Was ist eine Altlastenauskunft?

Die Altlastenauskunft dient der Untersuchung von Grundstücken und zeigt Informationen zum Untergrund und zur Bebaubarkeit.

Stand:

Die Altlastenauskunft liefert Informationen zum Untergrund eines Grundstücks und damit auch zu seiner Bebaubarkeit.

Als Altlasten werden Altablagerungen und Altstandorte bezeichnet, durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden.

Solche Altlasten können durch unsachgemäße Behandlung, Lagerung oder Ablagerung von Abfällen entstehen. Auch durch unsachgemäße Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen kann der Boden mit Altlasten belasten werden.

Wie werden Altlasten vermerkt?

Verdachtsfälle auf Altlasten sind im Altlastenkataster eingetragen und mit einer eindeutigen Altlastenkennziffer gekennzeichnet. Zuständig sind hier meist Umweltämter. Gegen eine Gebühr können Sie Einsicht in das Kataster erhalten.

Die Einsicht in die Altlasten ist für jede Person möglich, die ein berechtigtes Interesse an der Auskunftserteilung hat. Gerade für Käufer und Verkäufer eines Grundstücks ist eine Altlastenauskunft sinnvoll.

Grundstückskauf trotz Altlasten?

Liegt für das Grundstück ein Altlastenverdacht vor, lohnt sich ein Kauf für private Bauherren in aller Regel nicht. Die Sanierung ist sehr kostspielig und schwer kalkulierbar.

Neben der Altlastenauskunft ist es deshalb ratsam, im Zweifelsfall ein Bodengutachten in Auftrag zu geben. Das ist insbesondere dann unumgänglich, wenn auf dem Grundstück eine ehemalige Industrieruine steht oder die Fläche industriell genutzt wurde.

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