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Wie hoch darf die Mietkaution sein?

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Kurz und knapp

Die Kaution darf maximal drei Monatsnettokaltmieten betragen und darf in drei Raten gezahlt. 

Die Kaution ist eine Sicherheit für den Vermieter und wird im Mietvertrag vereinbart. Bei der Höhe der Kaution richtet sich nach der Nettokaltmiete. Der Maximalbetrag liegt bei drei Monatsnettokaltmieten (§ 551 BGB). 

Liegt die monatliche Kaltmiete bei 600 Euro, darf die Kaution also maximal 1.800 Euro betragen.

Übrigens: Als Mieter sind Sie berechtigt, die Kaution in drei Raten zu zahlen. Die erste Rate wird dabei zu Mietbeginn fällig, die beiden weiteren in den zwei folgenden Monaten.

Der Vermieter ist verpflichtet, die gezahlte Mietkaution getrennt vom sonstigen Vermögen zinsbringend anzulegen. Damit wird der Mieter vor dem Verlust der Kaution bei einer Insolvenz des Vermieters geschützt.

Endet das Mietverhältnis und hat der Vermieter keinen Anspruch aufgrund von Schäden in der Wohnung, erhalten Sie die Mietkaution inklusive der Zinsen zurück.

4 Regeln zur Mietkaution

  • Die Mietkaution wird im Mietvertrag vereinbart.
  • Die Kaution darf maximal drei Nettokaltmieten betragen.
  • Mieter dürfen die Kaution in drei Raten zahlen.
  • Der Vermieter muss die Kaution getrennt vom sonstigen Vermögen zinsbringend anlegen.

Formen der Kaution

Die häufigste Form ist die Barkaution. Dabei wird der vereinbarte Kautionsbetrag direkt an den Vermieter gezahlt. Das kann in bar oder per Überweisung erfolgen. 

Anstelle der Barkaution kann auch eine Bürgschaft als Sicherungsleistung dienen. In diesem Fall erhält der Vermieter keinen Geldbetrag, sondern eine Bürgschaftsurkunde. Darin verpflichtet sich der Bürge nach § 765 BGB, dass er für die Verbindlichkeiten des Mieters einsteht. Besonders häufig ist eine Bankbürgschaft oder eine Bürgschaft der Eltern für ihre Kinder. 

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