Noch keine Bewertungen.

Schade, dass Ihnen der Artikel nicht gefallen hat

Was können wir verbessern?

Antwort teilen

Ähnliche Fragen

Eigenheim geplant?

Erhalten Sie kostenlose Finanzierungsangebote aus Ihrer Region.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch das Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden (Datenschutzerklärung).