Muss der Vermieter eine Mietbürgschaft akzeptieren?

Nein, Ihr Vermieter ist nicht gesetzlich verpflichtet, die Anfrage einer Mietbürgschaft zu akzeptieren. Wenn er die Anfrage nicht akzeptiert, müssen Sie als Mieter wie gewohnt die Barkaution zahlen.

Stand:

Im Grunde hat eine Mietbürgschaft für den Vermieter mehr Vor- als Nachteile. Der Vermieter bekommt damit eine Absicherung bei Mietausfall geboten und muss im Falle einer Zwangsvollstreckung nicht für die Gerichts- oder Anwaltskosten aufkommen, da der Bürge für den Mietausfall haftet.

Es kann trotzdem vorkommen, dass Ihr Vermieter die Variante nicht für ausreichend sicher befindet und sie ablehnt. Diese Entscheidung kann auf der Skepsis gegenüber dieser Art der Bürgschaft basieren, möglicherweise ist der Vermieter aber lediglich mit der Wahl des Bürgen nicht einverstanden. In dem Fall sollten Sie das direkte Gespräch suchen und versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Einen rechtlichen Anspruch auf eine Kautionsbürgschaft haben Sie als Mieter allerdings nicht. Akzeptiert Ihr Vermieter diese Art der Kaution nicht, müssen Sie diesen Entschluss deshalb hinnehmen. 

Diese Vorteile hat die Mietbürgschaft für Vermieter

  • Weniger Verwaltungsaufwand.
  • Keine zusätzlichen Kosten.
  • Vermietungschancen steigen
  • Im Falle einer Zwangsvollstreckung muss der Vermieter nicht für Gerichts- oder Anwaltskosten setzen.
  • Vermieter erhält eine Absicherung gegen Mietausfälle.

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