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Muss ich Kaufinteressenten bei der Hausbesichtigung auf Mängel / Schäden hinweisen?

Zuletzt bearbeitet am

Ja. Im Kaufvertrag wird zwar meist die Gewährleistung für Mängel ausgeschlossen, dies ist aber kein Freibrief für Hausverkäufer. Diese haben eine Aufklärungspflicht dem Käufer gegenüber – auch ungefragt. 

Wer wesentliche Mängel bewusst verschweigt, kann auch Jahre nach dem Kauf noch auf Schadenersatz verklagt werden. Dies gilt insbesondere, wenn die Kenntnis über den Mängel sich auf die Kaufentscheidung oder die Vertragsbedingungen ausgewirkt hätte. Rechtlich gesehen wird dies als arglistige Täuschung gewertet.
Bei dem Käufer bekannten oder offensichtlichen Schäden sieht die Lage etwas anders aus. Da diese mit in die Preisverhandlungen einfließen, können weitere Ansprüche in der Regel nicht geltend gemacht werden. 

Wenn ein Altschaden fachmännisch behoben wurde und zum Zeitpunkt der Besichtigung nachweislich nicht mehr vorhanden ist, muss der Verkäufer darüber nicht informieren – außer der Interessent fragt danach. Wenn Sie nicht hundertprozentig ausschließen können, dass das Problem  wieder auftritt, sollten Sie darauf hinweisen. Andernfalls riskieren Sie eine nachträgliche Anfechtung des Kaufvertrags.

Unser Rat: Spielen Sie mit offenen Karten. Informieren Sie den Käufer nach bestem Wissen und Gewissen und halten Sie alle gegebenen Auskünfte im notariellen Vertrag fest. So ersticken Sie mögliche Rechtsstreitigkeiten schon im Keim.

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