Zimmertür einbauen: Was kostet es?

Der Einbau einer Zimmertür kostet durchschnittlich 350 Euro

Stand:

Auch wenn sie in modernen Niedrigenergiehäusern nicht mehr unbedingt für alle Räume eine Rolle spielen, sind sie doch für einige Bereiche in Wohnung und Haus unabdingbar – die Zimmertüren. Dabei dienen sie nicht nur zur Abtrennung von Räumen, sondern erfüllen auch Wärme- und Schallschutz und besitzen nicht zuletzt einen dekorativen Charakter. Zum Glück  gibt es sie auch in den verschiedensten Ausführungen und Materialien. 

Folgende Faktoren bestimmen den Preis einer Zimmertür:

  • Material der Tür
  • Art der Tür
  • Größe der Tür
  • Alt- oder Neubau

Je nach der Ausführung der Zimmertür unterscheidet sich auch die Komplexität des Einbaus, sodass man sagen kann, dass der Durchschnittspreis von Zimmertüren zwischen 100 und 500 Euro liegt.

350 € 500 € 100 €

In der Tabelle sehen Sie eine Beispielrechnung für das Einsetzen einer mittelpreisigen Holztür. Berechnet wurden neben den durchschnittlichen Materialkosten die Kosten für die Leistungen des Handwerkers und das Entfernen der alten Tür.

Beispielrechnung Zimmertür einbauen
Demontage und Entsorgung alter Türelemente117 Euro
Zimmertür aus Holz690 Euro
Einbau Zimmertür aus Holz154 Euro
Anfahrtskosten Handwerker30 Euro
Gesamtkosten991 Euro

Die Kosten für den Einbau einer Tür richten sich nach Material und Größe. In jedem Fall ist es sinnvoll beim Einbau auf einen Handwerker zurück zu greifen um Fehler zu vermeiden.

Beispielkosten für den Einbau einer Zimmertür
Demontage und Entsorgung alter Türelemente64 bis 170 Euro
Maueröffnung herstellen6 bis 18 Euro
Einbau Zimmertür aus Holz460 bis 930 Euro
Einbau Holztür in alte Zarge310 bis 430 Euro
Einbau neuer Zimmertür aus Glas600 bis 2.100 Euro
Einbau einer Glastür in alte Zarge, inkl. Einbau132 bis 1.200 Euro
Einbau Schiebetür450 bis 1.900 Euro
Anfahrtskosten10 bis 50 Euro
Handwerkerkosten40 bis 70 Euro

Für die Befestigung einer neuen Zarge kommen beim Einbau von Türen noch einmal ungefähr 16 bis 51 Euro hinzu.

Auch wenn Sie bei der Demontage alter Türen und Zargen selbst Hand anlegen können, sollten Sie für den Einbau auf einen erfahrenen Fachbetrieb zurückgreifen. Denn hierbei können Fehler gemacht werden, die man am Ende teuer bezahlen muss.

Damit Sie keine bösen Überraschungen beim Einbau der Türen durch einen Fachbetrieb erleben, achten Sie auf das RAL-Gütezeichen. Das Gütezeichen wird von einem Institut für Gütesicherung in Deutschland an qualifizierte Fachbetriebe verliehen und entspricht der ÖNORM B 5320 – dem Standard der Fenstermontage in Alt- und Neubauten.

Es wird zwischen folgenden Arten von Türen unterschieden:

  • Anschlagtüren: Die Klassiker unter den Türen, mit seitlichen Angeln, um die sich die Tür dreht, weshalb sie auch Drehtüren genannt werden. 
  • Schiebetüren: Sie kommen zum Einsatz, wenn Platz gespart werden muss oder aber wenn große Flächen geschlossen werden sollen. Die Türen schließen einen Raum nicht absolut dicht ab, denn zwischen Wand und Türblatt verbleibt immer ein schmaler Luftspalt.
  • Pendeltüren: Sie sind bekannt aus Restaurants, wo sie oftmals den Abschluss der Küche bilden. Dabei schwingt das Türblatt beidseitig um ein Pendeltürscharnier (Pendeltürband). Sie sind praktisch und sorgen auch in einer Wohnung für ein schickes Ambiente.

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