Wohnungsauflösung: Was kostet es?

Eine Wohnungsauflösung kostet durchschnittlich 40 Euro pro Quadratmeter.

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Haushaltsauflösung – Entrümpelung nach Todesfall. Die Wohnungsauflösung oder Haushaltsauflösung besteht darin, dass ein ganzer Haushalt entrümpelt wird. Meist handelt es sich dabei um die Haushalte von Verstorbenen, deren Einrichtung, Möbel, Hausrat und persönliche Gegenstände bei der Auflösung verkauft, verschenkt oder entsorgt werden. Manche dieser Gegenstände werden auch einem anderen Haushalt zugeführt. 

Normalerweise beauftragen die Hinterbliebenen eine Haushaltsauflösung. Bei Verstorbenen ohne Erben kann auch das Amt den Auftrag geben – wichtig ist, dass die Entrümpelung genehmigt ist. Achten Sie darauf, das Vorgehen detailliert mit dem durchführenden Unternehmen abzusprechen und rechtzeitig alle Gegenstände, die Ihnen wichtig sind, aus dem Haushalt zu entfernen. 

Die folgenden Faktoren können den Gesamtpreis beeinflussen:

  • Größe des Haushaltes
  • Eventuelle Entsorgung von besonderen Gegenständen 
  • Eigenleistungen
  • Zusatzleistungen wie Renovierung und Streichen

Die Preisspanne für eine Wohnungsauflösung liegt zwischen 20 und 60 Euro pro Quadratmeter

40 € 60 € 20 €

Die Wohnungsauflösung ist je nach Art und Größe der Wohnung sowie nach Lebensstil der vorherigen Bewohner ein überraschend zeitaufwendiges Unterfangen. Sie können sowohl den Wohnraum als auch den Keller oder die Garage entrümpeln lassen. Auf Wunsch kann das Unternehmen die Gegenstände in Ihrem Auftrag verkaufen oder versteigern, sodass Sie einen Teil des Preises oder sogar den ganzen Preis zurückerhalten. 

Rechnen Sie in etwa mit diesen Ausgaben für die Wohnungsauflösung:

  • Wohnung: 20 bis 60 Euro pro Quadratmeter
  • Haus: 2.500 bis 5.000 Euro für 150 Quadratmeter
  • Keller: 250 bis 1000 Euro für 20 Quadratmeter
  • Garage: 400 bis 800 Euro für 30 Quadratmeter

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Eine Entrümpelung kostet viel Zeit, Arbeit und Nerven. Wir empfehlen Ihnen, kleinere Keller oder an den Händen abzählbare Restmöbel selbst zu entrümpeln. Auch bei einem Umzug können Sie sich oft selbst um den übrigen Hausrat bleiben. Fragen Sie eventuell auch Freunde nach Unterstützung. 

Größere Entrümpelungen und ganze Haushaltsauflösungen hingegen sollten Sie von einem professionellen Unternehmen durchführen lassen. Scheuen Sie die Kosten nicht, denn dank der Experten sparen Sie sehr viel Zeit und Mühe. Zudem gehen Sie so sicher, dass die unbrauchbaren Gegenstände korrekt entsorgt werden.

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Wenn Sie eine professionelle Haushaltsauflösung beauftragen möchten, sollten Sie ein entsprechendes Unternehmen in Ihrer Nähe suchen. Es gibt viele professionelle Anbieter, aber auch wohltätige Einrichtungen, die Sie mit der Haushaltsauflösung entlasten möchten. Beispielsweise bietet häufig die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Entrümpelungsdienste an. Dabei ist es normalerweise so, dass Sie den restlichen Hausrat spenden, wodurch sich die Einrichtung finanziert. 

Darüber hinaus gibt es private Anbieter für Haushaltsauflösungen. Diese finden Sie unter anderem auf sozialen Medien oder in den Gelben Seiten. Private Anbieter haben den Vorteil, dass sie sich hervorragend mit bestimmten Themen auskennen. So können Sie beispielsweise den Haushalt eines Kunst- oder Antiquitätenliebhabers fachgerecht entrümpeln und sich zum Wert der Gegenstände beraten lassen.

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Häufig ist ein recht großer Teil der verbliebenen Hausrats bei der Entrümpelung nicht mehr nutzbar, wird also zu Müll. Bevor Sie diesen jedoch wegwerfen, sollten Sie sich darüber informieren, ob es noch Interessenten gibt. Indem Sie die Gegenstände als „zu verschenken“ inserieren, finden sich häufig Personen, die diese wieder dem Warenkreislauf zufügen. So tragen Sie dazu bei, die Nachhaltigkeit zu unterstützen. 

Entrümpelungsfirmen kümmern sich selbst um die Entsorgung. Wenn Sie jedoch ohne Firma entrümpeln, sind Sie dafür zuständig, den richtigen Ort für den Unrat zu finden. Was sich nicht verschenken lässt, sollten Sie wie folgt entsorgen: 

  • Sperrmüll wird von Sperrmüllabfuhr abgeholt
  • Sondermüll (Farben, Batterien, Altöl) gehört in spezielle Sondermüll-Container
  • Elektroschrott (z.B. alte Kühlschränke) darf auf den Sperrmüll, aber kleine Geräte sollten Sie zu einer Entsorgungsstelle für Elektroschrott bringen

Übrigens können Sie bei Entsorgungsstellen oder Deponien auch einen Container mieten. Dies bietet sich an, wenn Sie große Mengen an Hausrat entsorgen möchten. Die Experten helfen Ihnen dabei, den Müll aus dem Container korrekt zu sortieren.

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