Für alle Fragen rund um das Haus

Eigene Frage stellen
  • Ihre Frage an die Experten

    Sie haben eine Frage rund ums Haus? Kein Problem! Unsere Immobilien-Experten beantworten Ihre Frage kostenlos.

  • Ihre Frage an die Experten

    Teilen Sie uns Ihren Namen und Ihre E-Mail Adresse mit. Sobald wir Ihre Frage beantwortet haben, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

  • Frage efrolgreich übermittelt!

    Unsere Experten machen sich nun an die Arbeit, Ihre Frage zu bearbeiten. Sie brauchen nichts weiter zu tun und erhalten eine E-Mail, sobald Ihre Frage beantwortet ist.

    Vielen Dank & bis bald, Ihr Team von Hausfrage.de

    Stellen Sie eine andere Frage

Was steht im Maklervertrag? Wie wird er abgeschlossen?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Ein Maklervertrag muss lediglich bei Vermietungen schriftlich geschlossen werden. In anderen Fällen ist auch ein mündlicher Vertragsschluss ausreichend. 

Gesetzlich gibt es keine Vorgaben, was genau in einem Maklervertrag für den Immobilienverkauf stehen muss. Nur zur Vergütung gibt es Vorgaben: Der Makler hat das Recht, eine Provision zu verlangen, wenn er nachweislich zum Abschluss eines Kaufvertrages beigetragen hat.

Welche Form darf der Maklervertrag haben?

Ein gültiger Maklervertrag muss nicht zwingend schriftlich abgeschlossen werden – er kann auch mündlich zustande kommen. Selbst ein schlüssiges („konkludentes“) Handeln kann als rechtlich bindender Vertragsabschluss gewertet werden – wenn also das Handeln des Eigentümers darauf schließen lässt, dass er die Immobilie über den Makler verkaufen möchte. 

Beispiel: Besichtigt der Interessent eine vom Makler „angebotene“ Immobilie, gilt der Maklervertrag als angenommen. Vorausgesetzt, er wurde vorher über sein Widerrufsrecht aufgeklärt.

Anders sieht es im Bereich Vermietung aus. Hier muss der Maklervertrag in Textform abgeschlossen werden (§2 Wohnungsvermittlungsgesetz). 

Eine schriftliche Form ist aber für beide Seiten die bessere Variante, denn so werden Missverständnisse vermieden und man hat eine Grundlage, auf die man sich im Streitfall berufen kann. 

In einem Maklervertrag sollte drinstehen:

  • Benennung der Vertragsparteien, also Eigentümer und Makler
  • Basis-Daten der zu verkaufenden Immobilie
  • Angestrebter Verkaufspreis oder Mindestverkaufspreis
  • Laufzeit / Befristung des Vertrags 
  • Höhe der Provision und wer sie zahlt
  • Leistungsumfang des Maklers
  • Pflichten des Eigentümers
  • Mögliche Aufwandsentschädigung bei Nichterfolg
  • Bevollmächtigung des Maklers für Ämter und Behörden
  • Widerrufsfrist und Kündigungsvereinbarungen

Die Arten des Maklerauftrags

Der Allgemeinauftrag: Hier beauftragen Sie mehreren Makler. Im Grunde ist dies nur die Erlaubnis, dass der Makler tätig werden darf – es entstehen keine Verpflichtungen oder rechtliche Bindungen, möglicherweise müssen Sie aber eine Aufwandsentschädigung zahlen.

Der Alleinauftrag: Der Auftrag geht hier nur an einen Makler, Sie dürfen keine weiteren Makler beauftragen. Selbstständig dürfen Sie allerdings tätig werden und Ihr Haus auch im Alleingang verkaufen. Der Makler ist verpflichtet, sich aktiv um den Verkauf der Immobilie zu bemühen

Der qualifizierte Alleinauftrag: Bei dieser Form sind Sie verpflichtet, sämtliche Interessenten an den Makler zu verweisen – die Immobilie darf nicht ohne sein Wissen und Zutun verkauft werden. Im Gegenzug können Sie mit höchstem Engagement rechnen und haben in der Regel die größten Erfolgsaussichten.

War dieser Beitrag hilfreich?

Bewertung: / 5. Abgestimmt:

Schade, dass Ihnen der Artikel nicht gefallen hat

Was können wir verbessern?

Ähnliche Fragen

Wobei dürfen wir Ihnen helfen?

Erhalten Sie kostenlose Angebote zum Vergleich

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch das Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden (Datenschutzerklärung).