Wie wird die Spekulationssteuer berechnet?

Stand:

Einfach ausgedrückt, wird der ursprüngliche Kaufpreis vom Verkaufserlös abgezogen. Bleibt dabei etwas übrig, ist dies ein Gewinn und muss versteuert werden. Damit ist es aber noch nicht ganz getan.

Für die Berechnung des Gewinns zählen weitere Faktoren. Die komplette Formel sieht so aus:

(Verkaufserlös + Abschreibung für Abnutzung (AfA) – Verkaufskosten) – (ehemaliger Kaufpreis + Kaufnebenkosten + nachträgliche Herstellungskosten)

Zu den Verkaufskosten zählen nicht nur die üblichen Nebenkosten (Makler, Notar, Grundbuch) sondern auch Inserate, eine Vorfälligkeitsentschädigung, Schuldzinsen oder vor dem Verkauf notwendige Renovierungen.

Reparaturen und Renovierungen innerhalb der ersten drei Jahre nach Erwerb können zu den Anschaffungskosten hinzugerechnet werden, was den Kaufpreis erhöht und somit den erzielten Gewinn verringert.

Die in Anspruch genommene Abschreibung für Abnutzung wird rückabgewickelt und auf den Verkaufspreis aufgeschlagen. Theoretisch könnte dadurch selbst bei einem niedrigeren Verkaufserlös (im Vergleich zum damaligen Kauf) ein steuerpflichtiger Gewinn entstehen. 

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