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Ein Umzug steht an – Was muss ich beachten? 

Die Planung und Koordination eines Umzugs kann sehr stressig und nervenaufreibend sein. Die Arbeit beginnt schon einige Wochen vor dem Wohnortwechsel: Kartons, Verträge, Helfer, Sperrmüll – es gibt viel zu tun.

Das Wichtigste bei der Umzugsplanung ist, sich von den vielen Aufgaben nicht entmutigen zu lassen.

Mit unserer kostenlosen Checkliste für den Umzug behalten Sie stets den Überblick, damit Ihr Umzug strukturiert, organisiert und vor allem stressfrei über die Bühne geht.

Checkliste zum UmzugUmzug Checkliste – Die 15 wichtigsten Schritte

  • Mietvertrag kündigen
  • Umzugsurlaub beantragen
  • Kindergarten und Schule ab- und anmelden
  • Entrümpeln und Kartons packen
  • Umzugsgut ausmessen und dokumentieren
  • Transporter mieten oder Umzugsunternehmen beauftragen
  • Umzugshelfer organisieren
  • Verträge und Abos kündigen oder ummelden
  • Alte und neue Wohnung renovieren
  • Nachsendeauftrag einrichten
  • Aufpasser für Kleinkinder und Haustiere am Umzugstag engagieren
  • Halteverbotszone anmelden
  • Bei Behörden, Banken und Versicherungen ummelden
  • Neue Wohnung einrichten
  • Freunde und Geschäftspartner informieren
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Warum hilft mir eine Checkliste bei meinem Umzug?

Über 8 Millionen Bundesbürger wechseln jährlich ihre vier Wände. Die Beweggründe dafür sind vielfältig: Beziehung, berufliche Veränderung oder auch einfach nur Lust auf etwas Neues.

Dennoch haben alle Wohnortwechsel eines gemeinsam: Sie verlaufen nur dann reibungslos, wenn man an alles denkt.

Mit einer detailierten Umzugs-Checkliste, die Sie Schritt für Schritt an alle wichtigen Stationen, Fristen und To-dos erinnert, können Sie Ihren Umzug wesentlich angenehmer und effizienter bewältigen.

Umzugsplanung, Einkaufsliste, Ummelden – Checklisten für alle Anlässe

Checkliste: Was macht ein gutes Umzugsunternehmen aus?

Checkliste zu Umzugsunternehmen hier downloaden.

Checkliste: Einkaufsliste für den Umzug

Einkaufsliste zum Umzug hier downloaden.

Checkliste: Ummelden nach dem Umzug

Checkliste zum Ummelden hier downloaden.

Individuelle Liste erstellen

Die perfekte Umzugscheckliste wird es wahrscheinlich nicht geben. Jeder Umzug ist ganz individuell.

Unterschiede gibt es hinsichtlich der Umzugsgröße, der Entfernung zwischen alter und neuer Wohnung und in vielen weiteren Bereichen, zum Beispiel auch hinsichtlich Ihrer eigenen Stärken, Schwächen oder Vorlieben.

Ihre eigene Checkliste erstellen Sie am einfachsten auf Basis der Vorlage, die wir Ihnen in diesem Ratgeber zur Verfügung stellen. Dort sind die wichtigsten Punkte bereits aufgelistet, die Liste lässt sich ganz einfach ergänzen.

Für eine wirklich detaillierte Planung empfiehlt es sich, für die verschiedenen Zeiträume einzelne Umzugschecklisten zu erstellen.

Denn die ersten Punkte fallen schon rund vier Monate vor dem eigentlichen Umzugstag an – nämlich mit der rechtzeitigen Kündigung Ihrer alten Wohnung. Das allein ist schon eine Checkliste wert! Die Wohnungssuche ist je nach Ihrem Wunschort oft aufwändig und umfangreich – auch hier kann eine Liste zum Abhaken eine große Hilfe sein. Ist die neue Wohnung angemietet und die alte gekündigt, dann geht es erst richtig los!

Fristen einhalten

In einer guten Checkliste, sollte alles aufgelistet sein, was Sie vor Ihrem Umzug erledigen müssen – und im Idealfall auch wann.

Checklisten helfen Ihnen, Fristen einzuhalten, das ist besonders bei der Kündigung von Verträgen und deren Neubeantragung wichtig.

Unsere Vorlage ist zeitlich allgemein gehalten – wenn Sie merken, dass Sie andere Termine einhalten müssen, Sie für einige Sachen aufgrund von Zeitnot etwas länger brauchen werden etc., können Sie die Checkliste natürlich jederzeit ergänzen und verbessern.

Im Falle der Vertragskündigungen macht es Sinn, Deadlines anzugeben, bis zu denen Sie spätestens handeln müssen.

Gerade bei Fristen können Sie Ihre Checkliste optimal mit der Benachrichtigungsfunktion auf PC oder Smartphone ergänzen.

Tragen Sie wichtige Termine in den Kalender ein und lassen Sie sich erinnern. Je nachdem, wie wichtig Ihnen Ihr Smartphone als Begleiter ist, können Sie auch Online-Checklisten nutzen. Diese haben Sie stets auf dem Handy parat, können sie aktualisieren und haben so jederzeit im Blick, was bereits erledigt ist und welche Aufgaben rund um Ihren Umzug noch anstehen.

Erledigen und abhaken

Je näher der Umzugstag rückt, umso umfangreicher werden auch die Aufgaben.

Haben Sie sich anfangs mit der Suche nach einer neuen Wohnung und einem Nachmieter oder der rechtlich einwandfreien Wohnungskündigung zum richtigen Zeitpunkt befasst, wird es mit der Zeit immer konkreter.

Suchen Sie professionelle Hilfe, ist es zum Beispiel ca. 2 Monate vor dem Umzug höchste Zeit, ein Umzugsunternehmen zu finden. Zum einen muss dieses den preislichen Vorstellungen entsprechen und zum anderen am Umzugstag auch verfügbar sein. Allein die Suche nach einer Umzugsfirma ist eine eigene Checkliste wert, denn bei der Auswahl gibt es vieles zu beachten.

Umzugsangebote sorgfältig prüfen

Vergleichen Sie mehrere Angebote. Nehmen Sie nicht einfach das günstigste, sondern entscheiden Sie sich für den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerne helfen wir Ihnen, das beste Umzugsunternehmen für Sie zu finden.

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Das Schönste an Checklisten für den Umzug ist, dass Sie nach getaner Arbeit einen Haken dranmachen können. Das hat zweierlei Vorteile. Sie wissen und sehen, dass Sie die Aufgabe erledigt haben, können sie auch in Ihrem Kopf abhaken und Sie behalten anhand der Umzugschecklisten im Blick, was noch getan werden muss.

Spontan bleiben

Checklisten machen das Leben und Ihren Umzug leichter.

Doch sie haben auch einen Nachteil: Hängen Sie zu akribisch an den Eintragungen in der Liste, kann es sein, dass Sie das Denken „vergessen“ und nicht mehr darüber nachdenken, ob es außerhalb der Listen noch etwas rund um Ihren Umzug zu tun gibt.

Deshalb empfiehlt es sich, immer auch spontan zu bleiben und – wenn es sinnvoll ist – von der Liste abzuweichen.

Haben Sie zwischendurch Leerlauf, dann nutzen Sie die Zeit zum Packen, auch wenn dieser Punkt offiziell erst eine Woche später auf Ihrer To-do-Liste steht. Sind Sie gerade im Baumarkt, um Möbel für die neue Wohnung zu kaufen, dann besorgen Sie doch auch direkt Umzugskartons und sparen sich so eine Extrafahrt.

Bleiben Sie offen für Planänderungen! Die Checkliste soll eine Hilfe sein und kein starrer Ablauf, an den Sie sich zwingend zu halten haben.

Überlegen Sie sich deshalb im Voraus, ob es Ihrem Charakter eher entspricht, die Checklisten so präzise wie möglich oder aber ganz im Gegenteil sehr grob zu formulieren.

Im letzteren Fall überlegen Sie sich bei den einzelnen Punkten wie zum Beispiel „Wohnung für die Übergabe vorbereiten“ noch einmal gesondert, was Sie alles erledigen müssen – und halten die Aufgaben in einer Unterliste fest.

Umzugschecklisten selber machen

Passt unsere Checklistenvorlage nicht so richtig zu Ihrer individuellen Umzugssituation, dann können Sie natürlich auch selbst eine Umzugscheckliste erstellen.

Das geht recht einfach, wenn Sie sich an folgende Schritte halten:

  • Erstellen Sie eine Vorlage für Ihre Checkliste, in die Sie die einzelnen Punkte eintragen können. Das geht am PC besonders gut. Die Vorlage können Sie dann für alle Checklisten verwenden. Sehen Sie dabei auch unbedingt Platz für nachträgliche Anmerkungen, Termine und den obligatorischen Haken vor!
  • Überlegen Sie selbst, welche Punkte erledigt werden müssen und recherchieren Sie zusätzlich, zum Beispiel im Internet in Umzugsratgebern oder im Bekannten- und Freundeskreis.
  • Strukturieren und sortieren Sie Ihre Liste. Sie können zum Beispiel Punkte zusammenfassen, die inhaltlich etwas gemeinsam haben oder nach Reihenfolge der Erledigung sortieren.
  • Sammeln Sie alle Ihre Checklisten an einem Ort, dann haben Sie sie jederzeit zur Hand und können überprüfen, was bereits erledigt ist und was Sie noch abarbeiten müssen.

Und nicht vergessen: Haken dran, wenn ein Punkt bereits fertig ist. Das ist gut für Ihren allgemeinen Überblick und verschafft Ihnen ein gutes Gefühl!

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Auf einen Blick: Was muss ich beim Umzug beachten?

Oder hätten Sie geahnt, dass die ersten Herausforderungen schon vier Monate vor dem eigentlichen Umzug zu bewältigen sind?

Grundsätzlich gilt: Eine sorgfältige Planung spart Zeit, Kosten und Nerven aller Beteiligten.

Mithilfe unserer Vorlagen erleichtern wir Ihnen die Planung, Kostenkalkulation und Durchführung.

Monat für Monat verfolgen wir gemeinsam den Countdown bis zum Umzugstag.

Vier Monate vor dem Umzug:

  • Neue Wohnung finden und Mietvertrag prüfen
  • Alte Wohnung kündigen bzw. einen Nachmieter finden
  • Umzugsplanung / Kostenkalkulation aufstellen
  • Angebote von Umzugsunternehmen / Autovermietungen vergleichen
  • Kündigung laufender Verträge und Abos
  • Kinder in Kindergarten / Schule abmelden bzw. neu anmelden
  • Kinder auf den Umzug vorbereiten

Drei Monate vor dem Umzug:

  • Versicherungen abschließen / informieren
  • Bankwechsel
  • Umzugsurlaub beantragen
  • Entrümpelung beginnen

Zwei Monate vor dem Umzug:

  • Umzugshelfer organisieren (Fahrerlaubnis für Transporter bedenken)
  • Umzugskartons und Verpackungsmaterial organisieren
  • Babysitter / Tiersitter für den Umzug finden
  • Verkaufen / Verschenken von nicht mehr gebrauchten Dingen
  • Sperrmüll beantragen

Ein Monat vor dem Umzug:

  • Wohnung für die Übergabe vorbereiten / Schönheitsreparaturen durchführen
  • Abklären, ob Renovierungen der neuen Wohnung notwendig sind
  • Ausmessen, welche Möbel auseinander gebaut werden müssen
  • Adresswechsel an Banken und Versicherungen durchgeben
  • Kartons packen

Zwei Wochen vor dem Umzug:

  • Anstrich der neuen und alten Wohnung
  • Keller und Abstellräume aufräumen
  • Wichtiges Werkzeug zum Umzug besorgen
  • Einzugsermächtigungen ändern
  • Halteverbotszone beantragen
  • Nachsendeauftrag für die Post einrichten

Eine Woche vor dem Umzug:

  • Möbel demontieren und sichern
  • Parkplätze vor der neuen Wohnung sichern / Schilder aufstellen
  • Schlüssel auf Vollständigkeit prüfen
  • Zimmerplan / Möbelstellplan für die neue Wohnung erstellen
  • Termine mit Handwerkern und Helfern bestätigen lassen

Ein Tag vor dem Umzug:

  • Notfalltasche / Notfallbox verpacken
  • Wertgegenstände aus der Wohnung entfernen
  • Verpflegung für Umzugshelfer organisieren
  • Wohnung und Möbel für den Umzug vorbereiten

Am Umzugstag:

  • Umzug koordinieren
  • Umzugshelfer versorgen
  • Kontrollgang durch die Wohnung
  • Zählerstände für Wasser, Gas und Strom in alter und neuer Wohnung notieren
  • Briefkasten leeren
  • Namensschild abmontieren

Ein Tag nach dem Umzug:

  • Wohnungsübergabe der alten Wohnung mit Wohnungsübergabeprotokoll
  • Kartons auspacken und Möbel aufbauen
  • Bei allen Behörden / Ämtern ummelden
  • Ausgeliehenes Werkzeug zurück bringen
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Schritt für Schritt: Alle wichtigen Fragen bei der Umzugsplanung

Vom Ummelden über das Renovieren und die Umzugskartons bis hin zur Wohnungsübergabe haben wir alle notwendigen Aufgaben in dieser Checkliste aufgenommen.

So umgehen Sie Unannehmlichkeiten und Ärger mit dem Vermieter, vermeiden unnötige Kosten und sparen jede Menge Zeit und Nerven.

Alle Infos, Tipps und Tricks

Detaillierte Informationen, was Sie bei Ihrem nächsten Umzug beachten sollten, lesen Sie in unserem Ratgeber zur Umzugsplanung.

Vier Monate vor dem Umzug

Muss ich einen Nachmieter suchen?

Wer aus einer Mietwohnung auszieht, muss sich nicht um die Suche des Nachmieters kümmern. Dafür ist der Vermieter zuständig.

Wer frühzeitig sein Mietverhältnis auflösen möchte, braucht ein berechtigtes Interesse, das ihn dazu zwingt, sich eine neue Wohngelegenheit zu suchen (Versetzung durch Arbeitgeber, Einzug ins Pflegeheim etc.). In diesem Fall ist es möglich, dem Vermieter einen entsprechenden Nachmieter vorzuschlagen (Az.: VIII ZR 244/02). Dieser kann den Vorschlag aber wiederum aus berechtigten Gründen ablehnen.

Liegt mein neuer Mietvertrag vor?

Es ist wichtig, dass der Mietvertrag der neuen Wohnung früh genug unter Dach und Fach gebracht wird. Die Kündigungsfrist der alten Wohnung liegt i.d.R. bei drei Monaten.

Unterschreiben Sie also rechtzeitig den neuen Vertrag bzw. kündigen Sie die alte Wohnung vorsichtshalber nicht, bevor der neue Mietvertrag unterzeichnet ist.

Ist die alte Wohnung gekündigt?

Auch wenn die Kündigungsfrist drei Monate beträgt, können Sie ruhig schon etwas früher das Kündigungsschreiben losschicken.

Nennen Sie im Schreiben einfach den Termin, zu dem das Mietverhältnis enden soll.

Am besten fordern Sie den Vermieter auf, Ihnen eine schriftliche Bestätigung zukommen zu lassen. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Welcher Umzugstermin ist günstig?

Entscheiden Sie sich frühzeitig für einen Umzugstermin, damit Sie sich rechtzeitig um ein Umzugsunternehmen bzw. einen Transporter und Umzugshelfer kümmern können. Bedenken Sie dabei, dass vor allem professionelle Umzugsfirmen oftmals volle Auftragsbücher und dementsprechend nicht an jedem Tag freie Kapazitäten haben.

Erkundigen Sie sich außerdem, ob es an bestimmten Tagen Vergünstigungen oder Frühbucherrabatte gibt und ob die Firma am Wochenende einen Aufpreis berechnet.

Oftmals lohnt es sich finanziell, einen Termin von montags bis freitags zu wählen. Dann müssen Sie allerdings sicherstellen, dass Sie bzw. Ihre Umzugshelfer an dem Tag frei haben.

Wie hoch ist mein Umzugsbudget?

Ein Umzug ist eine kostspielige Angelegenheit, denn Sie müssen nicht nur ein Umzugsunternehmen oder einen Transporter buchen, sondern auch Geld für Verpackungsmaterialien, neue Möbel, Renovierungsarbeiten und Genehmigungen ausgeben. Legen Sie deshalb vor der Umzugsplanung fest, wie hoch Ihr Umzugsbudget ist.

Wenn Sie in der glücklichen Lage sind, dass das Geld beim Umzug keine große Rolle spielt, werden Sie sich vermutlich einen stressfreien Rundum-Service einer Umzugsfirma leisten – müssen Sie hingegen aufs Budget achten, können Sie die Ausgaben durch Eigenleistung, private Umzugshelfer oder geliehene Umzugskartons stark reduzieren.

Wichtig ist dann nur, dass Sie im Vorwege eine genaue Kostenkalkulation durchführen.

Wie kann ich das Volumen meines Umzugsguts bestimmen?

Sie wissen erst dann, wie teuer Ihr Umzug wird, wenn Sie das genaue Volumen Ihres Umzugsguts kennen. Sowohl bei der Miete für einen Transporter als auch bei der Beauftragung eines Umzugsunternehmens können Sie ordentlich Geld sparen, wenn Sie genau wissen, welchen Umfang Ihr Hab und Gut hat und die Größe des Transporters dementsprechend wählen können.

Viele Autovermietungen, Speditionen und Umzugsfirmen bieten den kostenlosen Service eines Umzugsrechners an.

Sie geben online an, mit welchen Möbeln und Kartons etc. Sie umziehen wollen und das Programm berechnet Ihnen das Volumen Ihres Umzugsguts. Alternativ hilft Ihnen auch Ihr Umzugsunternehmen bei der Berechnung Ihres Umzugsguts.

Umzug in Eigenregie oder ein Unternehmen beauftragen?

Möchten Sie einen möglichst günstigen oder einen möglichst stressfreien Umzug?

Ein privat durchgeführter Umzug in Eigenregie ist natürlich preiswerter als ein Wohnungswechsel mit einem Umzugsunternehmen. Allerdings nimmt ein Do-it-yourself-Umzug auch sehr viel Zeit in Anspruch, denn Sie müssen alle Kartons selber packen, die Möbel für den Transport auseinanderbauen und sämtliche Genehmigungen etc. beantragen. Außerdem benötigen Sie viele freiwillige Umzugshelfer sowie einen geeigneten Transporter.

Ein Umzug mit einer professionellen Umzugsfirma bietet da weitaus mehr Komfort. Natürlich ist der Umzug mit einem Umzugsunternehmen teurer, dafür wird der Job von Profis erledigt und Ihr Hab und Gut ist während des Umzugs versichert.

Wie kann ich das richtige Umzugsunternehmen finden?

Holen Sie sich am besten mehrere Angebote für den Umzug ein und entscheiden Sie sich dann erst für eine Umzugsfirma.

Die ideale Anlaufstelle dafür ist unser kostenloser und unverbindlicher Vermittlungs-Service. Füllen Sie einfach unser Online-Formular aus und Sie erhalten bereits nach kurzer Zeit mehrere Angebote von uns.

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Der Vorteil: Alle Angebote sind individuell auf Ihre Wünsche zugeschnitten und nur von seriösen, qualitätsgeprüften Umzugsfirmen. Nachdem Sie drei Angebote von Unternehmen in Ihrer Nähe bekommen haben, können Sie sich immer noch entscheiden, auf welche Art Sie Ihren Umzug abwickeln möchten.

Wo kann ich einen Transporter oder Anhänger mieten?

Wenn Sie niemanden im Freundes- und Bekanntenkreis haben, der Ihnen für Ihren Umzugstag einen Transporter oder einen Anhänger zur Verfügung stellen kann, sollten Sie sich an eine Autovermietung wenden. Holen Sie sich am besten Angebote von drei unterschiedlichen Autovermietungen ein und machen Sie einen gründlichen Preis-Leistungs-Vergleich.

Achten Sie dabei vor allem auf das Kleingedruckte: Kommen zur Miete noch zusätzliche Kosten wie Kilometergeld, Benzinkosten, Mietkaution etc. hinzu? Je größer ein Transporter ist, desto höher ist in der Regel auch die Miete, deshalb stimmen Sie Transportergröße auf Ihr Umzugsvolumen ab.

Wenn Sie in eine andere Stadt umziehen, lohnt es sich oftmals, den Transporter von einem deutschlandweit agierenden Unternehmen zu buchen, wie zum Beispiel sixt.de, da Sie ihn nach getaner Arbeit dann bei einer Niederlassung Ihrer Wahl wieder abgeben können.

Achten Sie auch unbedingt darauf, dass Sie eine gültige Fahrerlaubnis für den Umzugswagen haben. Wenn Sie einen Anhänger buchen, brauchen Sie unbedingt ein Auto mit Anhängerkupplung.

Wer hat die Fahrerlaubnis für einen Transporter?

Planen Sie einen Umzug in Eigenregie und wollen sich bei einer Autovermietung einen Umzugswagen ausleihen?

Werfen Sie vorher einen prüfenden Blick in Ihren Führerschein, ob Sie für den geliehenen Transporter auch fahrberechtigt sind – andernfalls müssen Sie einen Freund mit entsprechender Fahrerlaubnis um Unterstützung bitten.

Muss ich noch Abos kündigen?

Ob Zeitschriften- oder Gemüseabo, diese vertraglichen Bindungen sind oft an längere Kündigungsfristen gekoppelt. Verschaffen Sie sich schon jetzt einen Überblick, wann Sie spätestens welches Abo kündigen sollten. Dazu zählen auch die Mitgliedschaften in Vereinen oder Clubs.

Falls Sie nicht wissen, wie Sie ein Kündigungsschreiben aufsetzen, empfehlen wir Ihnen die Seite www.aboalarm.de. Hier gibt es dutzende Vorlagen und Sie finden mithilfe des praktischen Suchfeldes schnell Ihren Vertragspartner. Die Kündigung kann sofort online versandt werden.

Habe ich alle Verträge gekündigt?

Viele Ihrer Verträge müssen Sie für Ihren Wohnungswechsel vermutlich kündigen – und das fristgerecht. Machen Sie sich eine Liste mit allen laufenden Verträgen, wie Strom/Gas/Telefon/Internet etc.

Gerade die Verträge der Telefon- und Internet-Dienstleister haben in der Regel eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Die Kündigung können Sie schon jetzt abschicken. Sie kündigen dann „zum nächstmöglichen Zeitpunkt” und bitten um eine schriftliche Bestätigung.

Überblick der Verträge:

  • Strom
  • Gas
  • Wasser
  • Telefon/Internet
  • TV
  • Mietvertrag
  • Fitnessstudio/Verein
  • Abos (Zeitschriften, Lebensmittel)

Habe ich mich ausreichend über einen Wechsel vom Strom-, Telefon- und Internetanbietern informiert?

Durch Ihren Wohnungswechsel werden Sie sicherlich auch den einen oder anderen Anbieter wechseln müssen, denn nicht jeder Anbieter ist auch überall verfügbar. Kümmern Sie sich rechtzeitig darum, damit Sie sich an die Fristen halten können und keine finanziellen Doppelbelastungen auf Sie zukommen.

In den meisten Fällen bringt ein Wechsel sogar finanzielle Vorteile mit sich, denn die Anbieter locken bei einem Wechsel mit günstigen Tarifen, Prämien und anderen Sonderangeboten – es lohnt sich also, zu hinterfragen, ob der bisherige Anbieter noch immer auch der günstigste ist.

Es kann natürlich dennoch sein, dass sich Ihre Ausgaben, gerade was Strom, Gas, Wasser und andere Nebenkosten betrifft, erhöhen, weil Sie eine größere Wohnung beziehen.

Habe ich einen Grundriss der neuen Wohnung und kann die Einrichtung planen?

Bevor Sie von Möbelhaus zu Möbelhaus rennen, empfiehlt es sich, den Grundriss der neuen Wohnung genau zu studieren.

Messen Sie aus, welche Ihrer alten Möbel gut in die neue Wohnung passen und welche ausgetauscht werden müssen. Berücksichtigen Sie dabei unbedingt Dachschrägen, Fenster und Türen.

Habe ich alle nötigen Möbel für die neue Wohnung und passen die Liefertermine der bestellten Möbel?

In Ihrer neuen Wohnung befinden sich weder Einbauküche noch Waschmaschine?

Für den Fall, dass Sie sich neue Möbel bestellen möchten bzw. müssen, sollten Sie in Erfahrung bringen, ob diese auch rechtzeitig ankommen. Natürlich sollten diese erst nach Beginn des Mietverhältnisses geliefert werden, aber dann möglichst bald.

Je nachdem, wo Sie Möbel bestellen, kann eine Lieferung im schlimmsten Fall auch mehrere Monate dauern.

Sind meine Kinder in der neuen Schule/im neuen Kindergarten angemeldet?

Wenn Sie mit Kindern umziehen und in einen neuen Stadtteil oder gar in eine andere Stadt ziehen, kann es sein, dass Ihre Kinder die Schule oder den Kindergarten wechseln müssen.

Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Platz. Gerade in Kindergärten gibt es oft lange Wartelisten und es ist nicht garantiert, dass Sie einen Platz in Ihrem neuen Wunsch-Kindergarten bekommen.

Ebenso verhält es sich mit der Schule. Natürlich hat Ihr Kind ein Anrecht auf einen Schulplatz, aber auch das muss nicht zwangsläufig in der Schule in der unmittelbaren Nachbarschaft sein. Suchen Sie deshalb rechtzeitig das Gespräch mit Schule und Kindergarten und melden Sie Ihre Kinder an, sobald Sie den Mietvertrag unterzeichnet haben.

Habe ich mit meinen Kindern über den Umzug gesprochen?

Für Kinder ist der Wechsel des Wohnortes meist durch Veränderungen im Leben der Eltern erzwungen und nur in den seltensten Fällen haben sie ein Mitspracherecht. Doch ein Umzug bedeutet auch für die Kleinen eine nervliche Belastung und kann zur einschneidenden Erfahrung werden.

Gehen Sie respektvoll mit Ihrem Kind um. Klar, in jungen Jahren gehen Freundschaften auch mal auseinander und neue Freunde sind schnell gefunden. Nichtsdestotrotz bedeutet ein Umzug auch für Ihr Kind eine große Veränderung, die Sie respektieren müssen.

Daher sollte Kindern frühzeitig und altersgerecht erklärt werden, warum ein Umzug ansteht und was dieser alles bedeutet. Der Wechsel von Kindergarten bzw. Schule und die mögliche Trennung von Freunden sollten nicht verheimlicht werden. Es hilft, auch positive Veränderungen zu erwähnen, beispielsweise ein größeres Kinderzimmer oder ein eigener Garten.

Hier lesen Sie weitere Tipps zum Umzug mit Kindern.

Kann ich mein Haustier mit in die neue Wohnung nehmen?

Falls Sie Ihr Haustier mit in Ihre neue Wohnung nehmen möchten bzw. Sie sich überlegen, ein Haustier zuzulegen, sollte dies rechtzeitig mit dem neuen Vermieter geklärt werden.

Eine Genehmigung sollten Sie sich schriftlich vom Vermieter geben lassen.

Sind Haustiere grundsätzlich nicht erlaubt, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie suchen sich eine neue, tierfreundliche Wohnung oder Sie suchen eine neue Bleibe für Ihren Vierbeiner.


Drei Monate vor dem Umzug

Sollte ich ein neues Bankkonto eröffnen?

Manchmal ist es sinnvoll, an dem Ort das Bankkonto zu haben, an dem man auch wohnt.

Bankterminals bieten teilweise nur eingeschränkte Services für Bankkunden aus anderen Städten oder gar Bundesländern an. Eventuell sind die Konditionen für ein Konto an Ihrem neuen Wohnort auch besser als zuvor.

Welche Versicherungen benötige ich?

Eine private Haftpflichtversicherung ist ein Muss. Wird etwas beim Umzug beschädigt, ist es in der Regel zu spät, also sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern.

Falls Sie Freunde und Familie um den Gefallen bitten, Ihnen zu helfen, haften Sie für deren angerichtete Schäden, da die Haftpflichtversicherung normalerweise bei Freundschafts- und Kulanzdiensten nicht einspringt.

Möchten Sie lieber jemanden für den Umzug bezahlen (zum Beispiel Möbelpacker oder Studenten), sollten Sie unbedingt prüfen, ob diese Person über eine private Haftpflichtversicherung verfügt.

Ist meine Hausratversicherung über den Umzug informiert?

Denken Sie rechtzeitig daran, Ihre Hausratversicherung über den bevorstehenden Wohnungswechsel zu informieren. Ab Umzugsbeginn sind nämlich beide Wohnungen übergangsweise (für maximal zwei Monate) versichert.

Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um einen richtigen Wohnungswechsel mit Aufgabe der alten Wohnung handelt und Sie die neue Wohnung in der gleichen Art und Weise nutzen wie Ihre bisherige.

Das heißt zum Beispiel, dass die neue Wohnung nicht nur ein Zweitwohnsitz sein sollte oder dass Sie in der neuen Wohnung nicht plötzlich auch ein Gewerbe betreiben etc. Für Ihren Hausrat beginnt der Versicherungsschutz in der neuen Bleibe ab dem Tag, an dem er sich dauerhaft in der neuen Wohnung befindet.

Lassen Sie von Ihrer Hausratversicherung überprüfen, ob die Versicherungssumme die gleiche bleiben kann. Vergrößert sich Ihre Wohnfläche oder einfach nur Ihr Hausrat, steigt auch Ihr Beitrag.

Brauche ich eine Kautionsversicherung?

Eine Kautionsversicherung ist eine Alternative zur Barkaution. Bis vor einigen Jahren war es Standard, dass der Mieter dem Vermieter bei Mietbeginn eine hohe Summe Geld überweisen, teilweise sogar bar aushändigen, musste, welche der Vermieter dann als Sicherheit angelegt hat.

Heutzutage kann der Mieter auch eine Kautionsversicherung nutzen. Diese tritt dann ein, wenn der Vermieter Forderungen geltend machen will. Diese werden von der Versicherung beglichen. Der Mieter zahlt einen Versicherungsbeitrag, wie von anderen Versicherungen bekannt.

Brauche ich eine Umzugsversicherung?

Bei einem Umzug kann trotz sorgfältiger Planung schnell etwas schiefgehen: Kostbares Umzugsgut geht zu Bruch, im engen Treppenhaus sorgt der wuchtige Schrank für Dellen in der Wand und im Transporter kippt der Karton mit dem wertvollen Porzellan um … Wer in solchen Fällen nicht ausreichend versichert ist, muss diese Schäden aus eigener Tasche bezahlen und beseitigen.

Ein großer Vorteil von einem professionell durchgeführten Umzug mit einer Spedition ist die Tatsache, dass Ihr Umzugsgut im Falle einer Beschädigung durch das Umzugsunternehmen versichert ist.

Laut Gesetz müssen 620 Euro pro Kubikmeter Transportgut veranschlagt werden.

Bei besonders wertvollem Mobiliar, wie zum Beispiel Kunstwerke, Erbstücke etc., kann die Haftungssumme über eine Zusatzvereinbarung ausgeweitet werden. In sehr seltenen Fällen muss das Umzugsunternehmen nicht haften, nämlich dann, wenn ein Schaden durch ein so genanntes „unabwendbares Ereignis“ entsteht. Dazu zählen zum Beispiel unvorhersehbare Naturgewalten wie ein starker Sturm, ein Erdbeben oder Blitzeis, aber auch Unfallschäden, für die der Spediteur keinerlei Verantwortung hat, zum Beispiel, wenn ein anderes Auto aus Fahrlässigkeit in den Umzugswagen fährt.

Mit einer zusätzlichen Umzugstransportversicherung kann man sein Umzugsgut auch gegen solche unabwendbaren Ereignisse versichern lassen. Diese Versicherung wird in der Regel zusammen mit dem Umzugsunternehmen abgeschlossen. Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nach dem Wert des Umzugsguts, dabei können Sie festlegen, ob Sie mit der Versicherungssumme den Zeitwert oder den Neuwert Ihres Umzugsguts abdecken möchten.

Habe ich am Umzugstermin Urlaub?

Egal, ob Sie den Umzug unter eigener Regie oder mithilfe eines Unternehmens abwickeln möchten, Sie sollten sich zumindest an dem Termin freinehmen.

Klären Sie also früh genug ab, ob Sie an Ihrem Wunschtermin Urlaub bekommen können.

Sonderurlaub für Ihren Umzug steht Ihnen übrigens laut Gesetz nicht zu, aber ein Blick in Ihren Arbeitsvertrag oder ein Gespräch mit Ihrem Chef kann zeigen, dass in Ihrem Unternehmen dazu eine Sonderregelung vorliegt.

Kann ich Möbel oder andere Dinge, die nicht mit umziehen sollen, jetzt schon verkaufen/entsorgen?

Ein Umzug ist eine prima Gelegenheit, um alten Ballast abzuwerfen. Einiges davon lässt sich verkaufen, um so die Umzugskasse aufzubessern, anderes gehört auf den Müll.

Bedenken Sie stets: Alles, was nicht mit umzieht, spart Energie, Umzugskartons, Zeit und letztlich auch Geld. Machen Sie sich also schon mal einen Plan, worauf Sie in Ihrem neuen Zuhause verzichten können.


Zwei Monate vor dem Umzug

Brauche ich noch Helfer für den Umzug?

Wenn Sie sich für einen Umzug in Eigenregie entschieden haben, dann benötigen Sie ganz sicher ein paar helfende Hände. Je nachdem, wie groß der umzuziehende Haushalt ist, sollte eine Umzugstruppe von 5–10 Personen kalkuliert werden. Gerade das Tragen von sperrigen und schweren Einrichtungsgegenständen kann an die Substanz gehen.

Haben mir alle Beteiligten den Termin bestätigt?

Wenn Sie genügend Helfer haben, lassen Sie sich von allen den Umzugstermin bestätigen.

Eventuell haben Sie noch zwei Personen in der Hinterhand, die zur Not einspringen können. Es kann immer mal jemand krank werden oder aus anderen Gründen ausfallen.

Habe ich jemanden, der sich während des Umzugs um meine Kinder kümmert?

Für Kinder bedeutet ein Umzug Stress. Aus diesem Grund und vor allem auch, um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten, sollten sich kleinere Kinder während des Umzugs nicht in der Wohnung befinden.

Falls Sie kleinere Kinder haben, sollten Sie sich deshalb rechtzeitig um eine Betreuung am Umzugstermin kümmern.

Habe ich jemanden, bei dem ich meine Tiere während des Umzugs lassen kann?

Ein Umzug bedeutet nicht nur für Sie Stress, sondern auch für Ihre Haustiere. Denn diese müssen zum einen das Chaos des Umzugstages überstehen und sich zum anderen in der neuen Wohnung an unbekannte Gerüche, Geräusche und ein fremdes Revier gewöhnen.

Ob Meerschweinchen, Wellensittich oder Hund – sie alle sollten während des Umzugs am besten bei Nachbarn oder Freunden untergebracht werden, um dem Umzugstrubel, dem Lärm und den vielen fremden Personen so zu entgehen.

Einzige Ausnahme ist die Katze, der jeder Ortswechsel in der Regel ziemlich schwer fällt. Sie sollte während des Ausräumens der Wohnung mitsamt Körbchen, Katzenklo, Essen und Trinken in einem bereits leer geräumten Zimmer eingesperrt bleiben und dann erst in einer Transportbox in die neue Wohnung befördert werden, wenn das größte Umzugschaos vorüber ist.

Kenne ich die wichtigsten Adressen in meiner neuen Nachbarschaft?

So lange Sie noch etwas Vorlaufzeit haben, sollten Sie sich schon mal darüber informieren, was sich so in Ihrer zukünftigen Nachbarschaft befindet. Gerade Adressen, wie Apotheken oder Ärzte, sind interessant.

Kräftig aussortieren: Wo kann ich Kleidung, Bücher und andere Sachen verkaufen, die ich nicht mehr brauche?

Spätestens jetzt sollten Sie die Gelegenheit nutzen, um einmal kräftig auszumisten. Durchforsten Sie Ihren Kleiderschrank nach Klamotten, die Sie schon ewig nicht mehr getragen haben, entrümpeln Sie Dachboden und Kellerraum und schauen Sie in den Regalen, auf welche Bücher und CDs Sie keinen Wert mehr legen.

Um ausgediente Stücke ohne viel Anstrengung loszuwerden, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • An Freunde verschenken
  • Einem guten Zweck spenden
  • Flohmärkte
  • Händler für An- und Verkauf: Es empfiehlt sich, Fotos der betroffenen Gegenständer zu machen. Häufig übernehmen die Händler den Abtransport gegen eine geringe Gebühr oder sogar kostenlos.
  • Online verkaufen: zum Beispiel auf ebay Kleinanzeigen, bei Anbietern wie momox, shpock, rebuy oder ZOXS oder in Flohmarkt-Gruppen der sozialen Medien
  • Das Schwarze Brett: Aushänge in Unis, Mensen, Kneipen, Supermärkten oder auch am eigenen Arbeitsplatz.

Habe ich Sperrmüll beantragt?

Was sich nicht mehr verkaufen oder verschenken lässt, kommt auf den Müll.

Für viele Dinge ist der Sperrmüll die richtige Wahl. Dieser muss bei der Stadt angemeldet werden. In vielen Kommunen ist eine Sperrmüllabholung pro Jahr und Haushalt sogar kostenlos.

Beachten Sie, dass nicht alles auf den Sperrmüll gehört. So müssen zum Beispiel Bauschutt, Glas oder Altmetall, Wand- und Deckenverkleidungen oder auch Bio- und Grünabfälle getrennt entsorgt werden.

Wo bekomme ich günstige Umzugskartons?

Natürlich können Sie in jedem Baumarkt Umzugskartons in allen Größen und Stärken kaufen. Da bezahlen Sie aber gut und gerne bis zu 3,50 € pro Stück.

Wesentlich günstiger kommen Sie an gebrauchte Kartons – fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis nach oder achten Sie auf Anzeigen in regionalen Wochenblättern oder auf entsprechenden Onlineportalen wie Ebay und Co.

Desweiteren gibt es noch die Möglichkeit, die Kartons zu mieten statt zu kaufen. Diesen Service bieten sowohl Umzugsfirmen und Speditionen als auch extra darauf spezialisierte Anbieter wie z.B. leihbox.com an.

Wie viele Umzugskartons benötige ich?

Als Faustregel gilt: Anzahl der Quadratmeter ist gleich Anzahl der benötigten Umzugskartons.

Für eine 60 m² große Wohnung benötigen Sie also circa 60 Umzugskartons. Ziehen Sie zusammen mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin in eine neue Wohnung oder gar als mehrköpfige Familie, sollten Sie circa 25–30 Kartons pro Person einplanen.


Ein Monat vor dem Umzug

Ist die Wohnung fit für die Übergabe?

Viel Zeit bis zur Übergabe der alten Wohnung bleibt nicht mehr. Jetzt sollten Sie sich vergewissern, ob die Wohnung in diesem Zustand schon bereit für die Übergabe ist oder ob Sie noch etwas nachbessern müssen. Begutachten Sie die Wohnung und überlegen Sie, ob sich der Zustand der Wohnung in Ihrem Mietzeitraum dramatisch verschlechtert bzw. verändert hat.

Handelt es sich um normale Abnutzungsspuren oder ist es zu Schäden an den Einrichtungsgegenständen, am Fußboden oder an der Tapete gekommen? Haben Sie die Wände farbig gestrichen? Sind sehr viele Dübellöcher an den Wänden?

Werfen Sie einen Blick in Ihrem Mietvertrag und überprüfen Sie, ob Sie dazu verpflichtet sind, Schönheitsreparaturen durchzuführen.

Muss die alte Wohnung noch renoviert werden?

Ob und was renoviert werden muss, steht im Mietvertrag. Große, von Ihnen verursachte Schäden müssen in der Regel von Ihnen behoben werden.

Anders verhält es sich mit den so genannten „Schönheitsreparaturen“. Damit ist normalerweise die Behebung kleiner Mängel gemeint, die durch das normale Bewohnen entstanden sind und sich mit geringem Aufwand wiederherstellen lassen, zum Beispiel durch Malerarbeiten etc. Nicht alle diesbezüglichen Klauseln im Mietvertrag sind überhaupt rechtsgültig.

Beinhaltet Ihr Mietvertrag eine ungültige Klausel, ist es egal, ob Sie diesen unterschrieben haben oder nicht. Sie müssen in diesem Fall der Forderung nicht nachkommen. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie Ihren Vertrag zum Beispiel von einem Mieterverein prüfen.

Muss die neue Wohnung noch renoviert werden?

Falls Sie mit dem neuen Vermieter abgemacht haben, dass Sie selber noch vor dem Einzug etwas renovieren wollen (weil dann vielleicht die erste Miete gemindert wird), sollten Sie rechtzeitig die Renovierung planen.

Falls Sie ein gewisses handwerkliches Geschick haben und die Renovierungsarbeiten in Eigenleistung durchführen wollen, sollten Sie sich eventuell schon einmal das passende Werkzeug besorgen und sich ein paar Helfer sichern. Möchten Sie die Arbeiten an Profis übergeben, sollten Sie sich rechtzeitig um geeignete Handwerker bemühen.

Wo finde ich einen geeigneten Handwerker?

Ein guter Handwerker ist Gold wert. Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen. Auch die Recherche über Onlineportale ist möglich – achten Sie dabei aber unbedingt auf bestimmte Qualitätsmerkmale.

Weist der Betrieb eine lange Unternehmensgeschichte auf? Gibt es positive Online-Bewertungen? Weist das Handwerksunternehmen andere Zertifizierungen, Auszeichnungen oder Referenzen auf? Kann Ihnen der Handwerker am Telefon direkt einen konkreten Preis oder zumindest eine realistische Preisspanne nennen? Ist der Handwerker bereit dazu, auf Rechnung zu arbeiten, so dass Sie den Arbeitslohn von der Steuer absetzen können?

All diese Punkte deuten darauf hin, dass es sich um einen seriösen Handwerksbetrieb handelt.

Habe ich alle nötigen Handwerkertermine gemacht?

Die Auftragsbücher von guten Handwerkern sind oftmals gut gefüllt. Kümmern Sie sich deshalb rechtzeitig darum, Termine abzumachen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Termine mit Malern, Elektrikern, Parkettverlegern etc. möglichst direkt nach Mietbeginn und vor dem Umzugstermin liegen.

Wollen Sie, dass Handwerker Ihnen beim Anschließen der Küchengeräte oder anderen elektrischen Geräten helfen, sollten Sie den Termin entweder auf den Umzugstag oder spätestens auf den Folgetag legen, damit Sie Herd, Backofen und Co. zeitnah nutzen können.

Brauche ich eventuell einen Lagerraum?

Haben Sie viele Einrichtungsgegenstände, die in der neuen Bleibe keinen Platz mehr haben, an denen Sie aber so hängen, dass Sie sie nicht verkaufen möchten?

Dann mieten Sie sich einen Lagerraum für Ihr Hab und Gut! Vor allem in Großstädten entscheiden sich immer mehr Menschen für diese Alternative – und sparen dabei Miete, ohne sich von ihren Schätzen trennen zu müssen.

Auch für die Dauer eines Auslandsaufenthaltes, bei der Zusammenlegung von zwei Haushalten, bei einer langwierigen Renovierung oder bei einem feuchten Keller ist das Anmieten eines Lagerraumes eine einfache und sichere Möglichkeit.

Wo kann ich einen Lagerraum anmieten?

Den passenden Lagerraum für Ihre Einrichtungsgegenstände, die in der neuen Wohnung keinen Platz finden und erst einmal zwischengelagert werden müssen, finden Sie neben Anzeigen in Ihrer Tageszeitung vor allem auch im Internet – entweder bei einem der deutschlandweit agierenden Selfstorage-Anbieter, wie zum Beispiel MyPlace, Shurgard oder Prime Selfstorage, oder über Kleinanzeigen von Privatleuten, die freie Garagen, Kellerräume und Co. als Lagerräume vermieten.

Möchte und darf der Nachmieter Einrichtungsgegenstände übernehmen?

Auch die Option, dass der Nachmieter eventuell Möbel, Fußbodenbeläge, Vorhänge etc. übernehmen kann, besteht. Wird frühzeitig geklärt, welche Gegenstände zu welchem Preis übernommen werden, muss sich um den Transport oder die Entsorgung nicht mehr gekümmert werden.

Kennen Sie Ihren Nachmieter bereits, können Sie direkt mit ihm das Gespräch suchen. Hat Ihr Vermieter noch keinen Nachmieter gefunden, können Sie mit ihm besprechen, ob er zur Übernahme einiger Einrichtungsgegenstände bereit ist.

Ist der Vermieter bereit, mir eine Ablösesumme zu zahlen oder muss ich meine eingebauten Einrichtungsgegenstände ausbauen?

Sie haben ordentlich Geld in die Wohnung gesteckt, weil Sie neues Laminat im Wohnzimmer verlegt, neue Einbauschränke für die Küche gekauft und im Badezimmer neue Armaturen installiert haben?

Dann erhoffen Sie sich vermutlich, dass Ihr Vermieter bereit dazu ist, die Sachen gegen eine Ablösesumme zu übernehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter und fragen Sie ihn – er ist nämlich nicht dazu verpflichtet, Sie für Ihre Ausgaben finanziell zu entschädigen. Natürlich darf er Sie nicht davon abhalten, dass Sie die Einrichtungsgegenstände wieder ausbauen und in die nächste Wohnung mitnehmen – darauf kann er in vielen Fällen sogar bestehen.

Anders sieht es aus, wenn er von Ihnen verlangt, dass Sie Ihre Einbauten in der Wohnung lassen. Dann muss er Ihnen den Zeitwert erstatten. Auf Nummer sicher geht man übrigens immer, wenn man mit dem Vermieter eine Modernisierungsvereinbarung trifft, bevor man etwas auf eigene Kosten in der Wohnung verändert.

Sind alle Türen und Treppenhäuser breit und hoch genug für den Auszug? Welche Möbel müssen abgebaut werden?

Bevor die Umzugshelfer Ihren Haushalt von der einen in die andere Wohnung transportieren, sollten Sie rechtzeitig klären, ob auch alle Treppenhäuser und Türen breit und hoch genug sind, um Ihre Einrichtung passieren zu lassen.

Gibt es Engpässe, so müssen Sie dies beim Umzug berücksichtigen und gegebenenfalls die Möbel komplett demontieren. Messen Sie deshalb im Vorwege genau aus, welche Möbelstücke durch Türen, Treppenhaus und Co. passen und welche nicht.

Habe ich einen unabhängigen Augenzeugen für die Übergabe?

Es ist immer gut, einen neutralen Augenzeugen bei der Wohnungsübergabe dabei zu haben. Dieser sollte am Ende auch das Protokoll unterzeichnen. Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Zeugen, damit dieser bei der Wohnungsübergabe auch Zeit hat. Eventuell muss er sich freinehmen.

Wer muss von der neuen Adresse erfahren?

Die Institutionen, die von der Adressänderung erfahren sollten, sind mit Sicherheit nicht an einer Hand abzuzählen. Banken, Versicherungen, Verlage für Tageszeitungen- oder Zeitschriften-Abos etc. sollten unbedingt informiert werden, damit alle wichtigen Schreiben auch bei Ihnen ankommen. Auch der ehemalige Vermieter muss über Ihre neue Adresse informiert werden.

Zudem müssen Sie natürlich zum Einwohnermeldeamt, zur Kfz-Zulassungsstelle und zum Finanzamt. Andernfalls können hohe Mahngelder auf Sie zukommen. Die Post bietet einen kostenlosen Service (Umzugsmitteilung) an. Hier reicht es, die alte und die neue Adresse anzugeben, und die Post kümmert sich darum, dass diese Unternehmen Ihre neue Adresse erhalten.

Eventuell müssen auch Verträge und Versicherungspapiere umgeschrieben und an die neue Adresse angepasst werden.

Überblick der Verträge:

  • Krankenversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Hausratversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • KFZ-Versicherung
  • Bankkonten

In unserem Ratgeber zum Ummelden nach dem Umzug finden Sie eine Übersicht über alle wichtigen Einrichtungen und Adressen.

Habe ich alle Verpackungsmaterialien für den Umzug zusammen?

Einige Materialen, wie alte Wolldecken und Gurte zum Verzurren der Ladung, sind wichtig für den Umzug. Eventuell benötigen Sie auch Dinge, wie Hunde (Brett mit Rollen) oder eine Sackkarre, um schwere Gegenstände leichter transportieren zu können.

Machen Sie sich am besten eine Liste und versuchen Sie, die Materialen rechtzeitig zu leihen, falls Sie diese nicht besitzen.

Welche Sachen können schon verpackt werden?

Damit der Umzug nicht in Stress ausartet und Sie Ihr gesamtes Hab und Gut erst kurz vor dem Umzugstermin in Kartons verstauen müssen, sollten Sie circa 3–4 Wochen vor dem Umzug damit beginnen, die ersten Sachen einzupacken.

Fangen Sie mit Gegenständen an, die Sie in der nächsten Zeit nicht mehr zwingend benötigen, wie zum Beispiel Bücher, saisonale Kleidung, Dekoelemente etc.

Wie packe ich die Kartons am geschicktesten?

Achten Sie darauf, dass Ihre Sachen in den Kartons gut geschützt sind. Für zerbrechliche Sachen wie Gläser, Vasen etc. sollten Sie spezielle Kartons mit Papptrennwänden nutzen oder die Gegenstände sorgfältig in Zeitungspapier oder Geschirrhandtücher einwickeln.

Bedenken Sie beim Packen der Kartons außerdem, dass sie nicht zu schwer beladen sind. Zwar verfügen die meisten Umzugskartons über eine Traglast von mindestens 40 kg, aber dennoch sollten gepackte Kartons nie schwerer sein als 20–25 Kilogramm, damit sie mühelos getragen werden können.

Versuchen Sie deshalb, clever zu packen. Kartons mit schweren Büchern können Sie zum Beispiel mit leichter Kleidung auffüllen.

Ist der Keller bzw. der Dachboden ausgeräumt?

Vor allem auf dem Dachboden und im Keller befinden sich oftmals Dinge, die man eher selten benötigt, wie zum Beispiel der Weihnachtsschmuck, alte Möbelstücke, Vasen und Blumentöpfe etc. Nutzen Sie den Umzug, um einmal kräftig auszusortieren.

Alles, was mit in die neue Wohnung soll, kann nun bereits verpackt werden. Alles, wovon Sie sich trennen wollen, können Sie verschenken oder verkaufen.

Hat der Vermieter am Tag nach meinem Umzug Zeit für die Wohnungsübergabe?

Vorausgesetzt, Sie müssen nach dem Auszug aus der alten Wohnung dort keine Renovierungsarbeiten mehr leisten, empfiehlt es sich, die Wohnungsübergabe mit dem Vermieter zeitnah nach dem Auszug zu erledigen. Rufen Sie Ihren Vermieter deshalb an und machen Sie rechtzeitig einen Termin aus.

Brauche ich Visitenkarten oder Adressaufkleber mit der neuen Adresse?

Damit Sie Geschäftspartner, Freunde und Verwandte zeitnah über Ihre neue Adresse informieren können, empfiehlt es sich, bereits jetzt bei der Druckerei Visitenkarten und Adressaufkleber in Auftrag zu geben.


Zwei Wochen vor dem Umzug

Nachsendeantrag stellen: Wohin lasse ich meine Post verschicken?

Mithilfe des Nachsendeauftrages der Post können Schreiben, die an Ihre alte Adresse gehen würden, an Ihre neue Adresse weitergeleitet werden. Erkundigen Sie sich am besten in Ihrer nächsten Postfiliale über diesen Service.

Wie kann ich eine Halteverbotszone für den Umzugstag beantragen?

Damit Sie und Ihre Umzugshelfer am Umzugstag nicht unnötig weite Wege zurücklegen oder im schlimmsten Fall sehr lange auf einen freien Parkplatz warten müssen, sollten Sie für den Umzugstag eine Halteverbotszone vor der alten und vor der neuen Wohnung beantragen. Dies können Sie beim zuständigen Straßenverkehrsamt, dem Ortsamt oder dem Landratsamt erledigen. Zudem müssen Sie entsprechende Schilder zur Markierung ausleihen.

Kümmern Sie sich rechtzeitig darum, denn die Bearbeitung kann bei den Behörden einige Zeit dauern.

Jede Stadt und jede Region verlangt unterschiedliche Gebühren für die Beantragung der Halteverbotszone und das Aufstellen der Schilder. Die Kosten liegen bei durchschnittlich 50–150 Euro. Wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen umziehen, kümmert sich dieses in der Regel gegen einen Aufpreis um die Beantragung der Zone und das Aufstellen der Schilder.

Muss ich die alte Wohnung streichen?

Das Streichen der Wohnung fällt in der Regel nur entweder beim Einzug oder beim Auszug für den Mieter an. Nach Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH, 18.06.2008 – VIII ZR 224/07) ist dem Mieter ein gewisser Spielraum in der Farbwahl zu gewähren. Die Fokussierung auf die Farbe „weiß” als Wandfarbe, schränkt den Mieter zu stark ein. Es ist ein „neutraler” Farbton zu verwenden.

Habe ich ausreichend Farben und Tapeten gekauft?

Wenn Sie in der alten und/oder der neuen Wohnung streichen wollen/müssen, sollten Sie rechtzeitig Farben und eventuell sogar Tapeten kaufen, damit Sie die Malerarbeiten in der alten Wohnung unmittelbar nach dem Auszug und in der neuen Wohnung am besten ein paar Tage vor dem Einzug erledigen können.

Sind Garage und Abstellräume wieder hergerichtet?

Garagen und Abstellräume müssen so wieder übergeben werden, wie Sie sie bei Mietbeginn übernommen haben. Haben Sie die Räume als Lager, Hobbyraum oder Werkstatt genutzt, müssen Sie jetzt ordentlich aufräumen und alles wieder in den alten Zustand versetzen.

Fehlt mir noch wichtiges Werkzeug für den Umzug?

Überprüfen Sie rechtzeitig, ob Sie das nötige Werkzeug für den Umzug haben, wie zum Beispiel Sackkarren und Spanngurte, aber auch Akkuschrauber, Hammer und Co. zum Auseinanderbauen der Möbel. Fehlt Ihnen wichtiges Werkzeug, können Sie dies bei Freunden oder Nachbarn oder – gegen eine Gebühr – im Baumarkt ausleihen.

Machen Sie am besten eine Liste, von wem Sie welches Werkzeug geliehen haben – so verlieren Sie nicht den Überblick.

Ist der Boden normal abgenutzt oder muss ich das beheben?

Wenn Sie sich bei der Visite der alten Wohnung fragen, ob der Boden nur normal verschlissen ist oder ob Sie vielleicht an der einen oder anderen Macke Schuld sind, sei Ihnen gesagt:

Abdrücke durch schwere Möbel sind dem normalen Verschleiß zuzuordnen, Brandlöcher im Teppich oder auf dem Parkettboden sind unsachgemäßer Umgang und damit Schuld des Mieters. Ein Teppich gilt nach ca. 10 Jahren als alt und sollte ausgetauscht werden.

Habe ich eine Transportbox für mein Tier?

Für einige Tiere, wie zum Beispiel Katzen oder kleine Hunde, brauchen Sie für den Transport in die neue Wohnung eine Transportbox. Wenn Sie nicht selber eine besitzen, sollten Sie sich spätestens jetzt darum kümmern, sich eine auszuleihen. Die meisten Käfigtiere bleiben hingegen beim Wohnungswechsel in ihrem Käfig, ebenso Tiere, die in Terrarien zuhause sind.

Habe ich eine Möglichkeit, bei der Übergabe der Wohnung Fotos zu machen?

Die Übergabe rückt näher und Sie sollten sich vergewissern, dass Sie in der Lage sind, Fotos bei der abschließenden Wohnungsbesichtigung machen zu können. Mängel sollten unbedingt als Bild festgehalten werden.

Habe ich meine Einzugsermächtigungen/Daueraufträge aktualisiert?

Alte Daueraufträge sollten gestoppt, neue eingerichtet werden.

Ist der Großteil der Kartons schon verpackt?

Der Umzugstag rückt immer näher – so langsam sollte der Großteil Ihrer Sachen verpackt sein.


Eine Woche vor dem Umzug

Sind fast alle Kartons gepackt?

Endspurt: In den nächsten Tagen sollten auch die letzten Kleidungsstücke, Bücher, Geschirr etc. in Kartons verpackt werden.

Sind die Kartons beschriftet?

Es ist sinnvoll, die Kartons zu beschriften. Zum einen sollten Sie darauf schreiben, in welches Zimmer der Karton in der neuen Wohnung gebracht werden soll. Zum anderen sollten Sie auch in Schlagwörtern notieren, was sich genau darin befindet. Das spart Zeit, Kraft und Nerven – für die Umzugshelfer beim Einräumen und für Sie beim Auspacken der Kartons.

Welche Möbel muss ich demontieren und welche bekomme ich im Stück transportiert?

Nachdem Sie wissen, wie viel Platz Türen und Treppenhäuser bieten, können Sie entscheiden, ob Sie alle Möbel, die sich demontieren lassen, auch komplett auseinander bauen oder ob Sie manche im Stück transportieren können.

Haben die Umzugshelfer genug zu Essen und zu Trinken?

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Helfer gut versorgt sind. Ein Umzug ist sehr anstrengend, und wenn Ihnen jemand hilft, sollten Sie sich bemühen, dass alle gestärkt sind.

Kochen werden Sie im Umzugschaos wahrscheinlich nicht mehr können. Sie könnten aber Essen, z. B. Pizza, liefern lassen. Getränke sollten Sie schon vorher besorgen.

Habe ich alle Schlüssel beisammen?

Alle Schlüssel, die Sie zum Einzug erhalten haben, müssen Sie beim Auszug wieder aushändigen, dazu zählen auch Briefkastenschlüssel, Kellerschlüssel, Mülltonnenschlüssel etc. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle Schlüssel beisammen haben.

Muss ich noch bestimmte Lebensmittel verbrauchen und welche kann ich mitnehmen?

Konserven können gut und einfach transportiert werden, jedoch sollten Sie sich Gedanken machen, was Sie aus Ihrem Kühl- und Gefrierschrank noch verbrauchen können, bevor der Umzug startet. Verderbliche Lebensmittel sind nur gekühlt transportierbar.

Habe ich alles notiert, was geliehen ist?

Überprüfen Sie, ob Sie alle geliehenen Werkzeuge und Materialen schriftlich notiert haben. Es ist ärgerlich, hier den Überblick zu verlieren.

Bin ich auf Verletzungen beim Umzug vorbereitet?

Ein Umzug ist auch immer eine große potenzielle Gefahrenquelle. Schnell hat sich jemand eine Schnittwunde zugezogen oder das Schienbein geprellt. Stellen Sie sicher, dass Sie alles Nötige für eine schnelle Erstversorgung dabei haben.

Habe ich die Nachbarn über den Auszug informiert?

Ein Auszug verursacht immer auch Schmutz und Lärm im Treppenhaus. Aus Höflichkeit sollten Sie Ihre Nachbarn mit einem Aushang auf Ihren bevorstehenden Umzug informieren und Sie über die eventuelle Ruhestörung aufklären.

Habe ich Halteverbotsschilder aufgestellt?

Nachdem Sie eine Halteverbotszone beantragt haben, müssen Sie sich die Schilder bei der zuständigen Behörde abholen und selber aufstellen. Ein Umzugsunternehmen übernimmt diese Aufgabe in der Regel für Sie.

Habe ich einen Zimmerplan / Möbelstellplan für die neue Wohnung angelegt?

Damit die Helfer nicht ständig fragen müssen, wo welcher Karton hin kommt, erstellen Sie einen Raumplan der neuen Wohnung, in dem Sie auch alle großen Möbelstücke eintragen. Am besten machen Sie dies am PC und drucken den Plan mehrfach aus.

Wissen alle Helfer und Handwerker Bescheid?

Lassen Sie sich nochmal den Umzugstermin von allen Helfern und Handwerkern bestätigen. Vielleicht haben einige Ihrer Freunde den Termin schon wieder vergessen.


Ein Tag vor dem Umzug

Ist eine Notfalltasche für den Umzugstag gepackt?

Sachen, die Sie während des Umzugs benötigen, sollten nicht in Kartons gepackt werden, sondern lieber in einer Notfalltasche verstaut werden, die sich immer griffbereit in Ihrer Nähe befindet.

Darein gehören zum Beispiel Handy, Portemonnaie, Papiere, Wechselkleidung, Zahnbürste, Pflaster und Verbandszeug etc. Wenn der Umzug doch etwas länger dauert als geplant, sind Sie nicht darauf angewiesen, abends noch lange nach den richtigen Kartons mit Ihren Kosmetikartikeln und frischer Kleidung zu suchen.

Habe ich alles für den Umzug besorgt? Habe ich genug Verpflegung für die Helfer?

Falls noch nicht erledigt, sollten Sie heute noch ausreichend Verpackungsmaterial zum Schutz der Möbel beim Transport bzw. im Transporter, Getränke und Essen für die Umzugshelfer sowie das nötige Werkzeug für den morgigen Umzugstag besorgen.

Habe ich etwas Bargeld im Haus?

Es ist sinnvoll, am Umzugstag etwas Bargeld im Portemonnaie zu haben, zum Beispiel für den Fall, dass Sie sich Essen liefern lassen wollen oder falls Sie den Möbelpackern nach vollbrachter Arbeit etwas Trinkgeld in die Hand drücken möchten.

Ist mein Handy aufgeladen?

Laden Sie am Vorabend Ihres Umzugs unbedingt den Akku Ihres Handys auf. Am Umzugstag haben Sie vermutlich keinen Festnetzanschluss mehr, weil das Telefon in einem der Kartons verstaut ist. Es ist aber wichtig, dass Sie u.a. für Ihre Umzugshelfer erreichbar sind.

Ist meine Wohnung für den Umzugstag vorbereitet?

Bei dem Umzug werden viele Leute durch Ihre Wohnung gehen, es wird viel Staub und Schmutz aufgewirbelt und so manches Möbelstück wird über den Boden geschleift werden – deshalb schützen Sie sowohl die Fußböden als auch die Möbel.

Legen Sie die empfindlichen Fußböden wie Teppiche, Parkett etc. mit großen Pappen oder mit Malervlies aus. Große Möbelstücke, die nicht auseinandergebaut werden, sollten Sie mit Noppenfolie, Kantenschutz und Co. vor dem Transport schützen.

Sind alle Elektrogeräte transportbereit?

Vergewissern Sie sich, dass alle großen Elektronikgeräte bereit für den Transport sind. Kühlschrank und Gefriertruhe sind leer und trocken. Türen und Klappen sollten Sie am besten mit Klebeband fixieren, damit sich diese beim Transport nicht öffnen.

Sind auch die letzten Sachen verstaut?

Werfen Sie noch einmal einen Blick in die Wohnung. Ist wirklich alles verstaut? Es gibt immer ein paar Dinge, die man gerne vergisst, wie zum Beispiel Gardinen, Armaturen im Badezimmer, kleine Regale, Bilderrahmen, Lampen etc.

Sind Wertgegenstände, für die das Umzugsunternehmen nicht haftet, bei Freunden oder im Bankschließfach sicher verwahrt?

Für einige Wertgegenstände, wie zum Beispiel Kunstwerke, Wertpapiere etc., gilt auch bei einem Umzug mit einem Umzugsunternehmen ein Haftungsausschluss, das heißt, diese Dinge sind beim Umzug nicht durch das Unternehmen versichert.

Am besten schaffen Sie diese Dinge bereits vor dem Wohnungswechsel aus der Wohnung. Mieten Sie entweder ein Schließfach bei der Bank an oder deponieren Sie die wertvollen Gegenstände für die Dauer des Umzugs bei Freunden.

Sind Kühlschrank und Gefrierschrank abgetaut?

Tauen Sie spätestens einen Tag vor dem Umzug Ihren Kühlschrank und Gefrierschrank ab, damit diese Elektrogeräte beim Transport trocken und leer sind.

Sind meine Pflanzen transportfähig verpackt?

Pflanzen sollten möglichst nicht in einem Umzugswagen, sondern lieber in privaten Pkws transportiert werden. Mit einer Mülltüte um den Blumentopf verhindern Sie, dass sich Blumenerde in Ihrem Auto verteilt. Packen Sie die Pflanzen möglichst spät in den Pkw und in der neuen Wohnung schnell wieder aus – Pflanzen mögen weder Dunkelheit noch Enge oder Zugluft.

Sind alle Türen von Schränken und die Schubladen verklebt?

Damit sich die Schranktüren und Schubladen während des Transports nicht öffnen und möglicherweise zerkratzen oder demoliert werden, ist es ratsam, sie mit Klebestreifen zu fixieren. Auch Schlüssel, Haken etc. sollten mit einem Streifen Klebeband im Inneren der Schränke befestigt werden.

Sind alle Möbelstücke beschriftet?

Befestigen Sie auf den Möbelstücken einen Klebestreifen, auf dem steht, in welches Zimmer dieses Möbelstück geliefert werden soll, damit die Umzugshelfer möglichst selbstständig arbeiten können. Haben Sie Möbel in Einzelteile auseinander gebaut, sollten Sie die Teile durchnummerieren und eventuell eine Aufbauskizze anfertigen.


Am Umzugstag

Sind Kinder und Haustiere versorgt?

Bringen Sie Ihre Kinder und Haustiere am besten zum Babysitter/Tiersitter, bevor die Umzugshelfer kommen und das Umzugschaos ausbricht.

Steht die Notfalltasche mit Wechselwäsche, Handy, Papieren etc. griffbereit?

Achten Sie darauf, dass niemand von den Umzugshelfern Ihre Notfalltasche aus Versehen in den Umzugswagen bringt.

Sind Gas/Strom- und Wasserzähler abgelesen?

Kurz vor dem Auszug sollten Sie die Wasseruhren und Strom- und Gaszähler noch einmal ablesen und die Werte notieren. Machen Sie auch hier einfach noch ein Foto zur Sicherheit.

Ist die Verpflegung für die Umzugshelfer vorbereitet?

Für die Umzugshelfer sollten immer ausreichend Getränke und Fingerfood bereit stehen. Um die Mittagszeit können Sie dann etwas zu Essen liefern lassen oder belegte Brötchen anbieten.

Wie koordiniere ich die Umzugshelfer am sinnvollsten?

Damit Ihre Umzugshelfer möglichst selbstständig arbeiten können und sie Sie nicht ständig fragen müssen, wo dieser Karton oder jenes Möbelstück hin soll, empfiehlt es sich, alle Kartons und Möbelstücke zu beschriften.

Hängen Sie außerdem an jede Zimmertür der neuen Wohnung ein Schild, auf dem steht, um welches Zimmer es sich handelt. Ein grober Grundriss kann außerdem verdeutlichen, in welcher Ecke des Zimmers welches Möbelstück aufgestellt werden soll.

Ist wirklich alles verpackt und abgebaut: Kontrollgang durch die Wohnung

Wenn alle Möbel, Kartons und Umzugshelfer aus der alten Wohnung draußen sind, machen Sie noch einmal einen letzten Kontrollgang und überprüfen Sie, ob wirklich sämtliche Kartons, Lampen, Regale, Haken etc. ausgeräumt bzw. demontiert wurden.

Ist die alte Wohnung besenrein?

Die alte Wohnung muss auf jeden Fall besenrein hinterlassen werden. Fegen oder saugen Sie noch einmal ordentlich durch. Falls Sie den Boden während des Umzugs mit Malervlies oder Pappen geschützt haben, entfernen Sie diese und auch mögliche Klebestreifenreste.

Sind alle Schäden dokumentiert?

Damit Sie nach Ihrem Auszug keinen Ärger mit Ihrem alten Vermieter bekommen, sollten Sie alle Mängel und Schäden mit Fotos dokumentieren. So können Sie beweisen, für welche Schäden Sie verantwortlich sind und welche eventuell erst durch Ihren Nachmieter entstanden sind.

Empfehlenswert ist es auch, direkt bei einem Einzug alle Kratzer im Parkett, Risse in der Tapete, Sprünge in der Badewanne und Flecken im Teppich zu dokumentieren und in einem Wohnungsübergabeprotokoll zu notieren. Diese Listen kann man dann beim Auszug miteinander vergleichen – so wird klar, wer für den Schaden verantwortlich ist und gegebenenfalls auch haften muss.

Ist mein Briefkasten leer?

Bevor es los geht zur neuen Bleibe, leeren Sie noch einmal Ihren Briefkasten.

Ist mein Namensschild an Klingel / Briefkasten abmontiert?

Da Sie in Ihrem alten Zuhause nicht mehr anzutreffen sein werden, sollten nun auch alle Namensschilder abgenommen werden.

Wie bereite ich die neue Wohnung auf den Umzug vor?

Falls Sie in Ihrer neuen Wohnung farbige Wände oder flauschige Teppiche wünschen, sollten Sie diese Renovierungsarbeiten möglichst vor dem Einzug erledigen.

Am Umzugstag sollten Sie empfindliche Fußböden mit Malervlies oder Pappen auslegen und so vor Staub, Schmutz und Kratzern schützen. Gerade, wenn Sie große, sperrige Möbel haben, ist es manchmal sinnvoll, die Türen auszuhängen und so für einen größeren Spielraum zum Rangieren zu sorgen.

Ist an jeder Zimmertür ein Grundriss für die Umzugshelfer?

Kleben Sie an jede Zimmertür in der neuen Wohnung einen groben Grundriss, damit Ihre Umzugshelfer wissen, um welches Zimmer es sich handelt und in welche Ecke/an welche Wand welches Möbelstück aufgestellt werden soll. Das spart Zeit und Kraft.

Wie gehe ich beim Einzug in die neue Wohnung am geschicktesten vor?

Da Sie für die größeren Möbelstücke am meisten Platz benötigen, ist es sinnvoll, als erstes diese hineinzutragen und gegebenenfalls schon aufzubauen. Dafür können Sie Ihre Umzugshelfer auch in Teams einteilen: Einige tragen Ihr Hab und Gut vom Umzugswagen in die neue Wohnung und die anderen beginnen schon einmal mit dem Aufbau der Möbel.

Wenn Kühlschrank, Waschmaschine, Wohnzimmerschrank, Bett und Sofa aufgebaut sind, können die Kartons in die jeweiligen Zimmer gebracht werden. Damit in der Wohnung kein Chaos ausbricht, sollten die Kartons an einer Wand gestapelt werden, so dass die Wege weiterhin frei bleiben.


Am Tag nach dem Umzug

Habe ich den größten Teil der Kartons ausgepackt?

In einer Wohnung, die voller Umzugskartons ist, kann man sich schlecht heimisch fühlen. Deshalb schieben Sie diese Arbeiten nicht auf die lange Bank, sondern beginnen Sie zügig mit dem Auspacken. Falls Sie die Kartons geliehen haben, können Sie die Mietkosten durch eine kurze Mietdauer auch deutlich senken.

Sind alle Möbel aufgebaut?

Am besten richten Sie Ihre Wohnung gleich gemütlich ein und bauen direkt sämtliche Möbel auf – andernfalls haben Sie auch nicht genügend Stauraum, um sämtliche Kartons leerzuräumen.

Auf was muss ich bei der Wohnungsübergabe der alten Wohnung achten?

Es ist immer ratsam, einen Zeugen mit zur Wohnungsübergabe zu nehmen. Sie sollten außerdem unbedingt ein Wohnungsübergabeprotokoll ausfüllen, damit alle Schäden genau dokumentiert sind und Sie direkt mit Ihrem Vermieter klären können, wer für die Behebung der Mängel aufkommen muss.

Außerdem sollten Sie zusammen mit Ihrem Vermieter die Zählerstände notieren. Wichtig ist auch, dass Sie Ihrem Vermieter sämtliche Schlüssel aushändigen. Falls Sie im Vorwege besprochen haben, dass Ihr Vermieter Ihnen für einige Mieterinvestitionen eine Ablösesumme zahlt, so sollte er dies spätestens jetzt tun.

Welchen Vorteil hat ein Wohnungsübergabeprotokoll?

Ein Wohnungsübergabeprotokoll schützt Sie und Ihren Vermieter vor späteren Missverständnissen und Schadensforderungen. In dem Formular wird genau dokumentiert, welche Schäden während der Mietdauer entstanden sind, welche davon normale Abnutzungserscheinungen sind und für welche Sie als Mieter haften müssen.

Für Sie als Mieter ist es wichtig, dass im Wohnungsübergabeprotokoll präzise Angaben mit einer genauen Beschreibung der Mängel stehen: In welchem Zimmer, an welcher Wand, in welcher Größe etc. liegt der Schaden vor? Ratsam ist es auch, das Alter des beschädigten Gegenstandes anzugeben, um so die gewöhnliche Lebensdauer des Gegenstandes und den damit verbundenen Zeitwert mit einzubeziehen.

Wenn der Vermieter bei der Wohnungsübergabe nichts zu bemängeln hat, sollte auch dies schriftlich im Protokoll festgehalten werden. So kann er im Nachhinein keine Schadensansprüche mehr stellen.

Unterzeichnen Sie das Wohnungsprotokoll nur, wenn alle Schäden detailliert aufgelistet sind, die Schuldfrage in jedem Fall in beiderseitigem Einverständnis geklärt ist und Sie mit allen Punkten einverstanden sind.

Achtung: Sie sind in keinster Weise dazu verpflichtet, das Protokoll zu unterschreiben!

Habe ich sämtliche Schlüssel abgegeben?

Sie sind dazu verpflichtet, bei der Wohnungsübergabe sämtliche Schlüssel, die Ihnen bei Mietbeginn ausgehändigt wurden, wieder an den Vermieter zurück zu geben. Aber auch Ersatzschlüssel, die Sie auf eigene Kosten angefertigt haben, müssen an den Vermieter übergehen. Die Schlüsselübergabe sollten Sie sich auf jeden Fall schriftlich quittieren lassen.

Muss ich noch ausgeliehenes Werkzeug zurück bringen?

Um unnötige Leihgebühren zu vermeiden, bringen Sie Werkzeug, welches Sie nicht mehr benötigen, direkt zur Leihstelle / Baumarkt zurück. Auch Freunde und Verwandte sollten nicht zu lange warten müssen, da man ansonsten die Rückgabe schnell vergisst.

Wann bekomme ich die Kaution zurück?

Falls Sie denken, dass ihnen Ihr bisheriger Vermieter mit Auszug aus der Wohnung auch sofort die Mietkaution zurückzahlen muss, dann irren Sie.

Der Vermieter darf die Kaution (oder zumindest einen angemessenen Teil davon) nach Beendigung des Mietverhältnisses aus mehreren Gründen einbehalten:

  • zur Verrechnung mit Mietzahlungen, mit denen Sie im Rückstand sind
  • bei Nachzahlungen bei den Betriebskosten
  • zur Verrechnung mit Reparatur- oder Erstattungskosten, die durch von Ihnen verschuldete Mängel zustande kommen

Die Frist, innerhalb der Ihr Vermieter Ihnen die Kaution zurückzahlen muss, muss „angemessen“ sein. In der Regel darf er sich für die Prüfung drei bis sechs Monate Zeit lassen – sofern die Nebenkostenabrechnung bis dahin noch nicht abgeschlossen ist, sogar bis zur Jahresfrist.

Habe ich meinem alten Vermieter meine neue Adresse mitgeteilt?

Sie sind dazu verpflichtet, Ihrem Vermieter Ihre neue Wohnadresse mitzuteilen, damit er sich bei Fragen zur Kaution und bei Schadensersatzforderungen an Sie wenden kann.

Wo muss ich mich ummelden?

Persönlich ummelden müssen Sie sich beim Einwohnermeldeamt sowie Ihr Auto bei der Kfz-Zulassungsstelle. Alle anderen Ummeldungen können schriftlich erfolgen. Besonders wichtig ist es, dass Ihr Finanzamt Ihre neue Adresse kennt, ebenso alle Banken, Versicherungen, Vereine, Telefon- und Stromanbieter und natürlich die Rundfunkgebühren-Stelle.

Unser Ratgeber zum Ummelden nach dem Umzug hilft Ihnen dabei, nichts Wichtiges zu vergessen.

Bis wann muss ich mich beim Einwohnermeldeamt ummelden?

Es ist Ihre Pflicht, dass Sie sich innerhalb von zwei Wochen nach Umzug beim Einwohnermeldeamt oder Ihrem zuständigen Bürgeramt ummelden. Verpassen Sie diese Frist, kann Sie das sogar eine Geldstrafe kosten. Also besser so schnell wie möglich ummelden.

Um Zeit zu sparen, ist es in einigen Städten auch möglich, viele Daten schon online einzugeben und dann nur noch wichtige Dokumente vor Ort einzureichen. Abmelden müssen Sie sich übrigens nicht – dies geschieht durch die Anmeldung automatisch.

Was kostet die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt?

In den meisten Städten und Gemeinden ist die Ummeldung kostenlos. Einige Kommunen berechnen eine geringe Gebühr.

Wann und wo muss ich mich mein Auto ummelden?

Auch wenn Sie Ihr Kennzeichen seit 2015 bei einem Umzug in eine andere Stadt behalten dürfen, so müssen Sie Ihr Auto dennoch ummelden. Das können Sie in den meisten Städten bei der Zulassungsstelle erledigen.

Auch einige Einwohnermeldeämter bieten diesen Service an. Die Ummeldung sollte zeitnah nach Ihrem Umzug erfolgen – andernfalls müssen Sie mit Bußgeldern rechnen.

Was kostet die Ummeldung bei der Kfz-Zulassungsstelle?

Die Gebühren für die Auto-Ummeldung unterscheiden sich von Region zu Region, liegen aber im Durchschnitt bei circa 25 Euro. Zusätzliche Kosten kommen auf Sie zu, wenn Sie ein spezielles Wunsch-Kennzeichen für Ihr Nummernschild möchten.

Muss ich mich bei der Rundfunkgebühren-Stelle (GEZ) ummelden?

Die Zahlung des Rundfunkbeitrags ist Pflicht, deshalb ist es auch wichtig, dass die Rundfunkgebühren-Stelle (ehemals GEZ) Ihre aktuelle Adresse kennt. Über ein Online-Formular können Sie sich problemlos beim Beitragsservice um- und anmelden. Die Ummeldung an sich ist kostenlos.

Welche Dokumente muss ich an den neuen Wohnort anpassen?

Denken Sie daran, dass Sie Dokumente, wie zum Beispiel Reisepass und Fahrzeugschein, an Ihre neue Adresse anpassen lassen müssen. Der Personalausweis sollte schon beim Ummelden aktualisiert worden sein.

Wo kann ich die Umzugskartons verkaufen?

Umzugskartons nehmen auch zusammengefaltet noch vergleichsweise viel Platz weg. Wenn in absehbarer Zeit kein weiterer Umzug ansteht, lohnt es sich also, die Kartons zu verkaufen.

Auf Onlineportalen wie Ebay und Co. werden Sie gut erhaltene Kartons in der Regel noch für circa 50 Cent pro Stück los.

Eine gute Alternative ist eine Anzeige in regionalen Wochenblättern oder Aushänge an schwarzen Brettern in Supermärkten etc. Manchmal lohnt es sich auch, sich im Bekanntenkreis umzuhören, ob nicht gerade jemand auf der Suche nach Umzugskartons ist.

Ist die Kaution für die neue Wohnung schon hinterlegt? Welche Anlageformen machen Sinn?

Ihr Vermieter verlangt von Ihnen bei Mietbeginn in der Regel eine Kaution in Höhe von drei Nettokaltmieten.

Anders als viele vermuten, muss die Kaution nicht sofort vollständig überwiesen werden, sondern darf in drei Monatsraten unterteilt werden, wovon die erste bei Mietbeginn fällig ist.

Es gibt verschiedene Anlagenformen für Kautionen. Am gängigsten ist es, dass der Vermieter das Geld während der Mietdauer auf einem separaten Konto verzinslich und insolvenzfest anlegt. Man spricht von einer so genannten Barkaution.

Die zweite Option ist, dass Sie das Geld selber auf einem separaten Konto einzahlen und Ihrem Vermieter dann das Sparbuch mitsamt Verpfändungserklärung aushändigen.

Die dritte Möglichkeit ist, dass Sie Ihrem Vermieter eine Bankbürgschaft ausstellen. Dabei zahlen Sie der Bank eine Gebühr und diese verpflichtet sich im Gegenzug dazu, dass sie Forderungen des Vermieters in Höhe der Kaution nachkommt.

Sprechen Sie einfach im Vorwege mit dem Vermieter und klären Sie ab, ob alternativ auch ein lukrativeres Tagesgeldkonto oder eine andere Anlageform für ihn eine mögliche Option darstellt.

Kann ich den Umzug bei der Steuererklärung absetzen?

Ja, denn Umzüge von Privatpersonen, die von Umzugsunternehmen durchgeführt werden, zählen zu den „haushaltsnahen Dienstleistungen“ und können deshalb bei der Steuererklärung mit angegeben werden.

Wichtig hierbei ist zum einen, dass Sie sich von der Umzugsfirma unbedingt eine Rechnung ausstellen lassen (nur „unbare Zahlungen“ sind steuerlich absetzbar) und zum anderen, dass alle relevanten Quittungen aufbewahrt werden.

Wenn Sie aus beruflichen Gründen umziehen wollen/müssen, dann können Sie die Umzugskosten bei Ihrer nächsten Steuererklärung als „Werbungskosten aus nicht selbstständiger Arbeit“ absetzen. Sie können entweder die Kosten für das Umzugsunternehmen bzw. für den Transporter absetzen oder aber – zum Beispiel bei einem Umzug ohne Umzugsfirma – auf die Umzugskostenpauschale zurückgreifen.

Habe ich eine neue Tageszeitung abonniert?

Wenn Sie lückenlos über das aktuelle Tagesgeschehen informiert werden möchten, sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern, ein Abo abzuschließen. Viele Tageszeitungen locken bei Neukunden mit attraktiven Prämien und Sonderkonditionen.

Möchte ich eine Einweihungsparty machen?

Wer am neuen Wohnort direkt Anschluss finden möchte, kann seine neuen Nachbarn zu einer kleinen Einweihungsfeier einladen. Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus, können Sie einfach einen Aushang an der Haustür befestigen.

Um es sich mit den neuen Nachbarn nicht direkt zu verscherzen, sollten Sie sich bei dem Fest aber an die Hausordnung (Nachtruhe!) halten.

Es ist auch eine gute Idee, die privaten Umzugshelfer zu diesem Fest einzuladen und so Ihren Dank zum Ausdruck zu bringen. Übrigens müssen Sie sich durch eine Einweihungsparty nicht stressen lassen: Niemand erwartet von Ihnen, dass es kurz nach Ihrem Einzug schon perfekt in der Wohnung aussieht!

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