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Sind private Umzugshelfer versichert?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Private Umzugshelfer sind nicht speziell versichert. Private Helfer müssen nicht für unabsichtlich entstandene Schäden haften. Die Kosten trägt dann der Umziehende. 

Das ist ganz davon abhängig, was für eine Versicherung hier gemeint ist. Nur die wenigsten Versicherungen decken Schäden, die durch unbezahlte Freundschaftsdienste verursacht wurden. Denn für Gefälligkeitsdienste besteht keine gesetzliche Haftpflicht.


Beschädigt einer Ihrer privaten Helfer während des Umzugs etwas, ist er dafür nicht haftbar. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) legt zwar fest, dass der Verursacher eines Schadens auch dafür aufkommen muss, jedoch wird von Gerichten bei Gefälligkeitsdiensten von einem „stillschweigenden Haftungsausschluss“ ausgegangen, sofern der Helfer nicht über eine private Haftpflichtversicherung verfügt.

Die privaten Umzugshelfer müssen demnach nicht für Schäden aufkommen, die sie selbst unabsichtlich verursacht haben. Um Ihre privaten Helfer wegen Schäden belangen zu können, muss ein Vertrag aufgesetzt werden, durch den die Helfer zur Haftung verpflichtet sind. In solchen Fällen kann der Helfer einen zusätzlichen Versicherungsschutz in seine Haftpflichtversicherung aufnehmen. 

Bei Verletzungen während des Umzuges sieht es hingegen anders aus: Der Umziehende ist bei Verletzungen der Helfer nur dann haftbar, wenn er daran Schuld trägt. Stolpert der Helfer oder schneidet sich an einer scharfen Kante, ist er selbst für die Verletzung verantwortlich. Eine private Unfallversicherung des Helfers wäre in einem solchen Fall nützlich.

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