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Nach dem Umzug ist vor dem Ummelden

Und was Sie alles schon vorher erledigen können


Wo muss ich nach dem Umzug hin?

Welche Ämter und Behörden sind am wichtigsten? Bei wem muss ich mich sonst noch melden? Welche Fristen muss ich einhalten? Und was kostet mich das alles?

Endlich ist der Umzug geschafft! Noch stehen ein paar Kartons herum, doch das Gröbste ist überstanden. Nun erstmal Füße hochlegen und Abschalten… Leider nicht, denn die Arbeit ist noch lange nicht vorbei.

Nun steht die Mitteilung der neuen Adresse bei diversen Ämtern und Dienstleistern bevor. Dies bedeutet zeitaufwendige Behördengänge und nerviger Papierkram.

Von Einwohnermeldeamt bis zur GEZ: in unserem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen und erhalten wertvolle Tipps, die Ihnen Zeit, Nerven und Geld sparen.

Alles auf einen Blick: Wo muss ich mich ummelden?

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Ämter, Behörden und sonstige Vertragspartner, die über Ihre neue Adresse informiert werden möchten.

Checkliste zum Ummelden

Damit Sie garantiert keine wichtige Adresse vergessen, finden Sie hier unsere Checkliste zum Ummelden nach dem Umzug als Download.

Behörden & Ämter

  • Einwohnermeldeamt
  • Finanzamt
  • Arbeitsamt
  • Sozialämter
  • Familienkasse
  • Bafög-Amt
  • Kindergärten / Kindertagesstätten / Schulen
  • Kfz-Zulassungsstelle

Versicherungen

  • Krankenkasse
  • Hausratsversicherung
  • Kfz-Versicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung
  • Lebensversicherung
  • Sonstige Versicherer

Banken

  • Girokonto
  • Sparbücher, Depots
  • Kreditkarteninstitut

Versorgungsbetriebe

  • Strom-, Gas- und Wasserversorger
  • Müllentsorger (falls nötig)

Kommunikation

  • Telefon- und Internetanbieter
  • Mobiltelefonanbieter
  • Kabelanbieter, Sky, Netflix etc.
  • Beitragsservice für Rundfunkgebühren / GEZ

Sonstiges

  • Arbeitgeber
  • Uni / Hochschule
  • Kirche
  • Vereine und Mitgliedschaften
  • Tageszeitungen, Zeitschriften und andere Abonnements

Außerdem nicht vergessen

  • Nachsendeantrag
  • Parkausweis für Anwohner
  • Versandadressen bei Online-Händlern wie Amazon und Co.
  • Meldepflichtige Haustiere und Tasso
  • Persönliche Kontakte und Geschäftspartner

Ämter, Behörden und Co. – Wer muss von meinem Umzug erfahren?

Einwohnermeldeamt

Das deutsche Melderecht sieht vor, dass jeder Einwohner in Deutschland behördlich erfasst sein muss. Anlaufstelle dafür ist das Einwohnermeldeamt.

Die kommunale Einrichtung findet sich oft zusammen mit dem Ordnungsamt, der Kfz-Zulassungsstelle oder dem Sozialamt in einem Gebäude.

Alles auf einmal erledigen

In vielen Städten gibt es mittlerweile Bürgerämter (auch Bürgerbüro, BürgerServiceCenter etc.), in denen alle Dienstleistungen rund um die Meldepflicht und die Ausstellung von Ausweisen und Bescheinigungen erledigt werden können.

Muss ich mich vorher abmelden?

Nein, eine Abmeldung bei der ehemals zuständigen Behörde ist nicht nötig. Die Ämter gleichen sich elektronisch ab und die Abmeldung erfolgt automatisch.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wer einen Umzug ins Ausland plant und dort dauerhaft leben möchte, muss sich komplett in Deutschland abmelden.

Wieviel Zeit habe ich, um mich umzumelden?

Gesetzlich ist für die Ummeldung eine Frist von maximal 14 Tagen vorgeschrieben. Die Frist beginnt mit dem Umzug, beziehungsweise dem Gültigkeitsdatum des Mietvertrages.

Wer diese Frist nicht einhält, muss ein Ordnungsgeld bezahlen. Dieses kann bis zu 1.000 Euro betragen.

Allerdings greift häufig eine Toleranzregel: Da die Bürgerämter meist stark überlastet sind und es entsprechend schwierig ist, einen Termin zu bekommen, drücken die zuständigen Sachbearbeiter gerne mal ein Auge zu, je nachdem um wie viele Tage die Frist überschritten wurde.

Wer eine Fristversäumnis nachweislich begründen kann, hat gute Chancen, um das Bezahlen des Ordnungsgeldes drumherum zu kommen.

Was kostet es, sich umzumelden?

Die Ummeldung des Wohnsitzes ist in der Regel kostenfrei. In Ausnahmefällen kann eine geringe Gebühr fällig werden.

Welche Unterlagen benötige ich für das Einwohnermeldeamt?

Für die Meldung eines neuen Wohnsitzes benötigen Sie verschiedene Unterlagen, die Sie von Anfang an parat haben sollten. In Großstädten ist es außerdem empfehlenswert, einen Termin zu vereinbaren, da es zum Teil lange Wartezeiten geben kann. Auf diesem Wege sichert man außerdem ab, die Zwei-Wochen-Frist einzuhalten.

Diese Unterlagen werden für das Meldeverfahren benötigt

  • Ein gültiger Personalausweis
  • Die Vermieterbescheinigung
  • Ein ausgefülltes Anmeldeformular (oder der Sachbearbeiter füllt dies am PC aus)

Tipp: Sparen Sie sich unnötige Behördengänge

Neben der Führung eines Melderegisters, hat das Amt noch zahlreiche weitere Verwaltungsaufgaben, die zum Teil je nach Behörde variieren, zum Beispiel Anwohnerparkausweise.

Vermieterbescheinigung – was ist das?

Seit November 2015 gilt in ganz Deutschland das Bundesmeldegesetz. Eine der größten Neuerungen des Gesetzes war die (Wieder)-Einführung der Vermieterbescheinigung beziehungsweise. Wohnungsgeberbescheinigung.

Wer sich beim Einwohnermeldeamt ummeldet, muss eine Bescheinigung vorlegen, die belegt, dass man auch wirklich an der neuen Adresse wohnt. Dies gilt sowohl für Miets- als auch für Eigentumsimmobilien.

Ist man in einem Mietverhältnis, muss der Vermieter diese Bescheinigung ausstellen. Aber auch wer in die eigenen 4 Wände zieht, muss dies nachweisen können. Dazu stellt man sich sozusagen selbst die Vermieterbescheinigung aus.

In der Bescheinigung – die gerne auch formlos sein darf – müssen mindestens folgende Informationen enthalten sein:

Name und Anschrift des Vermieters / Eigentümers

  • Angaben über den Einzug mit genauem Datum
  • Adresse der vermieteten Wohnung
  • Personalien aller neuen Mieter / Bewohner
  • Unterschrift des Vermieters / Eigentümers

Muster Vermieterbescheinigung

Viele Meldeämter bieten auch fertige Formulare an, zum Beispiel dieses der Stadt Hannover, welches Sie auch in jeder anderen Stadt nutzen können. 

Kann ich mich auch online ummelden?

Nein, eine Online-Ummeldung ist nicht möglich, sondern Sie müssen persönlich beim Einwohnermeldeamt erscheinen, wenn Sie Ihren neuen Wohnsitz anmelden möchten.

Der Grund dafür ist recht einfach: Durch die Vorlage des Personalausweises und dem persönlichen Erscheinen hat der Sachbearbeiter eine einfache Möglichkeit, Ihre Identität zu überprüfen. Außerdem muss die Adresse auf dem Ausweis aktualisiert werden.

Einige Bundesländer, Städte und Gemeinden bieten aber eine Ummeldung auf dem Postweg an, zum Beispiel Bayern und Bremen. Allerdings muss die Adresse trotzdem noch auf dem Ausweis geändert werden. Ein Behördenbesuch ist also unvermeidbar.

Ich habe keine Zeit dafür, kann mich nicht jemand anderes ummelden?

Krankheit oder berufliche Gründe können es schon mal unmöglich machen, rechtzeitig zur Ummeldung im Einwohnermeldeamt zu erscheinen. Gut, wenn man Freunde oder Familienangehörige hat, die das übernehmen.

Voraussetzung: Die Person ist volljährig und verfügt über eine gültige Vollmacht.

Diese kann formlos erstellt werden und muss mindestens folgende Angaben erhalten:

  • Name, Anschrift und Unterschrift des Vollmachtgebers
  • Name und Anschrift des Bevollmächtigten
  • Datum der Ausstellung
  • Umfang der Vollmacht

Die Vollmacht für eine Ummeldung kann beispielsweise so lauten:

„Hiermit erteile ich Herrn / Frau XYZ die Vollmacht zur Regelung meiner melderechtlichen Angelegenheiten.“

Damit die Meldebehörde die Vollmacht anerkennt, müssen beide Ausweise und das von Ihnen unterschriebene Meldeformular vorgelegt werden. In Hessen und Bayern muss die Vollmacht zudem beglaubigt sein.

Tipp: Die Familie mit ummelden

Wer mit Ehepartner/in und/oder Kindern umzieht, kann diese stellvertretend mit ummelden und so zusätzliche Behördengänge einsparen.

Ich ziehe bei meinem Lebenspartner ein und habe keinen Mietvertrag. Ist das ein Problem?

Nein, einen Wohnsitz können Sie beim Einwohnermeldeamt auch anmelden, wenn Sie keinen Mietvertrag besitzen.

Wer bei Familienangehörigen oder Freund / Freundin einzieht ohne einen Mietvertrag zu unterschreiben, muss lediglich die Vermieterbescheinigung als Nachweis für den tatsächlichen Einzug vorlegen.

Ich melde einen Zweitwohnsitz an. Gibt es da Besonderheiten?

Kommt zu Ihrem Hauptwohnsitz noch ein Nebenwohnsitz hinzu, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, dann müssen Sie sich auch dort ordnungsgemäß anmelden. Dabei gilt als Hauptwohnsitz der Ort, an dem Sie sich zeitmäßig überwiegend aufhalten.

Eine Ausnahme bilden Familien: Der Hauptwohnsitz ist immer dort, wo die Familie lebt.

Bei der Anmeldung eines zweiten Wohnsitzes fällt häufig eine Zweitwohnsteuer an. Diese kann allerdings für Studierende oder Bewohner ohne eigenes Einkommen ausgesetzt werden.

Zweitwohnsitz von Kindern getrennt lebender Eltern

Das Kind wird in der Regel dort mit seinem Hauptwohnsitz eingetragen, wo es seinen Lebensmittelpunkt besitzt. Der Wohnort des anderen Partners ist dann der Zweitwohnsitz des Kindes.

Wer sich bei dem Thema Zweitwohnsitz unsicher ist, kann sich bei der Einwohnermeldebehörde, aber auch bei Mietervereinen oder der Verbraucherzentrale vor Ort informieren.

All diese persönlichen Daten, was geschieht denn damit?

Das Einwohnermeldeamt sammelt sensible und persönliche Daten, die nach deutschem Recht schützenswert sind.

Das Melderegister, in dem alle Adressdaten gesammelt werden, dient dazu, Behörden und nichtöffentlichen Stellen Auskünfte zu erteilen, allerdings muss laut Gesetz der Schutz des Bürgers auf Privatsphäre dennoch erhalten bleiben.

Zudem gilt seit dem 25. Mai 2018 in der gesamten EU die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die „die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten“ schützen soll.

Die GEZ erfährt von Ihrem Umzug

Bei einem Umzug gleicht das Amt die Adresse mit der Rundfunkgebühren-Stelle ab. Diese Praxis ist äußerst umstritten, eine Klage aus dem Jahr 2013 gegen dieses Verfahren wurde allerdings vom Bayerischen Verfassungsgericht niedergeschlagen.

Finanzamt

Beim Finanzamt ist entscheidend, ob nach dem Umzug noch das gleiche Finanzamt zuständig ist oder nicht. Falls ja, reicht es in der Regel, bei der nächsten Steuererklärung die neue Adresse mitzuteilen.

Ist ein neues Amt zuständig, ist es ratsam, das bisher zuständige Amt unter Nennung der Steuernummer über den Umzug zu informieren. Zwingend notwendig ist dies aber nicht.

Zuständigkeit innerhalb der Stadt kann sich ändern

In größeren Städten gibt es häufig mehrere Finanzämter, wodurch sich die Zuständigkeiten nach einem Umzug auch innerhalb einer Gemeinde ändern können.

Arbeitsamt / Sozialamt / BAföG-Amt

Wer Leistungen von der Arbeitsagentur bezieht, sollte diese unbedingt rechtzeitig über einen Umzug informieren. Die Bearbeitung kann durchaus eine Weile dauern, was wiederum die Auszahlung der Bezüge verzögert.

Dies gilt auch für Arbeitslose, die keine Leistungen beziehen, da es sonst bezüglich der Rentenversicherung zu Problemen kommen kann.

Die Arbeitsagentur empfiehlt, einen Umzug spätestens eine Woche vorher anzumelden. Wer sich nicht darum kümmert, hat vom Umzugstag bis zur Meldung des Umzugs keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und ist damit in der Regel auch nicht krankenversichert.

Am einfachsten ist es, das Formular zur Veränderungsmitteilung der Arbeitsagentur auszufüllen und an das zuständige Amt zu schicken. Dieses können Sie sich im Download-Center der Bundesagentur für Arbeit herunterladen.

Auch für andere Amtsangelegenheiten (Wohngeld etc.) ist es empfehlenswert, sich möglichst früh um die Ummeldung zu kümmern. In einigen Fällen, zum Beispiel beim BAföG-Amt, kann eine Versäumnis zusätzliche Kosten bedeuten.

Umzugszuschuss vom Jobcenter

Das Arbeitsamt übernimmt eventuell die Umzugskosten oder Teile davon. Dazu muss der Umzug aber zwingend vorher angemeldet werden. Alles weitere dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Umzugsplanung.

Familienkasse

Wer Kindergeld bezieht, muss die Familienkasse über einen Umzug informieren. Hierzu am besten die Veränderungsmitteilung der Familienkasse ausfüllen, ausdrucken und an die zuständige Familienkasse schicken. Das Formular dazu finden Sie hier.

Alternativ können Sie auch den Kindergeld-Online-Service der Arbeitsagentur nutzen.

Sonderfälle Beamte und öffentlicher Dienst

Für Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst gelten andere Zuständigkeiten. In diesem Fall wenden Sie sich direkt an den Dienstherren bzw. die Vergütungsstelle.

Schulen und Kindergärten

Ob ein Kind in der bisherigen Schule oder Kindergarten bleiben kann, hängt von der Entfernung zum neuen Zuhause ab. Beim Umzug innerhalb einer Gemeinde ist dies gut möglich, bei Ortswechseln dagegen nicht.

Ist ein Schulwechsel notwendig, sollten sich Eltern möglichst früh mit dem Schulamt und der gewünschten Schule in Verbindung setzen.

Sind alle Einzelheiten geklärt, muss beim Schulamt ein schriftlicher Antrag eingereicht werden. Erst wenn dieser genehmigt wird und die neue Schule eine Zusage erteilt, kann das Kind an der alten Schule abgemeldet werden.

Andere Bundesländer, andere Schulsysteme

Die Schulsysteme der Bundesländer können voneinander abweichen. Lassen Sie sich vom zuständigen Schulamt genau beraten, was Ihr Kind in der neuen Schule erwartet.

Auch Eltern von Kleinkindern sollten sich frühzeitig mit dem Thema befassen. Plätze in Kindergärten und Kindertagesstätten sind äußerst begehrt. Zwar existiert ein gesetzlicher Anspruch auf einen Betreuungsplatz, doch wer sich früh darum kümmert, spart Zeit und schont Nerven.

Der Umzug mit Kindern

Weitere Tipps, wie Sie Ihr Kind optimal auf einen Umzug vorbereiten, finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Umzugsplanung.

Krankenkasse und andere Versicherer

Neben der Krankenkasse müssen auch alle anderen Versicherungen über einen Umzug informiert werden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn sich der Versicherungsschutz auf den aktuellen Wohnort bezieht, beispielsweise bei einer Hausratsversicherung.

Die wichtigsten Versicherungen - Haben Sie an alle gedacht?

  • Krankenversicherung
  • Hausratversicherung
  • Lebensversicherung
  • Kfz-Versicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung

Banken und Sparkassen

Umzüge ohne Bankwechsel sind in der Regel unkompliziert. Melden Sie sich einfach in einer Filiale oder telefonisch bei Ihrer Bank. Bei dem Wechsel übernehmen viele Banken alles organisatorische für Sie, inklusive Daueraufträge und Einzugsermächtigungen.

Kündigen Sie am besten alle Abbuchungsaufträge und Lastschriften, die nicht mehr benötigt werden. So verhindern Sie, dass Sie möglicherweise fälschlicherweise abgebuchtem Geld hinterher laufen müssen.

Sparbücher nicht vergessen

Denken Sie daran, nicht nur die Bank des Girokontos zu informieren, sondern auch die Banken, bei denen Sie Sparbücher und Depots angelegt haben.

Muss ich mein Auto ummelden?

Ja, wer umzieht, muss auch das Fahrzeug ummelden und die Adresse in den Zulassungsbescheinigungen (früher Fahrzeugschein und -brief) ändern.

Dafür Zuständig ist die Kfz-Zulassungsstelle. Wer nicht weiß, wo die zuständige Behörde ist, dem hilft ein Blick in das Anschriftenverzeichnis des Kraftfahrt-Bundesamts.

In vielen Städten und Gemeinden ist es aber möglich, das Auto auch im Einwohnermeldeamt beziehungsweise dem BürgerServiceCenter umzumelden. Idealerweise erledigt man also die eigene Ummeldung und die des Autos in einem Rutsch. Allerdings muss die Adresse auf dem Personalausweis aktualisiert sein, bevor man sich um das Fahrzeug kümmert.

Welche Frist muss ich für die Ummeldung meines Autos einhalten?

Wie lange man für die Ummeldung des Autos nach einem Umzug Zeit hat, ist nicht ganz klar geregelt. Gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich, das dies „unverzüglich“ geschehen muss.

Wer innerhalb von zwei Wochen den Gang zur Zulassungsstelle antritt, hat nichts zu befürchten. Auch wer sich länger Zeit lässt, kann damit durchkommen – das liegt ganz im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters.

Bei einer Fristüberschreitung von über sechs Monaten ist aber sehr sicher mit einem Bußgeld zu rechnen. Dieses kann in Extremfällen bis zu 100 Euro betragen.

Ist es Ihnen nicht möglich, rechtzeitig bei der Zulassungsstelle zu erscheinen, können Sie einen Bevollmächtigten beauftragen, die Ummeldung zu erledigen. Natürlich braucht dieser sämtliche Unterlagen, eine von Ihnen unterschriebene Vollmacht und den eigenen Personalausweis. Einige Dienstleister bieten einen solchen bevollmächtigten Ummelde-Service gegen eine Gebühr an.

Geht das nicht auch online?

Nein, eine Kfz-Ummeldung über das Internet ist noch nicht möglich. Das Bundesverkehrsministerium plant allerdings, dies schrittweise einzuführen. Einige Zulassungsstellen bieten aber an, dass vorab die erforderlichen Daten erfasst werden. Der Behördengang bleibt dadurch nicht erspart, doch man kann die Wartezeit etwas reduzieren.

Die Auto-Ummeldung muss erledigt werden

Um die Kfz-Ummeldung kommen Sie nicht drumherum, planen Sie sie daher fest in Ihre To-do-Liste ein. Vereinbaren Sie einen Termin und nutzen Sie den Vorab-Service, falls möglich. Überprüfen Sie vorher, ob Sie alle benötigten Unterlagen beisammen haben.

Was kostet die Ummeldung?

Die Kosten einer Kfz-Ummeldung sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Je nach Kommune fallen dafür etwa 15 – 30 Euro an. Ein Umzug innerhalb eines Zulassungsbezirk ist günstiger und schlägt mit etwa 10 – 15 Euro zu Buche.

Für neue Nummernschilder kommen nochmal ca. 20 – 30 Euro dazu. Möchte man ein Wunschkennzeichen haben, kostet dies weitere 10 Euro. Die Gesamtkosten können also ca. 60 Euro betragen, je nachdem, was benötigt wird.

Eine Übersicht über alle anfallenden Gebühren finden Sie auf der Webseite des Straßenverkehrsamtes.

Notwendige Unterlagen zur Kfz-Ummeldung - Haben Sie alle beisammen?

  • Zulassungsbescheinigung I (früher Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung II (früher Fahrzeugbrief)
  • Versicherungsbestätigung / eVB-Nummer
  • Nachweis über die letzte Haupt- und Abgasuntersuchung (TÜV)
  • Einzugsermächtigung / SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer, außer Sie sind davon befreit (Schwerbehindertenausweis)
  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung
  • Bei Kennzeichenwechsel: bisheriges Kennzeichen
  • Für Wunschkennzeichen: Reservierungsnummer

Für eine bloße Anschriftenänderung bei einem Umzug innerhalb eines Zulassungsbezirk genügt die Zulassungsbescheinigung I (bei älteren Kfz: Fahrzeugschein und -brief) sowie der Personalausweis.

Wer sein Fahrzeug stattdessen abmelden will, benötigt die Zulassungsbescheinigung I und II, die Kennzeichen sowie bei endgültiger Abmeldung einen Verwertungsnachweis einer zertifizierten Altauto-Annahmestelle. Die Vorlage eines Ausweises ist dagegen nicht erforderlich.

Muss ich meine Kfz-Versicherung informieren?

Ja, sie müssen Ihren Versicherer über Ihren Umzug informieren. Zum einen ist dies für zukünftigen Schriftverkehr wichtig, zum anderen kann sich durch einen Umzug auch die Beitragshöhe ändern.

Schadensfreiheitsklasse und Typklasse bleiben natürlich gleich. Was sich ändern kann, ist die sogenannte Regionalklasse, die die Risikoeinstufung des Wohnorts beschreibt. Entscheidend dafür ist, wo ein Fahrzeug gemeldet ist.

Auf diesem Weg erhöhte Beiträgen bringen übrigens kein Sonderkündigungsrecht mit sich, da die Veränderung selbst bewirkt wurde.

Tipp: Überdenken Sie Ihre jährliche Fahrleistung

Ein Umzug erfolgt häufig aufgrund einer geänderten Lebenssituation, die auch ein anderes Fahrverhalten mit sich bringt, beispielsweise durch einen neuen Arbeitsort. Passen Sie Ihren Versicherungsvertrag daraufhin an oder wechseln Sie gegebenenfalls den Anbieter.

Brauche ich ein neues Kennzeichen?

Seit Januar 2015 kann jeder Fahrzeughalter sein gewohntes Kennzeichen mitnehmen, ohne sich ein neues zulegen zu müssen. Das macht den gesamten Prozess einfacher und kostengünstiger, erspart einem aber nicht den Gang zur Zulassungsstelle und die Ummeldegebühr.

Im Klartext heißt das:

Wenn Sie von Hannover nach Berlin umziehen, melden Sie Ihren Wohnsitz und Ihr Auto um, dürfen aber Ihr Hannover-Kennzeichen behalten und zwar solange Sie das gleiche Auto fahren. Ein neu angeschafftes Fahrzeug benötigt auch neue Kennzeichen.

Wer ein Wunschkennzeichen haben will, muss dieses beantragen, die Kosten liegen bei 10,20 Euro. Will man sich seinen Wunsch vorab reservieren, fallen zusätzlich 2,60 Euro an.

Brauche ich eine neue Umweltplakette?

In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile Umweltzonen, die nur von Fahrzeugen mit einer Umweltplakette / Feinstaubplakette befahren werden dürfen. Da auf dieser Plakette das Kennzeichen vermerkt wird, muss bei einem Kennzeichenwechsel auch eine neue Plakette beantragt werden. Diese bekommt man an allen TÜV-Stationen und kostet 5 Euro.

Wo bekomme ich eine Parkgenehmigung für meinen Stadtteil her?

Anwohner-Parkausweise werden mit einem Umzug ungültig. Informieren Sie sich, ob für Ihren neuen Wohnsitz eine solche Regelung gilt. Gerade in Stadtteilen, die durch regelmäßige Veranstaltungen (zum Beispiel Fußballspiele) stark belastet werden, ist dies häufig der Fall.

In einigen Städten können Anwohner mit einem Parkausweis ihr Fahrzeug in kostenpflichtigen Parkzonen gratis parken.

Sie erhalten die Genehmigung in der Regel beim Stadtamt bzw. der Anlaufstelle für Bürger (Bürgeramt, Bürgerbüro, BürgerServiceCenter etc.).

Die Post – Brauche ich einen Nachsendeauftrag und was ist das überhaupt?

Auch wenn man meint, alle Freunde, Behörden und sonstige Dienstleister über den Umzug informiert zu haben – meist hat man doch irgendwen vergessen. Damit wichtige Post trotzdem zustellbar ist, sollte man einen Nachsendeauftrag einrichten.

Dies ist kein Muss, allerdings sind Sie dazu verpflichtet, wichtige Behörden und Ihre Banken, Versicherungen etc. über Ihre Adressänderung zu informieren. Sollten Sie das vergessen und die Post dieser Einrichtungen kann Sie nicht erreichen, so müssen Sie im schlimmsten Fall mit Bußgeldern oder anderen Konsequenzen rechnen.

Deshalb ist ein Nachsendeauftrag empfehlenswert. Dieser zeigt Ihnen, wen Sie bislang noch nicht über die neue Adresse informiert haben und erinnert Sie daran, dies schleunigst nachzuholen.

Wo kann ich einen Nachsendeauftrag beantragen?

Die meisten Umziehenden nutzen den Nachsendeservice der Deutschen Post AG. Der Service ist sehr zuverlässig und funktioniert in der Regel reibungslos. 

Post von anderen Zustellern wird nicht zugeschickt

Der Nachsendeservice der Deutschen Post betrifft nur die Sendungen, die auch über diesen Weg verschickt wurden. Andere Zusteller, wie zum Beispiel Citipost, PostModern oder Pin Mail, arbeiten kostengünstiger und werden deshalb gerne von großen Institutionen und Firmen beauftragt.

Um wirklich sicherzustellen, dass man sämtliche Post erhält, kann man entweder bei jedem Postunternehmen einen Nachsendeauftrag erteilen oder einen externen Dienstleister damit beauftragen. Einen solchen Service finden Sie beispielsweise bei nachsendeauftrag.net, nachsenden.info und nachsendeauftrag-service.de.

Wann sollte ich mich darum kümmern?

Damit Sie wirklich durchgängig erreichbar sind, sollten Sie den Nachsendeauftrag spätestens zwei bis drei Wochen vor dem Wohnungswechsel beantragen. Bei einigen Dienstleistern, wie zum Beispiel der Deutschen Post, reicht es auch, wenn Sie den Nachsendeservice fünf Werktage vor dem Umzug beauftragen.

Was kostet ein Nachsendeauftrag und wie lange gilt er?

In der Regel kann man wählen, ob man den Nachsendeservice für sechs Monate, ein ganzes Jahr oder sogar zwei Jahre in Anspruch nehmen möchte. Bei Bedarf kann der Service im Anschluss verlängert werden.

Mit einer langen Laufzeit sind Sie auf der sicheren Seite

Einige wichtige Dokumente, wie zum Beispiel Abrechnungen, Infobriefe, Renteninformationen etc., kommen oftmals nur einmal pro Jahr. Deshalb ist es bei einem dauerhaften Wohnungswechsel auf jeden Fall empfehlenswert, den Nachsendeantrag für mindestens 12 Monate zu stellen.

Die Kosten für den Nachsendeantrag sind natürlich abhängig von der Dauer und eventuellen Zusatzleistungen wie dem Nachsenden von Päckchen und Paketen und auch davon, ob Sie den Antrag privat oder für ein Unternehmen stellen. Hinzu kommt, dass jedes Postunternehmen eigene Preise festlegt.

So gibt es einen Nachsendeantrag bei der Deutschen Post AG für 6 Monate ab 19,90 Euro, bei der Post Modern ist ein nationaler Nachsendeantrag für die ersten sechs Monate sogar kostenlos und Citi Post berechnet für ein halbes Jahr knapp 10 Euro.

Die Preise von Online-Portalen gehen etwas auseinander. Bei nachsenden.info kostet der Nachsendeservice von drei Postzustellern inkl. Umzugsgutscheinen circa 75 Euro. Nachsendeauftrag.net berechnet für diese Dienstleistung ca. 60 Euro.

Gibt es auch eine kostenlose Alternative?

Jein – nicht wirklich eine Alternative, sondern eher ein Zusatz, bietet der kostenlose Umzugsservice der Deutschen Post. Hiermit werden viele Ihrer Vertragspartner, wie Banken, Versicherungen etc. über Ihren Wohnungswechsel informiert, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

Um eine Umzugsmitteilung einzurichten, einfach dieses Formular der Deutschen Post ausfüllen.

Ich verreise nur für eine Weile. Kann ich die Zustellung einfach solange stoppen?

Wer für einen längeren Zeitraum die eigene Wohnung verlässt oder nur vorübergehend umzieht und niemanden kennt, der die Post in dieser Zeit durchsehen kann, dem bieten viele Postunternehmen einen Lagerservice an.

Bis zu drei Monate wird sämtliche Post gelagert und dann zu einem Wunschtermin gebündelt verschickt.

Die Kosten dafür sind überschaubar. Für drei Monate verlangt die Deutsche Post AG bei Privatpersonen beispielsweise 11,90 Euro. Auch hierfür gibt es Online-Anbieter, die einem die Arbeit abnehmen.

Muss ich meine laufenden Verträge kündigen und geht das überhaupt problemlos?

Wer möchte, kann bestehende Verträge natürlich mit in das neue Zuhause nehmen, sofern dies beim jeweiligen Anbieter möglich ist. Ein Umzug ist aber eine prima Gelegenheit, den Markt nach besseren Konditionen zu durchforsten.

Der Anbieter, der vor fünf Jahren der Günstigste war, ist es heute vielleicht nicht mehr. Eine veränderte Lebenssituation (Zusammenziehen, Nachwuchs etc.) kann außerdem andere Tarife attraktiver machen.

Versorgungsbetriebe – Was ist mit Strom, Gas und Wasser?

Damit man nach dem Auszug nicht für den Verbrauch der späteren Bewohner zahlt, sollten sämtliche Energieverträge rechtzeitig gekündigt bzw. umgemeldet werden. Die Kündigungsfristen variieren je nach Anbieter, in der Regel liegen sie zwischen zwei Wochen und drei Monaten.

Ob eine Kündigung überhaupt notwendig ist, hängt bei Mietverhältnissen natürlich vom Mietvertrag ab. In diesem kann geregelt sein, dass Mieter selber ihren Energieversorger wählen oder, dass der Vermieter sich darum kümmert und die Kosten auf den Mieter umlegt.

Wer nach dem Umzug den Energieversorger nicht wechseln möchte, muss den Anbieter lediglich über die neue Adresse und den Umzugstermin informieren. Liegt der neue Wohnsitz im Netzgebiet, läuft die Stromversorgung nahtlos weiter.

Tipp: Energieversorgung nicht zu spät angehen

Der Wechsel des Energieversorgers kann sich auch bei kurzen Kündigungsfristen etwas in die Länge ziehen. Daher sollten Sie sich frühzeitig darum kümmern.

Grundversorger oder Alternative Anbieter?

Wer den Versorger wechseln will, dem stehen verschiedene Anbieter zur Auswahl. Auch Mieter haben hier freie Wahl, Ihr Vermieter darf Ihnen keine Vorgaben machen.

Alternative Stromanbieter sind häufig günstiger, arbeiten aber mit sogenannten Laufzeitverträgen. Diese haben Vor- und Nachteile gleichermaßen: Über die gesamte Laufzeit gilt ein fester Strompreis, der unabhängig von den Preiserhöhungen auf dem Strommarkt ist.

Da heißt, ich muss nicht auf einmal mehr bezahlen als vorher?

Stimmt. Sinkt der Marktpreis allerdings, ist man davon ebenfalls nicht betroffen, da auch in diesem Fall der vertraglich vereinbarte Preis gültig ist. Nachteilig ist auch die Kündigungsfrist, denn ein Wechsel ist nicht möglich, ehe der Vertrag nicht abgelaufen ist. Wird der Kündigungszeitraum verpasst, verlängert sich der Vertrag meist um ein weiteres Jahr.

Über die Kündigungsfristen sollten Sie sich also unbedingt vor Vertragsabschluss noch einmal informieren, zum Beispiel in den AGB: Dort finden Sie meist auch Angaben darüber, was mit Ihrem Vertrag im Falle eines Umzugs passiert.

Die meisten Anbieter gewähren ihren Kunden für den Fall eines Umzugs ein Sonderkündigungsrecht. Dies liegt allerdings in der Hand der Versorger.

Ein gesetzliches Kündigungsrecht gilt nur, wenn am neuen Wohnsitz höhere Beiträge zu zahlen sind oder eine Versorgung durch den gleichen Anbieter dort gar nicht erst möglich ist.

Wie finde ich den besten Energieversorger?

Ein erster Anhaltspunkt ist immer der regionale Grundversorger. Um weitere Anbieter zu finden, kann man einen der Online-Vergleichsrechner nutzen. Viele Anbieter bieten außerdem Boni für Neukunden an.

Und was ist mit Müll?

Wer in ein Eigenheim zieht, muss bei der Stadt- beziehungsweise Gemeindeverwaltung oder dem zuständigen Entsorgungsbetrieb eine (oder mehrere) Mülltonne(n) bestellen. In einem Mietverhältnis ist dies in der Regel Vermietersache und die Kosten werden auf den Mieter umgelegt.

Internet, Telefon und Co. – Gelten hier spezielle Regeln?

Ein Umzug ist bezüglich des Telefonanschlusses meist unkompliziert. Trotzdem sollte man sich frühzeitig Informationen zu Verfügbarkeit und Tarifoptionen einholen. Gerade dann, wenn man in eine ländliche Gegend zieht.

Wer mit dem bisherigen Anbieter für DSL und Telefon zufrieden ist, kann diesen ohne großen Aufwand in das neue Zuhause mitnehmen. Dazu bieten die meisten Anbieter einen Umzugsservice an, der die Ummeldung so stressfrei wie möglich gestalten soll.

So kann man sich beispielsweise beim Umzugsservice der Telekom oder dem Angebot von Vodafone Kabel Deutschland zusätzlich bneraten lassen.

Auch wer zufrieden ist, sollte Anbieter vergleichen

Natürlich bieten die Anbieter einen solchen Umzugsservice nicht aus purer Nächstenliebe an, sondern sie möchten ihre Kunden nicht verlieren. Schauen Sie sich trotzdem auch andere Angebote an, es kann nicht schaden.

Kann ich meinen DSL- & Telefon-Vertrag einfach kündigen?

Grundsätzlich sind Sie auch bei einem Umzug an Ihren bisherigen Vertrag gebunden. Dies gilt zumindest bei Laufzeitverträgen. Das heißt also, dass Sie auch in der neuen Wohnung DSL und Telefon vom bisherigen Anbieter beziehen müssen.

Eine Kündigung ist erst zum regulären Ende der Laufzeit möglich. Ändern Sie im Rahmen des Umzugs Ihren Vertrag, erneuert sich in der Regel die Vertragslaufzeit. Werfen Sie einen Blick in Ihren Vertrag, welche Kündigungsfristen dort festgelegt sind oder informieren sie sich beim Anbieter direkt.

Eine Ausnahme bildet der Umzug in eine Wohnung, die Ihr Anbieter nicht mit seinen Leistungen bzw. den im Vertrag vereinbarten Leistungen versorgen kann. Dann besteht ein Sonderkündigungsrecht nach § 46 Abs. 8 TKG, die Konditionen sollten Sie konkret bei Ihrem Vertragspartner erfragen.

In der Regel haben Sie in diesem Fall zur Kündigung drei Monate Zeit. Wichtig zu wissen: Ihr Anbieter darf dieses Recht nicht in seinen AGB ausschließen.

Falls der DSL-Anbieter die Funktion zum Einzugstermin nicht hundertprozentig gewährleisten kann, werden außerdem häufig kostenlos oder kostengünstig Mobilfunksticks zur Überbrückung zur Verfügung gestellt.

Tipp: Sonderangebote für Neukunden

Viele Anbieter bieten Prämien für neue Verträge oder das Werben von Neukunden an, zum Beispiel dem Nachmieter. So können Sie sich einen kleinen Zuschuss zur neuen Wohnung verdienen.

Mein Telefonanschluss funktioniert nicht, obwohl mir dies zugesagt wurde. Was nun?

Steht trotz rechtzeitiger Umzugsmeldung und Zusicherung des Anbieters in der neuen Wohnung kein Internet und kein Telefon zur Verfügung, dann hilft ein Anruf beim Support. Die Sachbearbeiter können meist schnell herausfinden, ob das Problem an der Leitung oder bei Ihnen als Endstelle liegt.

Was mache ich mit meinem Mobilfunkanbieter?

Bei einem Mobilfunkvertrag muss man bei einem Umzug eigentlich nichts weiter beachten. Sie geben lediglich die Änderung der Adresse durch, telefonisch oder im Kunden-Portal des Anbieters.

Haben Sie einen Laufzeitvertrag, dann sind Sie an diesen auch dann gebunden, wenn der Empfang am neuen Wohnort schlecht oder gar nicht möglich ist. In diesem Fall sollten Sie mit dem Mobilfunkanbieter Kontakt aufnehmen und nach einer Lösung suchen.

Eventuell ist es möglich innerhalb des Vertrages in ein anderes Netz zu wechseln – allerdings fängt bei einer Vertragsänderung die Laufzeit in der Regel wieder von vorne an, daher sollten Sie diesen Schritt gut abwägen.

Der Rundfunkbeitrag – Wie kann ich mich davon befreien lassen?

Auch unter dem Namen „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ bleibt die GEZ so unbeliebt wie eh und je.

Etwa acht Milliarden Euro Rundfunkgebühren werden jährlich von deutschen Haushalten eingezogen. Viele versuchen die Zahlung zu umgehen, doch in den meisten Fällen gilt: Jeder Haushalt muss die Rundfunkgebühr bezahlen.

Der Beitrag beträgt 17,50 Euro im Monat. Dabei ist es egal, mit wie vielen Personen man zusammen lebt und ob überhaupt ein Rundfunkgerät vorhanden ist, jeder Haushalt gilt als eine Einheit und muss die Rundfunkgebühr bezahlen.

Wohngemeinschaften teilen sich den Beitrag

Wer mit dem Partner zusammen oder in einer WG lebt, kann den Beitrag unter allen Bewohnern aufteilen. Lebt man allein, dann zahlt man auch allein.

Woher kennt die GEZ meine neue Adresse?

Wer schon mal umgezogen ist, wird bemerkt haben, dass kurz nach dem Einzug Post der Gebührenstelle im Briefkasten lag. Das haben wir einem „Service“ des Einwohnermeldeamts zu verdanken. Dieses meldet Adressen von frisch umgezogenen direkt an den Beitragsservice, der daraufhin natürlich zur Zahlung auffordert.

Ignorieren Sie die Aufforderung der GEZ nicht

Kümmert man sich nicht selbst um die Um- bzw. Anmeldung, entstehen möglicherweise zusätzliche Mahnungskosten. Die Gebührenstelle erfährt ohnehin von der neuen Adresse. Ein Aussitzen lohnt sich nicht.

Wer in der bisherigen Wohnung schon Rundfunkgebühren bezahlt hat, muss sich lediglich ummelden. Dies geht postalisch und per Anruf. Am einfachsten ist die Um- oder Anmeldung aber über ein Online-Formular auf rundfunkbeitrag.de. Hier geht es direkt zu den Formularen für Anmeldung, und Anschriftenänderung.

Wird in der neuen Wohnung schon der Rundfunkbeitrag bezahlt, zum Beispiel vom Partner oder Mitbewohner, kann man dessen Beitragsnummer angeben und wird nicht weiter belästigt.

Und wenn ich einfach nicht reagiere?

Ignoriert man sämtliche Schreiben, wird die GEZ nicht müde, weitere Mahnungen zu schicken und irgendwann mit Zwangsvollstreckung zu drohen. Im Jahr 2016 verschickte der Beitragsservice 21,1 Millionen Mahnungen und Zahlungserinnerungen und 1,46 Millionen Zwangsvollstreckungen.

Hat man lediglich vergessen zu melden, dass für den Haushalt schon der Beitrag gezahlt wird, kann man immer noch Widerspruch einlegen, denn doppelt zieht der Beitragsservice auf keinen Fall ein.

Hat man es bis zur Androhung einer Zwangsvollstreckung „geschafft“, ist es höchste Zeit zu reagieren. Der Beitragsservice ist grundsätzlich berechtigt, diese anzuordnen und man sollte eine solche Androhung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Ein Anruf bei der Gebührenstelle kann dies in der Regel noch abwenden. Ansonsten drohen irgendwann Konten-, Lohn und Sachpfändungen, Wegfahrsperren am Auto und im Extremfall sogar dreimonatiger Freiheitsentzug, die sogenannte Erzwingungshaft.

Der Kampf gegen den Rundfunkbeitrag lohnt sich nicht

GEZ-Verweigerer gibt es viele, doch noch nie war eine Klage gegen die Beitragszahlung erfolgreich. Unser Rat daher: Beißen Sie in den sauren Apfel und akzeptieren Sie die Rundfunkgebühr. Ein Rechtsstreit führt nur zu zusätzlichen Kosten und nervlicher Belastung. Um die Zahlung des Beitrags kommen Sie nicht drumherum.

Ich beziehe Hartz IV, kann ich mich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen?

Ja, wer ALG II bezieht, kann eine Rundfunkgebührenbefreiung beantragen. Auch andere Personengruppen haben dieses Recht. Empfänger von Arbeitslosengeld I haben dagegen kein Recht auf Befreiung.

Gründe für eine Befreiung oder Ermäßigung des Rundfunkbeitrags

  • Bezug von ALG II / Hartz IV
  • Bezug von BAföG
  • Bezug von Sozialhilfe
  • Bezug von Asylbewerberleistung
  • Bezug von Grundsicherung
  • Bezug von BAB (Berufsausbildungsbeihilfe)
  • Bezug von Ausbildungsgeld nach SGB III
  • Bezug von Hilfe zur Pflege nach SGB XII oder BVG
  • Bezug von Leistungen nach SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe)
  • Bezug von Pflegezulagen nach LAG
  • Schwerbehindertenausweis mit Kennzeichnung „RF“ / Taubblindheit / Bezug von Blindenhilfe

Auch Menschen mit geringem Einkommen aber ohne Bezug von Sozialleistungen können sich befreien lassen. Diese gelten als Härtefall und können einen entsprechenden Antrag stellen.

Die monatliche Grenze dafür liegt bei den sozialrechtlichen Regelsätzen plus 17,50 Euro. Niemand soll durch den Rundfunkbeitrag weniger Geld zur Verfügung haben als jemand, der Sozialleistungen bezieht.

Die Befreiung muss beantragt werden. Das Formular dafür gibt es bei der Agentur für Arbeit oder online auf rundfunkbeitrag.de. Neben dem ausgefüllten Antrag ist auch ein Nachweis über den angegebenen Befreiungsgrund zwingend erforderlich.

Wen Sie außerdem informieren sollten – Haben Sie an alles gedacht?

Neben Behörden, Ämtern und Versorgungsdienstleistern gibt es noch eine Reihe weiterer Einrichtungen, an die man bei der Verkündung der neuen Adresse denken sollte und die man schnell vergisst.

  • Arbeitgeber: Natürlich muss auch Ihr Arbeitgeber von Ihrem neuen Wohnsitz erfahren.
  • Uni / Hochschule: Eine formlose oder persönliche Mitteilung an das Studentensekretariat genügt.
  • Vereine / Mitgliedschaften: ADAC, Bahncard, Sportverein, Bibliothek, Videothek etc.
  • Hundesteuer / Tasso: Meldepflichtige Haustiere müssen ab- und angemeldet werden. Jedes Bundesland hat ein eigenes Hundegesetz und auch die Höhe der Hundesteuer ist nicht bundeseinheitlich festgelegt. Erkundigen Sie sich am besten beim Einwohnermeldeamt, ob Sie dort auch Ihren Vierbeiner ummelden können. Bei gechipten Tieren sollte auch die bei Tasso hinterlegte Adresse geändert werden. Das können Sie bequem per Online-Formular erledigen.
  • Abonnements: Tageszeitungen, Zeitschriften, regelmäßige Lieferungen etc.
  • Kirche: Kirchengemeinden werden automatisch vom Einwohnermeldeamt informiert. Eine persönliche Meldung kann den Prozess aber beschleunigen.
  • Online-Versandhändler: Meist sind Versandadressen bei Amazon und Co. gespeichert. Damit das nächste Paket nicht aus Versehen an die alte Adresse geliefert wird, sollte man die Daten aktualisieren.
  • Sonstige Personen: Verwandte, Freunde, Geschäftspartner, Steuerberater etc. Tipp: Weisen Sie in Ihrer E-Mail Signatur gesondert auf Ihre neue Adresse hin.

Tipp: Überprüfen Sie Ihre Post

Schauen Sie schon mehrere Wochen vor Ihrem Umzug durch Ihre Post und notieren Sie sich, falls Sie noch irgendeinen der Absender über Ihre neue Adresse informieren müssen.

Checkliste zum Ummelden – Damit Sie auch wirklich nichts vergessen

In unserer großen Checkliste finden Sie nochmal eine Übersicht über alle wichtigen Einrichtungen und Adressen, die Sie über Ihren neuen Wohnsitz informieren sollten sowie alle Unterlagen, die Sie dafür benötigen.

Download der Checkliste

Hier finden Sie die Ummelde-Checkliste zum Downloaden und Ausdrucken. So sind Sie auf den Ummelde-Marathon während und nach Ihrem nächsten Umzug optimal vorbereitet.

8 wertvolle Tipps zum Ummelden nach dem Umzug

  • Verträge und Fristen beachten
    Viele gesetzliche Pflichten sind an Fristen gekoppelt, die unbedingt eingehalten werden sollten. Ansonsten riskiert man Verwarnungs- und Bußgelder. Bei Verträgen gilt es Kündigungsfristen einzuhalten und sich über eventuelle Sonderkündigungsrechte zu informieren.

    Viele Dinge lassen sich auch schon in den Wochen vor dem eigentlichen Umzug erledigen. Planen Sie sorgfältig – nutzen Sie unsere kostenlose Checkliste zur Ummeldung nach dem Umzug oder erstellen Sie sich eine eigene To-Do-Liste.

  • Behördengänge reduzieren
    In Ihrem Bürgeramt (BürgerServiceCenter, Bürgerbüro etc.) lassen sich neben Ihrer persönlichen Ummeldung möglicherweise noch weitere Prozesse abwickeln, zum Beispiel die Ummeldung Ihres Autos und Ihres Haustieres oder die Beantragung eines Anwohnerparkausweises. In jedem Fall kann man Ihnen dort aber sagen, wo Sie dafür hin müssen.

    Sinnvoll ist es auch, den Personalausweis zu verlängern oder einen Reisepass zu beantragen, sollte man keinen besitzen, wenn man ohnehin zum Amt muss.

  • Vor jedem Behördengang Unterlagen überprüfen
    Können Sie einem Amt nicht alle erforderlichen Unterlagen vorlegen, sind den Sachbearbeitern häufig die Hände gebunden. Ihnen bleibt dann nichts anderes übrig, als später noch einmal dort vorbei zu kommen.

    Um sich das zu ersparen, prüfen Sie vor jedem Behördengang, ob Sie wirklich alle notwendigen Unterlagen beisammen haben.

    Für viele Prozesse gibt es außerdem Online-Formulare, die Sie ausgedruckt mitbringen können. So reduzieren Sie die Wartezeit erheblich. Denken Sie auch daran, immer ein wenig Bargeld dabei zu haben, da für einige Meldeangelegenheiten eine Gebühr fällig wird.

  • Vollmachten nutzen
    Wer keine zeit hat oder krankheitsbedingt nicht dazu kommt, kann die meisten Melderechtlichen Prozesse auch einem Bevollmächtigten überlassen.

    Ein Einzeiler im Sinne von „Hiermit erteile ich Herrn / Frau XYZ die Vollmacht zur Regelung meiner melderechtlichen Angelegenheiten.“ reicht vollkommen aus. Natürlich muss die Vollmacht von Ihnen handschriftlich unterschrieben sein.

  • Nachsendeauftrag einrichten
    Irgendwen vergisst man bei der Mitteilung der neuen Adresse immer. Ein Nachsendeauftrag sorgt dafür, dass Sie keine wichtige Post verpassen. Dieser kann direkt bei den Zustellunternehmen als auch bei Drittanbietern erteilt werden.

    Die Deutsche Post bietet außerdem den kostenlosen Service einer Umzugsmitteilung an. Darüber werden viele Ihrer Vertragspartner über Ihre neue Adresse informiert, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

    Gehen Sie in den Wochen und Monaten vor Ihrem Umzug Ihre Post durch und notieren Sie sich wichtige Absender, die Sie noch über Ihren neuen Wohnsitz informieren müssen.

    Wer nur vorübergehend um- oder auszieht, beispielweise wegen einer längeren Reise, kann den Lagerservice der Post nutzen. Damit werden Ihre Postlieferungen gesammelt und erst zu einem Stichtag verschickt.

  • Anbieter vergleichen
    Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit um Versorgungsanbieter für Energie, Telefon oder Internet zu überprüfen. Der Anbieter, der vor fünf Jahren der günstigste war, ist dies heute möglicherweise nicht mehr. Beachten Sie daher unbedingt die Kündigungsfristen und vergleichen Sie Anbieter frühzeitig vor Ihrem Umzug.

    Einige Anbieter bieten auch Prämien den Wechsel zu ihnen oder das Werben von Neulunden an, zum Beispiel Ihrem Nachmieter.

  • Umzugszuschuss von Jobcenter oder Arbeitgeber
    Unter bestimmten Umständen finanziert das Jobcenter Ihren Umzug oder bezahlt zumindest Teile davon. Ist Ihr Umzug beruflich bedingt, haben Sie auch gute Chancen von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zu erhalten. In jedem Fall müssen Sie sich rechtzeitig darum kümmern und Ihren Umzug ankündigen.

    Lesen Sie mehr dazu in unserem Ratgeber zum Thema Umzugsplanung.

  • Genießen Sie Ihr neues Zuhause!
    Der Umzug ist geschafft – alles wichtige ist aufgebaut, alle Behörden sind informiert und der Nachsendeauftrag ist eingerichtet – und morgen geht es wieder zur Arbeit. Stop!

    Ein Umzug ist immer eine nervliche Belastung, egal wie gut geplant und umgesetzt er ist. Falls es möglich ist, nehmen Sie sich mindestens einen Tag Urlaub, um sich so richtig auf Ihr neues Zuhause einzugrooven oder nutzen Sie einen Brückentag für den Umzug.

    Viele Arbeitgeber gewähren ihren Mitarbeitern Umzugsurlaub von mindestens einem Tag. Ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht aber nicht. Werfen Sie einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag oder Besprechen Sie das Thema mit Ihrem Vorgesetzten.

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