Für alle Fragen rund um das Haus

Eigene Frage stellen
  • Ihre Frage an die Experten

    Sie haben eine Frage rund ums Haus? Kein Problem! Unsere Immobilien-Experten beantworten Ihre Frage kostenlos.

  • Ihre Frage an die Experten

    Teilen Sie uns Ihren Namen und Ihre E-Mail Adresse mit. Sobald wir Ihre Frage beantwortet haben, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

  • Frage efrolgreich übermittelt!

    Unsere Experten machen sich nun an die Arbeit, Ihre Frage zu bearbeiten. Sie brauchen nichts weiter zu tun und erhalten eine E-Mail, sobald Ihre Frage beantwortet ist.

    Vielen Dank & bis bald, Ihr Team von Hausfrage.de

    Stellen Sie eine andere Frage

Welche Sicherheiten fordern Banken bei einer Baufinanzierung?

Zuletzt bearbeitet am

Das Wichtigste kurz und knapp

Die Bank verlangt Sicherheiten für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers. Diese Sicherheit kann in Form von Bürgschaften oder Sachsicherheiten hinterlegt werden.  

In erster Linie wünschen sich Banken bei der Vergabe eines Darlehens vom Kreditnehmer eine zuverlässige Rückzahlung. Die Bank geht mit jedem Kredit ein Risiko ein und benötigt deshalb selbst bei guter Bonität Sicherheiten, die bei Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers herangezogen werden können.
Dies können entweder personenbezogene Sicherheiten (Bürgschaften) oder Real- bzw. Sachsicherheiten (z.B. Grundschuld oder Hypothek) sein. Die Bank entscheidet anhand Ihrer Bonität und der Art des Darlehens, welche Sicherheit sie in Anspruch nehmen möchte.

Bei einer Real- oder Sachsicherheit werden der Bank dingliche Rechte übertragen – bedeutet: Können Sie Ihre Schulden nicht mehr bezahlen, darf die Bank das angegebene Objekt zu Geld machen, um sich so ihr Geld zurückzuholen. Im Falle einer Grundschuld oder Hypothek kann sie also die betreffende Immobilie verkaufen bzw. zwangsversteigern.

Bei einer Bürgschaft haftet ein Dritter für die Rückzahlung eines Kredits oder Teilen davon. Ist bei dem Kreditnehmer nichts zu holen, darf die Bank das Privatvermögen des Bürgen verpfänden.

Bei der Ausfallbürgschaft muss die Bank zunächst eine erfolglose Zwangsvollstreckung nachweisen, bei einer selbstschuldnerischen Bürgschaft wird der Bürge dagegen so behandelt, als hätte er selbst den Kredit aufgenommen – kann also direkt belangt werden, sollte der eigentliche Kreditnehmer nicht zahlen.

Eine Bürgschaft kann von jedem übernommen werden, der geschäftsfähig ist und den die Bank als ausreichend zahlungsfähig einschätzt. Da ein Bürgschaftsverhältnis aber viel Vertrauen erfordert, ist dies meist eine familieninterne Angelegenheit. Ist genügend Geldvermögen vorhanden, ist ein Privatdarlehen dann möglicherweise die sicherere Wahl.

War dieser Beitrag hilfreich?

Noch keine Bewertungen.

Schade, dass Ihnen der Artikel nicht gefallen hat

Was können wir verbessern?

Ähnliche Fragen

Wobei dürfen wir Ihnen helfen?

Erhalten Sie kostenlose Angebote zum Vergleich

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch das Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden (Datenschutzerklärung).