Sollte ich mein Haus verkaufen oder vermieten?

Beide Möglichkeiten bieten eigene Vor- und Nachteile. Eine Vermietung ist mit höherem Aufwand verbunden, liefert dafür kontinuierliche und langfristige Einnahmen. Dafür ist ein Verkauf deutlich bequemer und mit weniger Pflichten verbunden. 

Stand:

Eine wichtige Entscheidung, bei der es kein Richtig oder Falsch gibt.

Bei den in beliebten Wohnregionen stark angestiegenen Immobilienpreisen der letzten Jahre wechseln selbst „normale“ Einfamilien-Reihenhäuser schon für Beträge jenseits der 300.000 Euro den Besitzer. Eine vermietete Immobilie hingegen bringt regelmäßige Einnahmen und gilt als eine der stabilsten und sichersten Möglichkeiten, sein Geld anzulegen und sich vermehren zu lassen.

Wenn Sie vor der Frage stehen, ob Sie eher vermieten oder verkaufen sollten, müssen Sie mehrere Punkte beachten.

Finanzieller Vorteil

Hier kommt es auch immer auf Ihre persönliche Präferenz an. Wenn Ihnen eine einmalige, dafür aber größere Einnahmequelle wichtiger ist, dann ist der Verkauf der Immobilie sicher die richtige Entscheidung.

Dagegen profitieren Sie bei der Vermietung von langfristigen und regelmäßigen Zahlungen und sichern sich ein kontinuierliches Einkommen. Voraussetzung ist hier allerdings immer, dass Sie einen geeigneten und zuverlässigen Mieter finden.

Steuern beim Hausverkauf beachten

Bei einem Hausverkauf können sowohl Kosten als auch Gewinn genau einkalkuliert werden. Bedenken Sie aber, dass neben den üblichen Nebenkosten eines Immobilienverkaufs möglicherweise eine Spekulationssteuer oder auch eine Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank fällig werden kann.

Die Pflichten

Das Vermietersein bringt natürlich auch einige Pflichten mit sich. Die Immobilie muss instand gehalten und regelmäßig renoviert werden, was Aufwand und Kosten bedeutet. Schwere Wasserschäden, eine Dachsanierung oder eine neue Heizungsanlage können schnell fünfstellige Beträge kosten. Wenn in der Folge auch noch ein Mietausfall dazu kommt, wird die Immobilie zwischenzeitlich zum Minusgeschäft. Eine Vermietung bedeutet also immer ein Restrisiko. 

Der Zeitaufwand, den Sie bei einer Vermietung investieren müssen, ist also deutlich größer als beim Verkauf. Hier geben Sie spätestens nach der Schlüsselübergabe die Pflichten an den neuen Eigentümer ab.

Fazit

Ob ein Verkauf oder eine Vermietung die bessere Variante ist, hängt von Ihrer persönlichen Präferenz und natürlich auch der Immobilie selbst ab. Bevor Sie sich für eine der beiden Varianten entscheiden, lohnt es sich die finanziellen, steuerlichen und zeitlichen Aspekte zu betrachten. Auch wenn es am Ende immer eine Einzelfallentscheidung bleibt, haben wir die wichtigsten Argumente noch einmal zusammengefasst.

Das spricht für den VerkaufDas spricht für die Vermietung
Schneller und größerer einmaliger Erlös.Langfristige und regelmäßige Einnahmequelle.
Keinerlei Pflichten für Instandhaltungen etc.Nachfrage nach Mietimmobilien in vielen Regionen sehr hoch.
Wertminderung durch Abnutzung bei Vermietung wird vermieden.Immobilie bleibt im eigenen Besitz.
Zeitersparnis gegenüber Vermietung.Solide Wertanlage.
Bequemer als Vermietung.Keine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung für laufenden Kredit.
Derzeit hohe Immobilienpreise.

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