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Was genau kann ein Smart Home? Lohnen sich die Mehrkosten?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Smart Home-Technik kann den Wohnkomfort in einigen Bereichen erheblich steigern und wird auch für Maßnahmen zum Energiesparen und zur Sicherheit eingesetzt. 

Es stimmt, Smart Home-Technik ist nicht unbedingt günstig. Je nachdem, wie intelligent das Zuhause tatsächlich werden soll, kann man dafür schon ein kleines Vermögen ausgeben.

Einige smarte Helferlein finanzieren sich aber mit der Zeit selbst, zum Beispiel durch einen geringeren Energieverbrauch. Anderes ist zugegebenermaßen Spielerei, muss aber ja deswegen nicht zwingend schlecht sein.

Im Wesentlichen wird Smart Home-Technik in drei Bereichen eingesetzt: Wohnkomfort, Energiesparen und Sicherheit. Bei den Energiekosten ist die Rechnung, ob sich der Einsatz lohnt, noch recht einfach – je nach Ausgangslage kann der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Wohnkomfort und Sicherheitsgefühl lassen sich aber nicht in Zahlen ausdrücken. Hier müssen Sie also selbst entscheiden, ob sich der Aufwand lohnt.
Acht Beispiele für „sinnvolle“ Smart Home-Technik:

  • Heizungssysteme, die sich beim Verlassen des Hauses (oder auch einzelner Räume) ab- und rechtzeitig vor dem Betreten wieder anschalten.
  • Eine Lichtsteuerung, die sich der Außenbeleuchtung und Tageszeit anpasst.
  • Eine Kaffeemaschine, die zum Weckerklingeln Kaffee aufsetzt.
  • Warnmeldungen aufs Handy, wenn ungewünschte Gäste das Haus betreten oder sich an den Fenstern zuschaffen machen.
  • Zeit- und ferngesteuerte Beleuchtung, um Anwesenheit vorzutäuschen
  • Ein automatisches Notrufsystem, das häusliche Unfälle erkennt und Hilfe organisiert.
  • Fenster, die sich automatisch (oder ferngesteuert) schließen.
  • Strom-Großverbraucher (Waschmaschine etc.), die dann arbeiten, wenn der Strom besonders günstig ist (mit zeitvariablen Stromtarifen).

Die Möglichkeiten sind zahlreich, alles automatisch oder per Tablet / Smartphone gesteuert – auch von unterwegs. Einsteigersysteme gibt es schon für ein paar hundert Euro. Für eine komplette Haussteuerung können Sie mit etwa 7 bis 10 Prozent der gesamten Baukosten rechnen. Dafür sollte der Einsatz aber schon vor dem Bau geplant werden – nachträglich umzurüsten ist teurer.

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