Wer bezahlt beim Hausverkauf die Gebühr für den Notar?

Die Notarkosten sind ein fixer Bestandteil beim Immobilienverkauf und werden im Normalfall vom Käufer übernommen. Diese können mit rund 2 Prozent des Kaufpreises kalkuliert werden. 

Stand:

Wenn es zu einem Immobilienverkauf kommt, muss ein Notar hinzugezogen werden, da Kaufverträge ohne eine notarielle Beurkundung nicht rechtskräftig sind.  

Der Notar will dafür natürlich auch bezahlt werden. Die Notarkosten sind ein fixer Teil der Kaufnebenkosten bei Immobiliengeschäften. Sie werden damit nicht zu dem Kaufpreis addiert, was für den Käufer bezüglich der Grunderwerbsteuer auch sinnvoll ist.

Im Normalfall werden die Notarkosten vom Käufer getragen. Unter Umständen beteiligt sich der Verkäufer an den Kosten, wenn zum Beispiel eine Änderung im Grundbuch ansteht. 

Dieser hat damit auch die Wahl des Notars, eine gesetzliche Vorschrift dazu gibt es aber nicht. Es spricht aber nichts dagegen, dass der Verkäufer eine Empfehlung äußert, sollte dieser bereits gute Erfahrungen mit einem Notarbüro gemacht haben.

Wichtig: Auch wenn der Verkäufer sich nicht an den Kosten beteiligt, haften beide Parteien gleichermaßen für die Begleichung der Notargebühren. 

Wie hoch sind die Notarkosten?

Die Kosten für den Notar richten sich nach dem Kaufpreis der Immobilie. Die Gebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) festgelegt und sollten mit 2 Prozent des Kaufpreises kalkuliert werden.

Der Aufwand, der für den Notar anfällt, spielt bei der Ermittlung der Kosten keine Rolle, es geht ausschließlich um den Kaufpreis. In den Kosten sind deshalb die Beratung, die Anfertigung der Kaufverträge und die Beurkundung inbegriffen. 

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