Die Bundesregierung will die Wärmepumpen-Förderungen einstampfen. Experten rechnen mit “rasantem Abbau”.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 299.000 Wärmepumpen verkauft. Das waren satte 55 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das politische Ziel, deutlich mehr Haushalte zum nachhaltigen Heizen zu bewegen, scheint damit zumindest näher zu rücken.
Doch ausgerechnet jetzt, wo die Wärmepumpe bei Hausbesitzern immer beliebter wird, dreht die Bundesregierung den Geldhahn schrittweise zu.
Wärmepumpen-Förderung: Erste Kürzung spürbar
Seit dem 21. Juli 2026 ist das KfW-System für neue Förderanträge geöffnet. Und mit dem Neustart sind die ersten Kürzungen in Kraft getreten.
So werden künftig nurnoch maximal 28.000 Euro der Gesamt-Kosten für die Förderung berücksichtigt, der Effizienzbonus wurde komplett gestrichen – und sogar der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus ist bereits von 20 auf 16 Prozent gesunken.
Das bedeutet:
Dieselbe Wärmepumpe kostet für Privatpersonen bereits jetzt deutlich mehr als noch vor wenigen Wochen.
Weitere Kürzungen bereits geplant
Der Kurs der Bundesregierung ist laut Experten ziemlich eindeutig:
Die Wärmepumpen-Förderung wird künftig Stück für Stück reduziert, eingeschränkt und an neue Voraussetzungen geknüpft.
Deswegen meinen Energie-Experten:
Wer derzeit über einen Wechsel zur Wärmepumpe nachdenkt, sollte jetzt unbedingt prüfen, welche Förderungen ihm aktuell noch zustehen – bevor weitere Kürzungen die Investitionskosten spürbar nach oben treiben.
So viel Wärmepumpen-Förderung steht Ihnen jetzt zu
Die gute Nachricht:
Trotz der ersten Kürzungen können Hausbesitzer aktuell noch immer erhebliche Zuschüsse erhalten. In bestimmten Fällen sind aktuell sogar noch immer bis zu 80 Prozent Förderung möglich.
Doch nicht jeder Hausbesitzer erhält automatisch die volle Förder-Summe.
Individuelle Förder-Höhe: Diesen Trick sollten sie kennen
Mit dem kostenlosen Wärmepumpen-Rechner von Hausfrage.de können deutsche Hausbesitzer jetzt ganz einfach prüfen, welche Förderungen ihnen jetzt noch zustehen.
Einfach ein paar Angaben zur Heizleistung machen, Anfrage abschicken und schon erhalten Sie Angaben zu Ihrem persönlichen Förder-Satz.
Sie wissen dann ganz genau, welche Förderungen und Zuschüsse Ihnen zustehen, ob sich eine Wärmepumpe in Ihrer Immobilie lohnt und was das am Ende tatsächlich kosten würde.
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