Welche Nebenkosten darf der Vermieter auf den Mieter umlegen?

Der Vermieter darf die im Mietvertrag genannten Betriebskosten auf den Mieter umlegen. Er muss die Kosten nicht einzeln aufzählen, sondern kann sie unter Betriebskosten zusammenfassen. 

Stand:

Der Vermieter darf einen Teil der anfallenden Nebenkosten auf den Mieter umlegen. Das gilt allerdings nur für den Fall, dass er die Umlage im Mietvertrag vereinbart hat. Werden im Mietvertrag keine Nebenkosten festgelegt, gelten diese als in der Miete inbegriffen. 

Der Vermieter muss allerdings nicht alle Kosten einzeln aufzählen, ausreichend ist nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes der Begriff Betriebskosten.

Folgende Nebenkosten sind umlagefähig und dürfen vom Vermieter in die Betriebskostenabrechnung aufgenommen werden:

  • Grundsteuer
  • Abwassergebühr
  • Sämtliche Kosten für Heizung und Warmwasser
  • Kosten für die Aufzugsanlage
  • Straßenreinigung
  • Müllentsorgung
  • Gebäudereinigung
  • Ungezieferbeseitigung
  • Gartenpflege
  • Beleuchtungskosten
  • Sach- und Haftpflichtversicherung
  • Hausmeisterkosten
  • Fernsehen, Kabelanschluss, Antenne
  • Kosten für eine Waschküche
  • Schornsteinreinigung
  • Blitzschutzanlage
  • Wartungskosten für Rauchmelder
  • Kosten für eine Trinkwasseranalyse
  • Sonstige Betriebskosten, ein Beispiel sind Wartungskosten für Brandschutzvorrichtungen etc. 

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