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Wie entrümpel ich meine Wohnung vor dem Umzug?

Zuletzt bearbeitet am

Kurz und knapp

Entsorgen Sie die Gegenstände aus Ihrer Wohnung entweder auf dem Sperrmüll, in der Altkleidersammlung bzw. verschenken, spenden oder verkaufen Sie die Einrichtung. 

Ein Umzug ist eine prima Gelegenheit, um in der Wohnung auszumisten. Einiges lässt sich verkaufen, um so die Umzugskasse aufzubessern, anderes gehört auf den Müll.

Um ausgediente Stücke ohne viel Anstrengung loszuwerden, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • An Freunde verschenken
  • Einem guten Zweck spenden
  • Flohmärkte
  • Händler für An- und Verkauf: Es empfiehlt sich, Fotos der betroffenen Gegenständer zu machen. Häufig übernehmen die Händler den Abtransport gegen eine geringe Gebühr oder sogar kostenlos.
  • Online verkaufen: zum Beispiel auf ebay Kleinanzeigen, bei Anbietern wie momox, shpock, rebuy oder ZOXS oder in Flohmarkt-Gruppen der sozialen Medien
  • Das Schwarze Brett: Aushänge in Unis, Mensen, Kneipen, Supermärkten oder auch am eigenen Arbeitsplatz.

Wohin mit dem Müll?

Was nicht mehr zu verkaufen ist, muss auf den Müll. Für viele Dinge ist der Sperrmüll die richtige Wahl. Dieser muss bei der Stadt angemeldet werden. In vielen Kommunen ist eine Sperrmüllabholung pro Jahr und Haushalt sogar kostenlos.

Wichtig ist, dass auf diesem Wege nur für den Sperrmüll zugelassene Dinge entsorgt werden. Dazu gehören alte Haushaltsgegenstände, die für den Hausmüll zu sperrig sind, zum Beispiel alte Kinderwagen, Möbel, Matratzen, Teppiche oder Lampen.

Als Grundregel gilt:

Alle beweglichen Haushaltsgegenstände außer Elektrogeräte dürfen auch auf den Sperrmüll. Die meisten Entsorgungsbetriebe nehmen auch große Elektronikware, wie Kühlschränke, Fernseher oder Waschmaschinen mit. Diese müssen jedoch meist extra angemeldet werden.

Dort nicht entsorgt werden dürfen Bauschutt, Glas oder Altmetall, Wand- und Deckenverkleidungen oder auch Bio- und Grünabfälle. Restmüll und Sondermüll gehören ebenfalls nicht auf den Sperrmüll. Auch alte Türen, Fenster, Zäune und Laminat werden nicht abgeholt.

Tipp: Schrottsammler nehmen vieles mit

Viele Schrottsammler sind Tag für Tag auf der Suche nach Sperrmüll, vor allem Elektrogeräte und Gegenstände mit hohem Metallanteil. So kann man eventuell Dinge loswerden, die eigentlich nicht auf den Sperrmüll gehören. Genau genommen ist das Mitnehmen allerdings eine Ordnungswidrigkeit, wird aber selten weiter verfolgt.

Wie viel Schrott darf ich denn entsorgen?

Für die Abholung gelten Mindest- und Höchstmengen. Als haushaltsübliche Menge gilt etwa 4 m³. Wer erheblich mehr (oder weniger) Volumen zu verschrotten hat, sollte dies mit dem zuständigen Entsorger absprechen.

Einige Gemeinden und Entsorger verlangen auch eine genaue Auflistung der weggeworfenen Sachen, zumindest der sperrigen Elemente. Um Ärger zu vermeiden, sollte man Fotos vom fertigen Müllhaufen machen.

Natürlich darf der Sperrmüll den Straßenverkehr nicht behindern und sollte wind- und wetterfest aufgetürmt werden.

Und was ist mit meiner Altkleidung?

Ein Umzug bietet eine gute Gelegenheit, um im Kleiderschrank Platz für Neues zu machen. Dafür hat man verschiedene Möglichkeiten, wobei der Restmüll die letzte Variante sein sollte und sich nur für Kleidungsstücke und Stoffreste anbietet, die sonst wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

Andere Möglichkeiten sind:

  • Verschenken an Freunde und Verwandte
  • Sozialstationen karitativer Einrichtungen für gut erhaltene Altkleidung
  • Verkaufen auf Flohmärkten oder über Online-Portale
  • Altkleidercontainer bzw. Altkleidersammlungen

Verschenkte oder abgegebene Altkleidung sollte sauber und unbeschädigt sein. Das gilt auch für Schuhe, die immer als Paar abgegeben werden sollten.

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