Wohngeld beantragen

So bekommen auch Sie die Förderung! Alles zum Antrag, Bedingungen und Höhe

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Immer weiter steigende Mieten, explodierende Quadratmeterpreise – die Belastungen für Mieter und Eigentümer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Um gerade einkommensschwache Familien zu unterstützen, bietet der Bund mit dem Wohngeld einen Zuschuss an. Rund 600.000 Haushalte in Deutschland beziehen das Wohngeld bereits.

Wer das Wohngeld bekommt, wie hoch die Förderung ist und alle weiteren Fragen und Antworten zum Wohngeld haben wir für Sie zusammengefasst.

Anleitung - In 6 Schritten zum Wohngeld

  1. Prüfen Sie, ob bei Ihnen alle Bedingungen erfüllt sind und Sie einen Anspruch auf das Wohngeld haben. 
  2. Sind Sie wohngeldberechtigt, prüfen Sie im nächsten Schritt, welche Behörde in Ihrem Ort für das Wohngeld zuständig ist.
  3. Sofern der Antrag von der Behörde auch online zugänglich ist, laden Sie das Formular herunter und füllen es wahrheitsgemäß aus. Ist kein Antrag zum Download verfügbar, bleibt Ihnen der persönliche Gang zum Amt.
  4. Fügen Sie dem Antrag die geforderten Dokumente und Nachweise bei. Dazu zählen unter anderem der Mietvertrag, der Einkommensnachweis und der Meldebescheid.
  5. Nach dem Absenden wird der Antrag in der Regel in 3 bis 6 Wochen bearbeitet. Da viele  Ämter allerdings überlastet sind, kann sich die Bearbeitung auch darüber hinaus hinziehen.
  6. Wird der Antrag bewilligt, erhalten Sie ab dem Monat das Wohngeld zugesprochen, in dem der Antrag mit allen nötigen Unterlagen abgegeben und geprüft wurde. 

Was ist das Wohngeld?

Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zur Miete oder zu den Belastungen für Eigentümer von selbstgenutzten Immobilien. Ziel ist es, einkommensschwache Bürger bei den Wohnkosten zu unterstützen.

Pro Haushalt darf dabei nur eine Person das Wohngeld beantragen. Wird der Antrag bewilligt, wird das Wohngeld in der Regel für 12 Monate gezahlt – danach ist ein neuer Antrag notwendig.

Wer bekommt das Wohngeld?

Wer das Wohngeld bekommt wird im Wohngeldgesetz, einem Teil des Sozialgesetzbuches, geregelt. In §3 des Gesetzes werden die Bedingungen für das Wohngeld festgeschrieben.

Dabei wird zwischen dem Mietzuschuss und dem Lastenzuschuss für Eigentümer entschieden.

Ob Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können und in welcher Höhe der Zuschuss gewährt wird, hängt dabei von drei Faktoren ab:

  • Die Anzahl der zu berücksichtigen Haushaltsmitglieder
  • Die Höhe des Gesamteinkommens des Haushalts
  • Die Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. die Höhe der Belastung für die Eigentümer.

Den Mietzuschuss können folgende Personen erhalten:

  • Mieter einer Wohnung, eines Zimmers
  • Untermieter
  • Nutzer einer Genossenschafts- oder Stiftungswohnung
  • Personen mit mietähnlichen Nutzungsrechten wie ein mietähnliches Dauerwohnrecht oder dingliches Wohnrecht
  • Personen, die Wohnraum im eigenen Haus mit mindestens zwei Wohnungen bewohnen
  • Pflegebedürftige oder behinderte Volljährige
  • Heimbewohner, zum Beispiel Bewohner eines Altenheims

Den Lastenzuschuss können erhalten:

  • Eigentümer einer Immobilie
  • Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftungswohnung
  • Erbbauberechtigte Personen
  • Nutzer eines Nießbrauchrechts, Dauerwohnrechts oder Wohnrechts

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Immobilie muss selbstgenutzt werden

Bei Eigentümern ist Grundvoraussetzung, dass es sich um eine selbstgenutzte Immobilie handelt. Zudem müssen alle Kosten für die Immobilie selbst getragen werden.

Wer bekommt kein Wohngeld?

Es gibt mehrere Ausschlusskriterien, nach denen Ihnen kein Wohngeld zusteht. Die Kriterien sind im Wohngeldgesetz in §7 und §21 aufgeführt. 

Das Wohngeldgesetz sieht in folgenden Fällen keine Förderung vor:

  • Personen mit einem erheblichen Vermögen. Ein solches Vermögen liegt vor, wenn das verwertbare Vermögen eines Haushaltsmitgliedes mehr als 60.000 Euro, plus 30.000 Euro für jedes weitere Haushaltsmitglied beträgt.
  • Personen, bei denen das Wohngeld weniger als 10 Euro im Monat betragen würde.

Empfänger von folgenden Transferleistungen sind vom Wohngeld ausgenommen:

  • Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
  • Sozialgeld nach dem Sozialgesetzbuch II
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Bafög, Ausbildungsgeld, Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
  • Hilfe zum Lebensunterhalt
  • Verletztengeld nach dem Sozialgesetzbuch VII
  • Übergangsgeld nach dem Sozialgesetzbuch VI
  • Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem
  • Asylbewerberleistungsgesetz
  • Personen, die aufgrund einer Sanktion keine Sozialleistungen erhalten.

Sonderregelung für Ausländer

Wohngeldberechtigt sind in Deutschland nur Ausländer, die sich tatsächlich in Deutschland aufhalten. Der Aufenthaltstitel spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Ausländer, die von der Anwendung deutscher Vorschriften auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit befreit sind, sind nicht wohngeldberechtigt. Ein Beispiel hierfür sind in Deutschland stationierte Streitkräfte der NATO oder Diplomaten.

Sonderfall Studenten und Auszubildende

Bei Studenten gilt eine Sonderregelung: Ist ein Studiengang oder eine Ausbildung zu einer Förderung in Form von Bafög oder Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) berechtigt, erhalten Sie kein Wohngeld.

Dafür ist es unerheblich, ob der Antrag auf die Förderung am Ende auch bewilligt wird oder nicht.

Wenn das Studium oder die Ausbildung nicht förderungsfähig sind oder Sie für eine Förderung nicht in Frage kommen, steht Ihnen das Wohngeld theoretisch zu. Das ist bei Ausbildungen allerdings nur sehr selten der Fall.

Bei Studenten kann dieser Fall eintreten, wenn Sie zum Beispiel aufgrund der Überschreitung der Altersgrenze kein Bafög beziehen können.

Zusätzlich haben Sie als Student einen Anspruch auf das Wohngeld, wenn Sie Bafög ausschließlich in Form eines Bankdarlehens beziehen.

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Zunächst Bafög beantragen

Das Wohngeld kann erst beantragt werden, nachdem Sie einen Bafög-Antrag gestellt haben. Wird festgestellt, dass Sie keinen Anspruch auf Bafög haben, kann der Wohngeld Antrag eingereicht werden.

Wie viel Wohngeld kann ich erhalten?

Wenn Sie für das Wohngeld berechtigt sind, richtet sich die Höhe nach den zu berücksichtigenden Haushaltsmitgliedern, der Mietstufe und der zu zahlenden Miete bzw. der zu zahlenden Belastung.

Die Mietstufe ist für jede Gemeinde vom Bundesinnenministerium festgelegt. Die Stufen für 2019 können Sie online einsehen.

Anhand der Stufen und der Zahl der Haushaltsmitglieder sind in §12 des Wohngeldgesetzes die Maximalbeträge für das Wohngeld festgelegt. 

Je nach Mietstufe gelten folgende Maximalbeträge für das Wohngeld:

  • 1 Haushaltsmitglied – Höchstbetrag zwischen 312 und 522 Euro
  • 2 Haushaltsmitglieder – Höchstbetrag zwischen 378 und 633 Euro
  • 3 Haushaltsmitglieder – Höchstbetrag zwischen 450 und 753 Euro
  • 4 Haushaltsmitglieder – Höchstbetrag zwischen 525 und 879 Euro
  • 5 Haushaltsmitglieder – Höchstbetrag zwischen 600 und 1.004 Euro

Für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglieder kommt ein maximaler Mehrbetrag zwischen 71 und 126 Euro dazu. 

So berechnen Sie Ihren persönlichen Wohngeld-Anspruch:

Für die Berechnung des Wohngeldes ist eine teils komplizierte Formel notwendig:

1,15 · (M – (a + b · M + c · Y) · Y)

M: Die monatliche Miete / monatliche Belastung
Y: Das monatliche Gesamteinkommen des Haushalts
a,b,c: Vorgegebene Werte, die sich je nach Zahl der Haushaltsmitglieder unterscheiden.

Aktuelle Werte zur Berechnung
Haushaltsmitgliederabc
10,040,000630,000138
20,030,000450,000103
30,020,000380,000083
40,010,000340,000043
500,000300,000042
6-0,010,000280,000036
7-0,020,000260,000037
8-0,030,000230,000037
9-0,040,000200,000039
10-0,060,000160,000045

Zugegeben, das sieht auf den ersten Blick kompliziert aus. Mit einer Beispielrechnung wird es deutlich anschaulicher.

Beispiel zur Berechnung des Wohngeldes

Eine alleinerziehende Mutter lebt mit ihren beiden Kindern in Bremen und beantragt Wohngeld. Zunächst muss die Mietstufe für Bremen ermittelt werden.

  • Laut der Übersicht des Bundesministeriums gilt für Bremen die Mietstufe 4.
  • Das monatliche Einkommen der Familie liegt bei 1.500 Euro.
  • Die Miete für die Wohnung beträgt 700 Euro.

Daraus ergibt sich folgende Rechnung:
1,15 · (700 – (0,02 + 0,00038 · 700 + 0,000083 · 1.500) · 1.500) = 84,25 Euro

Der Familie stehen also 84,25 Euro Wohngeld zu.

Wer ist alles Haushaltsmitglied?

In §5 des Wohngeldgesetzes sind Haushaltsmitglieder definiert.

Grundvoraussetzung ist zunächst, dass der Wohnraum, für den das Wohngeld beantragt wurde, der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen sein muss.

Haushaltsmitglieder sind:

  • Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner
  • Personen, die mit dem Wohngeldberechtigten zusammenleben und bereit sind,
  • Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen. Ein Beispiel sind hier unverheiratete Paare.
  • Verwandte in gerader Linie (z.B. Kinder) oder in einer Seitenlinie maximal dritten Grades
  • Pflegekinder, Pflegemutter, Pflegevater

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Getrennt lebende Paare mit Kind

Wenn zwei nicht nur vorübergehend getrennte Ehepartner Kinder zu annähernd gleich Teilen betreuen, zählen die Kinder bei beiden Elternteilen als Haushaltsmitglied. Das gilt bis zu einem Betreuungsverhältnis von einem Drittel zu zwei Drittel.

Wo beantrage ich das Wohngeld?

Das Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt und braucht etwas Geduld. Die Beantragung dauert in der Regel etwa 3 bis 6 Wochen. Ein Wiederholungsantrag nach Ablauf der 12 Monate wird dagegen meist deutlich schneller bewilligt.

Vorab: Es gibt kein bundesweit einheitliches Formular zur Beantragung des Wohngeldes.

Zuständig für das Wohngeld sind die Wohngeldbehörden der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltung.

Welches Amt für den Wohngeldanspruch zuständig ist, ist von der jeweiligen Kommune abhängig. Teilweise gibt es direkte Wohngeldstellen, andernorts kann auch das Sozialamt, das Standesamt oder das Sekretariat des Bürgermeisters zuständig.

Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig vorab, wer in Ihrer Gemeinde für das Wohngeld zuständig ist. 

Das Antragsformular erhalten Sie bei den Behörden zur Mitnahme oder häufig auch auf der Website der zuständigen Behörde.

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Wer ist in meinem Ort zuständig?

In der Regel finden Sie die Zuständigkeiten auf der Website der jeweiligen Stadt oder Gemeinde.

Welche Unterlagen und Nachweise brauche ich für den Antrag?

Sowohl beim Mietzuschuss als auch beim Lastenzuschuss müssen zusätzlich zum Antrag bestimmte Dokumente vorgelegt werden.

Mietzuschuss:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Einkommensnachweis
  • Verdienstbescheinigung, auszufüllen vom Arbeitgeber
  • Mietvertrag als Nachweis der Miethöhe
  • Meldebescheid

Lastenzuschuss:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Einkommensnachweis
  • Verdienstbescheinigung, auszufüllen vom Arbeitgeber
  • Eigentumsnachweis
  • Meldebescheid
  • Bescheid über Eigenheimzulage
  • Wohnflächenberechnung (z.B. in Form eines Bauplans)
  • Hausgeldabrechnung und Grundabgabenbescheid

Gegebenenfalls verlangt die Wohngeldbehörde noch weitere Dokumente von Ihnen. Das kann zum Beispiel ein Nachweis über sonstige Einkünfte, Unterhaltszahlungen oder Kinderbetreuungskosten sein.

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So verkürzen Sie die Wartezeit

Wenn Sie auf eine schnelle Bewilligung des Antrags angewiesen sind, kann es helfen, einen persönlichen Termin beim zuständigen Wohngeldamt zu vereinbaren. Sie füllen den Antrag vor Ort aus und geben Ihn direkt ab – das kann die Wartezeit verkürzen.

Was zählt als Einkommen?

Das Gesamteinkommen ist vereinfacht gesagt die Summe des Jahreseinkommens aller Haushaltsmitglieder.

Abzüglich davon sind die Steuerbeträge und Sozialversicherungsbeiträge sowie Unterhaltsleistung. Genauso wie bei der Steuererklärung können hier zusätzlich Werbungs- und Kinderbetreuungskosten geltend gemacht werden.

Nicht zum Gesamteinkommen zählen:

  • Kindergeld
  • Kinderzuschlag
  • Mindestbetrag beim Elterngeld.

Es hat keinen Sinn, Teile des Einkommens zu verschweigen. Da ein Datenabgleich mit dem Finanzamt erfolgt, sind bei der Prüfung des Antrags alle Einkünfte einsehbar.

Der Staat macht ein Mindesteinkommen zur Bedingung des Wohngeldes. Das dient dazu, dass das Wohngeld nicht zweckentfremdet wird. Das Wohngeld soll somit nur den Haushalten zustehen, die ihren Lebensunterhalt größtenteils selbst bestreiten.

Die Obergrenze des Einkommens, ab der kein Anspruch auf Wohngeld mehr besteht, richtet sich nach der Mietstufe, der Zahl der Haushaltsmitglieder und der zu zahlenden Miete. 

Was ist, wenn sich beim Einkommen oder der Miete etwas ändert?

Wenn Sie Wohngeld beziehen, sind Sie verpflichtet, alle bezugsrelevanten Änderungen der Lebensverhältnisse rechtzeitig mitzuteilen.

Wenn Sie die Veränderung nicht mitteilen und mehr Wohngeld beziehen, als Ihnen eigentlich zusteht, droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 2.000 Euro und ein Ende der Wohngeldzahlungen.

Änderungen der Lebensverhältnisse sind zum Beispiel:

  • Geburt eines Kindes
  • Umzug in eine andere Wohnung
  • Mieterhöhung oder Mietminderung um mehr als 15 Prozent
  • Änderung des Gesamteinkommens um mehr als 15 Prozent

Was ändert sich mit der Wohngeldreform 2020?

Die nächste Wohngeldreform soll am 01. Januar 2020 in Kraft treten und wird als „Wohngeldstärkungsgesetz“ betitelt. Dabei soll nicht nur die Höhe des Wohngeldes steigen, sondern auch mehr Personen die Förderung ermöglicht werden.

Dazu wird eine zusätzliche Mietstufe für Städte mit besonders hohen Mieten hinzugefügt, um die Mieter stärker zu entlasten.

Die neue Regelung sieht zudem vor, das Wohngeld künftig alle zwei Jahre an die Mietpreis- und Einkommensentwicklung anzupassen.

Eine weitere geplante Änderung: Geplant ist eine Erhöhung des Einkommensfreibetrages für Menschen mit einer Schwerbehinderung von 1.500 auf 1.800 Euro.

Die Formel für die Berechnung des Wohngeldes bleibt auch nach der Reform bestehen. Es ändern sich allerdings die Werte der Parameter. Folgende neue Werte gelten ab dem 1. Januar 2020.

Berechnungswerte nach der Reform 2020
Haushaltsmitgliederabc
10,040,000580,000118
20,030,0004050,00088
30,020,000350,0000709
40,010,0003130,0000368
500,0002760,0000359
6-0,010,0002580,0000308
7-0,020,0002390,0000316
8-0,030,0002120,0000316
9-0,040,0001840,0000333
10-0,060,0001470,0000385

Beispiel Rechnung nach der Wohngeldreform 2020

Wenn wir wieder das gleiche Beispiel wie bei den Zahlen aus 2019 verwenden, ergibt sich folgender Anspruch auf Wohngeld:
1,15 · (700 – (0,02 + 0,00035 · 700 + 0,0000709 · 1.500) · 1.500 = 142,98 Euro

Der Anspruch würde sich demnach bei gleichbleibendem Einkommen und stabiler Miete von 84,25 Euro auf 142,98 Euro erhöhen.

Der durchschnittliche Mietzuschuss eines Zweipersonenhaushaltes soll durch die Reform von 145 auf 190 Euro steigen. 

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