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Wann wird ein Handwerker bezahlt?

Zuletzt bearbeitet am

Das Wichtigste kurz und knapp

Die Bezahlung sollte immer auf Rechnung und nicht per Barzahlung erfolgen. Die Rechnung sollten Sie erst dann begleichen, wenn die Leistungen wie vereinbart erledigt wurden. 

Ein Handwerker kann die Bezahlung seiner Arbeit erst verlangen, wenn die Arbeit angenommen wurde (§ 641 BGB). 

In aller Regel wird Ihnen der Handwerksbetrieb nach dem Termin eine Rechnung ausstellen oder zusenden. Wurden die vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß ausgeführt, begleichen Sie die Rechnung innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist. Nach Zugang der Rechnung wird der Betrag spätestens nach 30 Tagen fällig. 

In jedem Fall sollten Sie die Rechnung erst dann begleichen, wenn die geforderten Leistungen ordnungsgemäß erledigt wurden. 

Einer Barzahlung vor Ort sollten Sie in keinem Fall zustimmen. Sie haben das Recht, eine Rechnung zu erhalten und müssen nicht auf eine mögliche Forderung nach einer Barzahlung eingehen.

Auch bei der steuerlichen Absetzung müssen Sie eine offizielle Rechnung vorweisen, die Sie per Überweisung beglichen haben. Ansonsten kann schnell der Verdacht der Schwarzarbeit entstehen und es drohen Bußgelder. 

Diese Regeln gelten, wenn Sie die Rechnung steuerlich absetzen wollen

  • Die Wohnung muss selbst genutzt werden.
  • Es darf kein Neubau sein.
  • Die Rechnung muss per Überweisung gezahlt werden.
  • Es können Nur 20 Prozent der Arbeitskosten abgesetzt werden.
  • Der Höchstbetrag liegt bei 1.200 Euro jährlich.

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