Wie wird der Kaufpreis für eine Immobilie gezahlt?

Stand:

Üblicherweise zahlt der Käufer den Betrag als Einmalzahlung per Überweisung – entweder direkt an den Verkäufer oder auf ein vom Notar dafür eingerichtetes Konto (Notaranderkonto).

Mit dem Erhalt des Geldes, geht das Eigentum dann auf den Käufer über. Wird die Immobilie kreditfinanziert, überweist die Bank das Darlehen direkt an den Verkäufer, sobald der Kaufvertrag unterschrieben und die Grundbuch-Angelegenheiten geregelt sind.
Eine Ratenzahlung ist grundsätzlich möglich, kann aber zu Schwierigkeiten führen, etwa wenn der Käufer unerwartet zahlungsunfähig wird. Daher ist es wichtig, dass die Bedingungen und Eventualitäten vertraglich geregelt werden.

Logischerweise kann sich ein Raten-Modell für Sie als Verkäufer nur dann lohnen, wenn Sie den Verkaufserlös nicht direkt brauchen, bspw. um eine andere Immobilie zu finanzieren. Der Vorteil für Verkäufer ist, dass es möglicherweise einfacher ist, einen Käufer zu finden. Wird ein Mietkauf vereinbart, bei dem der Käufer bis zu einem festgelegten Zeitpunkt die Immobilie mietet und erst im Anschluss kauft, kann der Verkäufer für diesen Zeitraum zudem steuerliche Vorteile nutzen.

Eine weitere Alternative ist ein Kauf auf Rentenbasis, bei dem der Käufer nicht den Kaufpreis, sondern eine monatliche Rentenzahlung bis zum Lebensende an den Verkäufer zahlt. Bis dahin (oder bis zu einem festgelegten Zeitpiunkt) bleibt der Verkäufer üblicherweise in der Immobilie wohnen.

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