Was tun, wenn der Handwerker Termine nicht einhält?

Ein Anspruch auf Entschädigung haben Sie bei einem geplatzten Termin mit einem Handwerker nur, wenn Sie vorab eine Vertragsstrafe vereinbart haben. Eine Ausnahme gilt bei Freiberuflern. Hier kann eine Entschädigung für den Ausfalltag verlangt werden.

Stand:

Handwerker geben oft ein Zeitfenster an, in denen die Arbeit erledigt werden soll. Wer in Vollzeit arbeitet, muss sich dafür häufig Urlaub nehmen. Platzt der Termin dann kurzfristig oder verspätet sich der Handwerker, ist das mehr als unerfreulich.

Wenn der Handwerker nicht zum vereinbarten Termin erscheint, haben Sie pauschal keinen Anspruch auf eine Entschädigung. Auch wenn Sie sich für den Termin Urlaub nehmen mussten besteht kein Anspruch.

Einziger Ausweg: Vereinbaren Sie eine Vertragsstrafe mit dem Handwerker, die bei Terminausfall fällig wird. Damit sichern Sie sich gegen ein ausbleibendes Einhalten des Termins durch den Handwerker ab.

Eine Ausnahmeregelungen gibt es bei Selbstständigen, die Ansprüche für den Ausfalltag geltend machen können. Entscheidend ist, dass der entstandene Schaden in Geld messbar ist. Das kann auch bei Vermietern der Fall sein, wenn die Wohnung aufgrund des geplatzten Termins erst später vermietet werden kann.

Eine Entschädigung ist aber auch in solchen Fällen nur möglich, wenn der Handwerker für die Terminprobleme selbst verantwortlich ist, zum Beispiel wenn ein vorheriger Termin länger dauert oder der Handwerker das Material nicht dabei hat. Eine Erkrankung ist dagegen kein eigenes Verschulden. 

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