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Wann darf der Vermieter den Mietvertrag kündigen?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Der Vermieter darf den Mietvertrag kündigen, wenn er ein berechtigtes Interesse an einer Kündigung hat. Dazu zählen auch nicht fristgerechte oder ausbleibende Mietzahlungen.

Der häufigste Grund einer Kündigung durch den Vermieter ist die nicht fristgerechte oder nicht erfolgte Mietzahlung.

Im Gegensatz zum Mieter kann der Vermieter den geschlossenen Mietvertrag nicht ohne Begründung kündigen. Für den Vermieter muss ein sogenanntes berechtigtes Interesse vorliegen.

Ein solches berechtigtes Interesse liegt laut § 573 des BGB vor, wenn

  • der Mieter die vertraglichen Pflichten schuldhaft und in einem nicht unerheblichen Maß verletzt hat (z.B. Zahlungsrückstände),
  • der Vermieter Eigenbedarf anmeldet,
  • der Vermieter das Grundstück verkaufen will und durch eine Fortsetzung des Mietverhältnisses erhebliche Nachteile erleiden würde.

    Mögliche weitere Gründe für die Kündigung des Vermieters:

    • Der Mieter verstößt mehrfach gegen die Hausordnung.
    • Der Mieter betreibt ein Gewerbe in der Wohnung.
    • Der Mieter lässt Dritte in seiner Wohnung wohnen.
    • Der Mieter vernachlässigt die Wohnung.
    • Der Mieter hält unerlaubt Haustiere in der Wohnung.

    Allerdings wird in vielen Fällen zunächst eine Abmahnung des Vermieters eingehen, bevor die außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden kann. Die Abmahnung ist nicht in jedem Fall erforderlich, kann die Kündigung des Vermieters aber absichern (§ 543 Abs. 3 BGB).

    Die Abmahnung muss dabei bestimmte Daten enthalten und konkrete Angaben zum Vertragsverstoß machen.

    Beispiel: Verletzt der Mieter mehrfach und nachweislich den vereinbarten Putzplan für das Treppenhaus, ist diese Verletzung des Vertrags vergleichsweise gering und kein direkter Kündigungsgrund. Mahnt der Vermieter den Mieter allerdings dafür ab und stellt sich keine Besserung ein, kann eine Kündigung vor Gericht für rechtens erklärt werden.

    Liegt dagegen ein schwerer und nachweisbarer Vertragsbruch vor – zum Beispiel in Form von Mietrückständen – ist keine Abmahnung notwendig und eine fristlose Kündigung begründet.

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