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Welche Arten von Mietverträgen gibt es?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Mietverträge können befristet oder unbefristet sein und unterscheiden sich zusätzlich durch Regelungen zu geplanten Mieterhöhungen. 

Die Vertragsarten bei Mietverträgen unterscheiden sich hauptsächlich in der Länge der Mietdauer (zeitlich befristet oder unbefristet) und in den Regelungen zur Mieterhöhung (Staffelmiete oder Indexmiete).

Information-Symbol

Grundsätzlich gilt wie immer bei Verträgen: Jede Vereinbarung muss schriftlich im Mietvertrag festgehalten werden.

Länge der Mietdauer

Unbefristeter Mietvertrag

Die häufigste Variante ist der unbefristete Mietvertrag. Diese Art Mietvertrag können Sie als Mieter ohne Angaben von Gründen unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen. Eine längere Frist ist für Sie als Mieter nicht zulässig. Ein Enddatum für die Miete ist hier nicht vorgesehen.

Befristeter Mietvertrag

Dagegen ist bei einem befristeten Mietvertrag, auch Zeitmietvertrag genannt, das genaue Mietende festgelegt. Eine Kündigung vor dem vereinbarten Enddatum ist in der Regel nicht möglich. Zusätzlich muss hier ein Grund für die Befristung angegeben werden. Mögliche Gründe können Eigenbedarf des Vermieters, oder der geplante Abriss des Hauses. 

Dauermietvertrag

Der Dauermietvertrag wird meist bei gemeinnützigen Wohnungsunternehmen oder Wohnungsbaugenossenschaften für die Mitglieder geschlossen. Dabei wird den Mietern ein Dauernutzungsrecht gewährt. Das ordentliche Kündigungsrecht des Vermieters ist bei dieser Vertragsart ausgeschlossen. Verhält sich der Mieter korrekt, kann ihm also nicht gekündigt werden. 

Untermietvertrag

Etwas ausgeklammert ist der Untermietvertrag zu sehen. In diesem Fall wird der Mieter selbst zum Vermieter und stellt einer Person die Wohnung oder Teile davon zur Verfügung. Der vereinbarte Mietvertrag unterscheidet sich jedoch nicht von den genannten. 

Regelungen zur Mieterhöhung

Staffelmietvertrag

Eine weitere Art des Mietvertrags ist ein Staffelmietvertrag. Bei dieser Vertragsart sind die Erhöhungen der Miete bereits vorab vereinbart. In der Regel wird die Miete jährlich um einen festen Betrag erhöht.

Indexmietvertrag

Bei einem Indexmietvertrag geht es ebenfalls um eine Regelung zur zukünftigen Mieterhöhung. Hier sind allerdings keine festen Beträge vereinbart, sondern eine jährliche Anpassung der Miete auf den aktuellen Preisindex, der vom Statistischen Bundesamt erhoben wird. Steigt der Preisindex, erhöht sich auch die Miete. Auch eine Senkung der Miete ist somit möglich, in der Realität allerdings sehr unwahrscheinlich.

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