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Welche Förderungen gibt es für Hauskauf und Hausbau?

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Das Wichtigste kurz und knapp

Zukünftigen Eigenheimbesitzern stehen diverse Förderprogramme zur Verfügung. Staat, Länder und Kommunen vergeben sowohl zinsgünstige Kredite als auch finanzielle Zuschüsse oder vergünstigtes Bauland. 

Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahren nahezu ausnahmslos gestiegen. Auf die Nachfrage hat das allerdings keinen Einfluss und insbesondere Familien zieht es nach wie vor in das Haus im Grünen.

Zur Finanzierung stehen diverse Fördermöglichkeiten zur Verfügung, mit denen Staat, Länder und Kommunen angehenden Eigenheimbesitzern unter die Arme greifen. Dazu gehören zinsgünstige Kredite, Zuschüsse und vergünstigtes Bauland.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert Bau und Kauf mit zinsgünstigen Krediten mit attraktiven Konditionen und Tilgungszuschüssen, besonders wenn die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden.

Die Förderprogramme der KfW gibt es sowohl für den Hausbau als auch für den Hauskauf. Dazu eignen sich unter anderem folgende Programme:

  • Programm 124: KfW-Wohneigentumsprogramm (Kredit)
  • Programm 153: Energieeffizient Bauen (Kredit)
  • Programm 431: Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung (Zuschuss)

Baukindergeld
Das Baukindergeld wird ebenfalls von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau gezahlt und soll gerade Familien und Alleinerziehende mit Kindern auf dem Weg zu Wohneigentum unterstützen. Dazu zahlt die KfW einen Zuschuss von bis zu 12.000 Euro pro Kind, der auf zehn Jahre aufgeteilt wird. Dafür müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein.

  • Das neue Eigenheim muss das einzige Wohneigentum der Familie sein.
  • Das Haushaltseinkommen der Familie darf maximal 90.000 Euro bei einem Kind betragen, für jedes weitere Kind kommt ein Freibetrag von 15.000 Euro hinzu.
  • Das Baukindergeld beantragen Sie in den ersten sechs Monaten nach dem Einzug im Online-Zuschussportal der KfW

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Die BAFA fördert besonders Investitionen in erneuerbare Energien und bietet zum Beispiel Unterstützung für die Modernisierung einer Heizungsanlage. Die Förderung müssen Sie dabei vor der Umsetzung der Maßnahmen beantragen.

Gefördert werden vor allem Bestandsimmobilien, in Einzelfällen können Sie auch bei einem Neubau Unterstützung bekommen. Die BAFA vergibt dabei ausschließlich Zuschüsse und keine Darlehen. Den Antrag stellen Sie auf der Internetseite der BAFA.

Regionale Förderprogramme
Auch in den Bundesländern gibt es diverse Fördermittel für Ihren Hausbau und Hauskauf. Das können sowohl zinsgünstige Darlehen als auch Zuschüsse zur Wohnungsbauförderung sein. Die Förderung kann immer nur in einer bestimmten Region beantragt werden.

Die Anforderungen an Sie als Antragsteller und die Art der Förderung unterscheiden sich dabei von Bundesland zu Bundesland. Häufig laufen die Förderprogramme der Länder über die Landesbanken. Auch Städte, Gemeinden und Kirchen bieten unter Umständen zusätzliche Förderprogramme an. 

Wohn-Riester
Wohn-Riester wird auch Eigenheimrente genannt. Dabei vergibt der Staat Zuschüsse, wenn Sie einen Teil Ihres Einkommens in einen Wohn-Riester-Vertrag eingezahlt werden. Das eingezahlte Geld können Sie als Sonderausgaben von der Steuer absetzen.

Die Eigenheimrente kann besonders für Geringverdiener und Familien mit Kindern profitabel sein und damit für zukünftige Bau- oder Kaufvorhaben vorsorgen. Die Förderung können Sie zum Beispiel in einen Bausparvertrag einzahlen oder zur Tilgung Ihres Darlehens nutzen. 

Wohnraumförderungsgesetz
Einkommensschwache Familien, die aber ein gewisses Eigenkapital mitbringen, können dank des Wohnraumförderungsgesetzes einen Zuschuss vom Staat beantragen. Die Förderung kann in Form von zinsgünstigen Darlehen, finanziellen Zuschüssen oder auch vergünstigtem Bauland erfolgen. 

Arbeitgeberdarlehen
In einigen Unternehmen kann es möglich sein, finanzielle Unterstützung für den Hausbau oder- kauf zu bekommen. Ihr Arbeitgeber gewährt Ihnen einen zinsgünstigen Kredit und bindet Sie damit langfristig an das Unternehmen. Das Arbeitgeberdarlehen kann damit eine Ergänzung oder auch eine Alternative zu einer herkömmlichen Baufinanzierung bei einer Bank sein. 

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