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Was sagt das Mieterstromgesetz?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Das Gesetz soll die Aufrüstung von Dachflächen mit Solaranlagen attraktiv machen und eine dezentrale Stromversorgung fördern. Der Strom soll also da erzeugt werden, wo er benötigt wird. 

Ziel des Mieterstromgesetzes ist es, deutlich mehr Dachflächen in Deutschland mit Solaranlagen auszustatten und eine dezentrale Stromversorgung zu fördern. Das bedeutet: Der Strom soll da erzeugt werden, wo er auch gebraucht wird.

Da die meisten gewerblichen und privaten Mieter die benötigte Energie über das Stromnetz beziehen, sind viele für Solarenergie geeignete Dachflächen bislang ungenutzt. Bislang war eine Förderung für Eigenheimbesitzer in Form der Einspeisevergütung möglich. Mit dem Gesetz sollen auch Mieter profitieren.

Das Gesetz bietet eine staatliche Förderung für die Installation einer Solaranlage und will damit für den Vermieter, die Eigentümer oder die Genossenschaften Anreize schaffen, auf saubere Energien umzusteigen.

Diese Bedingungen gelten für die Förderung

  • Das Gebäude muss zu mindestens 40 Prozent als Wohnfläche genutzt werden.
  • Der Strom muss auf dem Gebäude selbst oder maximal auf einem Nebengebäude erzeugt werden.
  • Der Strom muss an Letztverbraucher in diesem Gebäude oder der Nebenanlage in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang geliefert und verbraucht werden.
  • Die Anlage darf eine maximale Leistung von 100 Kilowattstunden nicht überschreiten.

Mieter spart Stromkosten

Als Mieter profitieren Sie von diesem Modell: Der über die Solaranlage auf dem Hausdach gewonnene Strom muss laut dem Gesetz um 10 Prozent günstiger sein als der örtliche Grundversorgertarif.

Auch wenn nicht der gesamte Bedarf durch den Mieterstrom gedeckt wird, profitieren Sie als Mieter somit von günstigeren und konstanteren Strompreisen.

Auch Vermieter und Betreiber profitieren

Auch für den Vermieter hat dieses Modell Vorteile. Er sichert sich Zusatzeinnahmen, zum Beispiel durch die Verpachtung, bei gleichzeitiger Wertsteigerung der Immobilie.

Zudem kann der Betreiber der Anlage einen Mieterstromzuschlag vom Netzbetreiber verlangen.

Die Höhe des Zuschlags wird aus der Einspeisevergütung berechnet. Von dem dort gültige Satz je Kilowattstunde werden beim Mieterstromzuschlag 8,5 Cent abgezogen. Der Zuschlag bewegt sich deshalb meist zwischen 2 und 4 Cent je Kilowattstunde.

Die aktuellen Sätze der Einspeisevergütung finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur.

Schritt für Schritt - So funktioniert Mieterstrom

  • Die Solaranlage wird auf dem Dach des Mietshauses installiert.
  • Der Anlagebetreiber (z.B. der Vermieter) schließt mit den Mietern einen Vertrag über die Stromlieferung ab, der nicht an den Mietvertrag gekoppelt ist.
  • Der erzeugte Strom wird den Mietern zur Verfügung gestellt und direkt in die Wohnungen geleitet.
  • Der nicht benötigte Überschuss an erzeugtem Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.
  • Wird zu wenig Strom gewonnen, kauft der Anlagebetreiber Zusatzstrom ein.
  • Der Mieter zahlt für den Mieterstrom maximal 90 Prozent des Grundversorgungstarif betragen.
  • Der Anlagebetreiber erhält eine Einspeisevergütung für den ins öffentliche Netz eingespeisten Strom.
  • Zusätzlich zahlt der Netzbetreiber den Mieterstromzuschlag an den Anlagebetreiber.

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