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Was bedeutet das Bestellerprinzip?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Beim Bestellerprinzip geht es darum, welche Partei die Maklerprovision zahlen muss.
Bei Vermietungen gilt: Wer den Makler beauftragt (bestellt), muss auch die Maklerprovision zahlen.
Beim Verkauf hat der Koalitionsausschuss festgelegt, dass die Provision zukünftig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt werden soll.

Das Bestellerprinzip gilt aktuell nur bei Vermietungen und bedeutet: Die Partei, die den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen.

Beauftragt also der Vermieter den Makler mit der Suche nach einem passenden Mieter, zahlt der Vermieter bei erfolgreichem Abschluss des Mietvertrages auch den Makler.

Bestellerprinzip bei Immobilienverkäufen – Gesetz in Planung

Über die Einführung des Bestellerprinzips wird häufig bei Immobilienverkäufen diskutiert. Bislang kann die Maklerprovision bei Verkäufen sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer gezahlt werden. Auch eine Aufteilung der Provision ist möglich.

Die Einführung des Bestellerprinzips für Immobilienverkäufe würde bewirken, dass auch hier zukünftig der Auftraggeber des Maklers die Provision zu zahlen hat.

Im August 2019 hat ein Koalitionsausschuss festgelegt, dass die Maklerprovision bei Immobilienverkäufen in Zukunft grundsätzlich zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden soll.

Das Gesetz ist zwar noch nicht verabschiedet, der Vorschlag ist allerdings bereits relativ detailliert:

  • Nach der Regelung soll die Partei, die den Makler nicht als erstes beauftragt, maximal do viel Provision zahlen wie der ursprüngliche Auftraggeber. Das sind also höchstens 50 Prozent der Provision. 
  • Es muss sich beim Kauf um eine selbstgenutzte Immobilie handeln. Ob Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus spielt dabei keine Rolle. 
  • Der zweite Vertragspartner muss die Provision erst zahlen, wenn der Auftraggeber einen Zahlungsnachweis über seinen zu zahlenden Anteil erbracht hat. Da in der Regel der Käufer der zweite Vertragspartner ist, muss also zunächst der Verkäufer den Makler bezahlen.

Konkret bedeutet das also: Muss der Verkäufer als Auftraggeber eine Provision von z.B. 3 Prozent zzgl. Umsatzsteuer zahlen, darf der Käufer maximal ebenfalls die 3 Prozent als Provision an den Makler zahlen.

Der zweite Vertragspartner zahlt jedoch nicht immer auch die maximal zulässigen 50 Prozent. Gerade wenn sich Immobilien schlechter verkaufen lassen, kann diese Regelung bedeuten, dass der Verkäufer deutlich mehr zahlen muss. 

Provisionsfreie Verkäufe nicht mehr möglich

Das der Käufer in angespannten Immobilienmärkten die Maklerprovision komplett übernimmt, ist nach dieser Regelung nicht mehr möglich. Für Verkäufer bedeutet das also, dass eine Provision immer mit einkalkuliert werden muss, während die Käufer entlastet werden. 

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