Was ist die Mietpreisbremse und wie funktioniert sie?

Die Mietpreisbremse legt fest, dass die Miete bei Neuvermietungen nur um einen gewissen Prozentsatz angehoben werden darf.

Stand:

Die Mietpreisbremse soll in Städten und Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt Entlastung schaffen. Dabei gilt die Vorgabe, dass die Miete bei einer Neuvermietung höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.

Welcher Wohnungsmarkt als angespannt gilt, entscheiden die Bundesländer. Die Vergleichsmiete ergibt sich aus dem Mietspiegel.

Natürlich gibt es Ausnahmen:

  • Bei Neubauten ist die Mietpreisbremse ausgesetzt. Hier kann die Miete ohne Beschränkung vom Vermieter festgelegt werden.
  • Auch für Modernisierungsmaßnahmen gibt es eine Sonderregel. Die Miete darf bei der ersten Vermietung nach umfassenden Modernisierungsmaßnahmen ohne Beschränkungen festgelegt werden.

Zum 01. Januar 2019 wurde die Mietpreisbremse noch einmal verschärft. Für den Fall, dass die verlangte Miete mehr als 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, müssen Vermieter seitdem unaufgefordert und schriftlich die Höhe der Miete des Vormieters offenlegen. Der Vermieter muss dann deutlich machen, welche Sonderregel (z.B. Modernisierungsumlage) die Höhe der Miete rechtfertigt.

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