Wohnen im Alter

Ob Wohngemeinschaft, Pflegeheim oder barrierefreies Haus: Altersgerechtes Wohnen kann ganz unterschiedlich aussehen. Diese Infografik bieten einen Überblick darüber, wie die Bürger Deutschlands im Alter wohnen möchten, welche Umbauten gefördert werden und wie das eigene Heim barrierefrei umgebaut werden kann.

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Wie die Deutschen im Alter am liebsten wohnen wollen

  • 75% der Senioren möchte in den eigenen vier Wänden alt werden
  • 12% im betreuten Wohnen mit Serviceleistungen
  • 10% in selbstbestimmten Projekten, z.b. Mehrgenerationenhaus
  • 3% bei Angehörigen

Wie ist der Stand zur Zeit?

  • Beim Zugang zur Wohnung müssen 3/4 der Senioren Stufen überwinden, auch Stufen innerhalb der Wohnung sind keine Seltenheit
  • 80% der Senioren möchte keinen rutschigen Oberflächen
  • 79% wollen Hilfselemente z.B. an Duschen oder Badewannen
  • 60% haben bereits Vorkehrungen getroffen, um unabhängig leben zu können
  • 49% der Senioren möchte noch etwas am Eigenheim tun
  • 56% der Hausbesitzer, die einen Handwerker für einen barrierefreien Umbau beauftragt haben, waren unter 65

Welche Umbauten werden gefördert (durch kfW)?

Zum Beispiel im Rahmen der Förderung „Altersgerecht Umbauen“:

  • Bis 6.250 Euro Zuschuss je Wohnung  für Maßnahmen zur Barrierereduzierung
  • Bis 1.500 Euro Zuschuss je Wohnung ausschließlich für Maßnahmen zum Einbruchschutz
  • Bis zu 4000 EUR Pflegekostenzuschuss von Ihrer Krankenkasse für z.B. Treppenlifte (Der Zuschuss gilt für eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme pro Person)

Was wird grundsätzlich gefördert?

  • Wege zu Gebäuden und Außenanlagen
  • Eingangsbereich und Wohnungszugang
  • Überwindung von Treppen und Stufen
  • Umgestaltung der Raumgeometrie
  • Barrierefreier Badumbau
  • Bedienelemente und Hilfssysteme
  • Umgestaltung zu Gemeinschaftsräumen

Barrierefreies Wohnen – die Checkliste:

Allgemein:

  • Notrufgerät
  • Hellausgeleuchtete Räume
  • Viele Steckdosen
  • Viele Verstaumöglichkeiten
  • Schwellenfreie und breite Türen
  • Lange Beleuchtungsintervalle

Schlafzimmer:

  • Aufstehhilfen im Bett
  • Höhenverstellbares Bett
  • Körperangepasste Matratze
  • Leuchtende Lichtschalter und Steckdosen

Küche:

  • Herd und Spüle unterfahrbar
  • Kücheneinrichtungen auf Augenhöhe
  • Sitzgelegenheiten und Stehhilfen
  • Leicht bedienbare Küchengeräte
  • Farblicht getrennte Küchenutensilien

Badezimmer:

  • Ebenerdige Dusche
  • Rutschfester Boden
  • Sitzgelegenheiten in der Dusche
  • Barrierefreies WC
  • Haltegriffe
  • Badewanne mit bequemen Einstieg

Treppe/Stufen:

  • Installation eines Treppen- oder Hublifts
  • Beidseitige Handläufe
  • Rutschfeste und gut erkennbare Stufen

 

Valentin Driessen