Wann kann ich eine Sanierung als außergewöhnliche Belastung absetzen?

Liegt eine konkrete Gesundheitsgefährdung vor, die nicht durch Baumängel hervorgerufen wird, ist eine Absetzung möglich. 

Stand:

Liegt eine konkrete Gesundheitsgefährdung vor, die eine Sanierung erfordert, können Maßnahmen zur Beseitigung dieser Gefährdung nach § 33 EStG (Einkommenssteuergesetz) als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden.

Hier ist eine Einzelfallprüfung notwendig, eine abstrakte Gefährdung durch Stoffe wie Asbest ist nicht ausreichend, das Asbest muss also nachgewiesen werden. Als außergewöhnliche Belastung gelten Sanierungsmaßnahmen bei Gesundheitsgefährdungen durch:

  • Asbest
  • Formaldehyd
  • Holzschutzmittel
  • Hausschwamm-Befall
  • Dioxin (vorausgesetzt, die bodenschutzrechtlichen Grenzwerte werden überschritten)

Dabei ist entscheidend, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt und diese nicht durch Baumängel hervorgerufen wird. 

War dieser Beitrag hilfreich?

Bewertung: 4 / 5. Abgestimmt: 1

Noch keine Bewertungen.

Schade, dass Ihnen der Artikel nicht gefallen hat

Was können wir verbessern?

Antwort teilen

Ähnliche Fragen

Renovierung geplant?

Erhalten Sie kostenlose Angebote für einen Renovierungskredit.