Welche Zuschüsse gibt es zur Eigenheimsicherung?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderungen zur Eigenheimsicherung in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten an. 

Stand:

Einbrüche in Wohnungen und Häuser sind keine Seltenheit. Ein wirksamer Schutz gegen ungebetenen Gästen wird deshalb immer wichtiger.

Wenn Sie Ihre Immobilie besser schützen wollen, können Sie unter Umständen auf Förderprogramme der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zurückgreifen. Diese unterstützt Sie finanziell bei der Nachrüstung von einbruchhemmenden Maßnahmen. 

Die Förderprogramme der KfW können in Form eines Zuschusses zu den Gesamtkosten oder alternativ in Form eines zinsgünstigen Kredits beantragt werden.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Folgende Investitionen können von der KfW gefördert werden:

  • einbruch­hemmende Haus-, Wohnungs- und Neben­eingangs­türen
  • einbruch­hemmenden Garagen­tore und -zugänge
  • Nachrüst­systeme für Haus-, Wohnungs- und Neben­eingangs­türen, z. B. Türzusatz­schlösser, Quer­riegel­schlösser mit/ohne Sperrbügel, Kasten­riegel­schlösser
  • Nachrüst­systeme für Fenster und Fenstertüren sowie einbruch­hemmende Gittern, Klapp- und Rollläden und Lichtschachtabdeckungen
  • Einbruch- und Überfall­melde­anlagen
  • Gefahren­warnanlagen sowie Sicherheits­technik in Smarthome-­Anwendungen mit Einbruch­meldefunktion

Welche Bedingungen gelten für die Förderung?

Wenn Sie die Förderung beantragen wollen, müssen Sie besonders drei Dinge beachten: 

  • Beantragen Sie die Förderung, bevor Sie mit der Umsetzung der Maßnahmen beginnen.
  • Lassen Sie die Arbeiten von einem Fachunternehmen durchführen.
  • Investieren Sie mindestens 500 Euro, ansonsten sind Sie nicht förderberechtigt.
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Förderung beantragen

Den Antrag stellen Sie online über das Zuschussportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

KfW Zuschuss: Programm 455-E

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet mit Programm 455-E Einbruchschutz einen Zuschuss zu den Investitionskosten an. Dieser Zuschuss kann sowohl von Eigentümern als auch von Mietern beantragt werden.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Die maximale Fördersumme liegt bei 1.600 Euro für Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen. Den Zuschuss erhalten Sie allerdings erst nach Umsetzung der Maßnahmen. 

Diese Zuschusssätze gelten für die Investitionen:

  • Investitionskosten unter 500 Euro = kein Zuschuss
  • Investitionskosten von 500 bis 1.000 Euro = 20 Prozent Zuschuss
  • Investitionskosten von über 1.000 bis 15.000 Euro = 10 Prozent Zuschuss
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So viel Zuschuss gibt es von der KfW

  • Sie investieren eine Summe von 5.000 Euro in den Einbruchschutz.
  • Für die ersten 1.000 Euro erhalten Sie einen Zuschuss von 20 Prozent. In diesem Fall sind das 200 Euro.
  • Für die restlichen 4.000 Euro bekommen Sie 10 Prozent Zuschuss. In diesem Fall sind das noch einmal 400 Euro.
  • Insgesamt erhalten Sie von der KfW also einen Zuschuss von 600 Euro. 

KfW Kredit: Programm 159

Für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz bietet die KfW auch einen zinsgünstigen Kredit an. Das Programm 159 Altersgerecht Umbauen – Kredit fördert neben Maßnahmen zur Barrierereduzierung auch Investitionen in einen besseren Einbruchschutz. Die maximale Kreditsumme liegt bei 50.000 Euro. 

Wenn Sie also kostspielige Investitionen in den Einbruchschutz planen, können Sie in jedem Fall auf Förderungen der KfW setzen. 

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