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Lohnt sich eine Solar- oder Photovoltaikanlage?

Zuletzt bearbeitet am

Das Wichtigste kurz und knapp

Ob sich eine Anlage lohnt, ergibt sich aus der Höhe der Anschaffungskosten, dem Strombedarf und der Effizienz der Anlage. 

Eine Solaranlage klingt durch und durch nach einer guten Idee. Kein Strom ist so günstig wie der selbst produzierte und die eigene Klimabilanz wird auch noch aufgebessert. 

Allerdings sind die Anschaffungskosten relativ hoch und müssen erstmal von den Einsparungen wettgemacht werden. Solaranlagen sind zudem nicht für jede Wohnlage, Dachform und Grundstücksausrichtung geeignet. Da zur Beantwortung der Frage verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen, haben wir die wichtigsten Informationen für Sie gebündelt. 

Wie viel Strom produziert eine Solaranlage?

Die Größe der Anlage bestimmt auch maßgeblich, wie viel  Strom Sie mit der Solaranlage produzieren können. Bestenfalls beziehen Sie Ihren Strom komplett aus der eigenen Produktion – denn so sind Sie unabhängig von Energieversorgern und Marktveränderungen. Wie groß die Anlage dafür sein muss, hängt natürlich von Ihrem Verbrauch ab.

Häufig decken Solaranlagen aber nur einen Basisbedarf ab, zusätzlich benötigte Energie wird ganz normal über einen Stromanbieter bezogen. 

Einspeisevergütung – lohnt sich das?

Auch der entgegengesetzte Fall ist möglich: Sie erzeugen mehr Energie als Sie verbrauchen.

Den überschüssigen Strom können Sie in diesem Fall ins öffentliche Netz einspeisen. Dafür zahlt Ihnen der Staat die sogenannte Einspeisevergütung. Diese liegt im Jahr 2019 bei ca. 10 – 11,5 Cent pro Kilowattstunde, sinkt aber seit Jahren stetig. Vor einiger Zeit war es durchaus attraktiv, den eigenen Strom auf diese Weise zu verkaufen – heute ist die Vergütung einfach zu gering, um wirklich lohnenswert zu sein.

Deshalb sollten Sie mit Ihrer Anlage nur so viel Strom produzieren wie Sie benötigen. Für eine optimale Ausnutzung ist allerdings ein Stromspeicher nötig, der mit zusätzlichen Anschaffungskosten verbunden ist.

Fachmann hinzuziehen und Anlage planen

Wenn Sie über die Anschaffung einer Solar- oder Photovoltaikanlage nachdenken, lassen Sie zunächst von einem Fachmann prüfen, ob Ihr Dach für die Installation geeignet ist und welche Größe in Frage kommt. Statik, mögliche Windlasten, die Dachneigung und -ausrichtung spielen eine wichtige Rolle. Grundsätzlich sind sonnige Gebiete natürlich eher geeignet.

Im zweiten Schritt kann dann errechnet werden, wie viel Stromkosten Sie Jahr für Jahr sparen können und wie lange es dauert, bis Sie die Anschaffungskosten wieder drin haben.

Was kostet ein Solaranlage überhaupt?

Die Preisentwicklung der Anlagen ist in den letzten Jahren sehr positiv. Bei einem Einfamilienhaus liegen die Kosten je nach Größe zwischen rund 5.000 und 14.000 Euro. Darin sind dann bereits die Installation und Inbetriebnahme enthalten. 

Zusätzlich können Kosten für einen Stromspeicher entstehen. Für ein Einfamilienhaus lohnt sich hier in aller Regel ein Stromspeicher, der zwischen vier und sechs Kilowattstunden speichern kann. Hier müssen Sie mit 6.000 bis 8.000 Euro rechnen. 

Sie haben allerdings die Möglichkeit, von attraktiven Förderprogrammen zu profitieren und die finanzielle Belastung damit zu senken. Insbesondere die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schafft mit diversen Programmen einen Anreiz für den Umstieg auf Solarenergie.

Fazit – Wann lohnt sich eine Solaranlage?

Ob sich eine Solaranlage für Sie lohnt hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst muss überprüft werden, ob sich Ihre Dachfläche überhaupt für eine Installation eignet. 

Zur Bewältigung der hohen Anschaffungskosten können Sie unter Umständen auf Förderprogramme zurückgreifen. In der Folge erzeugen Sie Ihren eigenen umweltfreundlichen Strom. Im Laufe der Zeit amortisieren sich die Kosten und Sie profitieren auch finanziell von der Solaranlage. 

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